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  • Behandeln und Begleiten mit Wertschätzung und Empathie.
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Frauenklinik

Mit den Bereichen Geburtshilfe, Senologie (Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen), allgemeine Gynäkologie und gynäkologische Onkologie bildet die Abteilung das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde ab. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) zertifizierte und empfohlene Brustzentrum sowie der nach modernsten Gesichtspunkten neu eingerichtete Kreißsaal mit unmittelbar anschließender Entbindungsstation.

Leistungsspektrum

Familienorientierte Geburtshilfe mit über 1.500 Geburten pro Jahr

Ausführliche Informationen zu unserer ganzheitlichen, familienorientierten Geburtshilfe finden Sie hier.

Nach DKG und DGS zertifiziertes Brustzentrum

Unser durch die Fachgesellschaften Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) zertifiziertes und empfohlenes Brustzentrum erfährt weit über unser unmittelbares Einzugsgebiet hinaus eine hohe Wertschätzung. Stolz sind wir auf das von Wertschätzung und Empathie getragene besondere Engagement unserer MitarbeiterInnen.

Jedes Jahr werden in unserer Brustsprechstunde etwa 1200 Patientinnen ambulant betreut. Im Jahr 2014 wurden 253 Frauen mit der Erstdiagnose eines Mammacarcinoms in unserem Brustzentrum behandelt. Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen FrauenärztInnen und Hausärzten, aber auch mit den Mammographiescreeningzentren Wiesbaden und Mittelrhein sowie der radiologischen Gemeinschaftspraxis Limburg zusammen.

Ansprechpartner:
Dr. med. Peter Scheler (Leiter)
Dr. med. Marina dos Santos Guilherme (Koordinatorin)

Zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum

Gynäko-onkologische Krankheitsbilder behandeln wir sowohl als Erst-, als auch als Rezidiverkrankung. Dabei arbeiten wir nach den aktuellen Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften, seit August 2020 sind wir Zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Wir betreuen unsere Patientinnen ganzheitlich, das heißt von der Diagnose über die Operation bis zur adjuvanten Therapie, sollte diese notwendig sein. Dabei arbeiten wir in einem engen Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen: Von Radiologen, Nuklearmedizinern und Strahlentherapeuten bis hin zu Onkologen, Anästhesisten und Pathologen sind auch die Mitarbeiter des Casemanagements, die Physiotherapeuten und Psychoonkologen fest in die Behandlung eingebunden. Detaillierte Informationen finden Sie auch in unserem Leitfaden für Patienten und Angehörige Folgende gynäkoonkologische Erkrankungen werden bei uns behandelt: 

  • Ovarialkarzinom (bösartige Neubildung der Eierstöcke) und Borderline-Tumore des Ovars
  • Endometriumkarzinom (Gebärmutterkrebs)
  • Vulvakarzinom/Vaginalkarzinom (bösartige Neubildung der Schamlippen und der Scheide)
  • Zervixkarzinom (bösartige Neubildung des Gebärmutterhalses und deren Vorstufen)
  • Trophoblasttumore (bösartiger Erkrankungen, die nach einer Fehlgeburt oder einer Schwangerschaft entstehen können).

Ansprechpartner:
Dr. med. Lena Spath (Leiterin)
Dr. med. Simona Weil (Koordinatorin)

Interdisziplinäre senologische und gynäkologische Tumorkonferenz

Um für unsere Patientinnen das jeweils richtige, individuelle Therapiekonzept  festzulegen, arbeiten alle beteiligten Fachabteilungen der gesamten Klinik eng zusammen: Onkologen, Strahlentherapeuten,  Gynäkologen, Radiologen und Pathologen, abhängig von der Thematik gelegentlich auch Spezialisten anderer Fachabteilungen, treffen sich wöchentlich in fachübergreifenden, zertifizierten Tumorkonferenzen. Hier konzentriert sich das Wissen verschiedenster hochspezialisierter Fachrichtungen zum Wohle des Patienten. Alle diagnostizierten Tumorpatienten werden  während des kompletten Behandlungsverlaufs vorgestellt: Ausdehnung, Größe und Streuung des Tumors werden dargestellt, Diagnostik und Probeentnahmen erläutert sowie die weitere Therapie geplant. Auch speziell psychologisch geschulte FachkollegInnen stehen am St. Vincenz zur Betreuung der Patienten zur Verfügung.

Stereotaktische und sonographische Vakuumsaugbiopsie der Brust

Zur Abklärung nicht tastbarer, nur mammographisch abbildbarer Veränderungen der Brust (zumeist Mikrokalk) stellt die stereotaktische Vakuumsaugbiopsie eine seit 1998 etablierte Behandlungsoption dar. Jährlich werden etwa 70 dieser Interventionen durchgeführt, insgesamt verfügt Dr. Scheler über die Erfahrung von etwa 2000 persönlich durchgeführter Eingriffe.

Spezialabteilung für medikamentöse gynäkologische Onkologie

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der medikamentösen Tumortherapie. In unserer gynäko-onkologischen Ambulanz mit acht Behandlungsplätzen werden Sie unter Begleitung einer onkologischen Fachschwester (Verlinkung s. auch Breast Care Nurse) und einem erfahrenen Pflegeteam mit viel Hingabe und Engagement umsorgt. Jährlich werden mehr als 200 Patientinnen behandelt und etwa 1500 Behandlungszyklen durchgeführt. Wir wenden folgende Therapien an:

  • Neoadjuvante „vorbereitende“ Chemotherapie: Das Ziel einer neoadjuvanten Chemotherapie ist es, den Tumor soweit zu verkleinern, dass eine Operation (z. B. brusterhaltend) möglich wird. Vorteil ist, dass die Wirkung der Chemotherapie direkt beurteilt werden kann.
  • Adjuvante „unterstützende“ Chemotherapie: Die adjuvante Chemotherapie wird nach einer Operation eingesetzt. Die Behandlung dient dazu, die Heilungschancen der Patientin zu verbessern und möglichst das erneute Ausbrechen des Krebses zu verhindern. Sie wird durchgeführt, auch wenn augenscheinlich keine Krebszellen zurückgeblieben sind.
  • Palliative „lindernde“ Chemotherapie: Sie bewirkt in fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung die Verkleinerung oder die Rückbildung des Tumors und der Metastasen. Eine Heilung des Krebses bewirkt sie aber in der Regel nicht. Sie kann sich jedoch lebensverlängernd auswirken und die Lebensqualität für die Patientin erhöhen.

Wir bieten zahlreiche unterstützende Maßnahmen an: z.B. die Verabreichung von Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen, die Gabe von knochenstabilisierenden Substanzen bei Tumorabsiedlungen im Knochen und von Wachstumsfaktoren bei einem Mangel an weißen oder roten Blutkörperchen. Darüber hinaus führen wir auch immunologische Therapien durch. Zudem  bekommen unsere Tumorpatientinnen Bluttransfusionen sowie Entlastungspunktionen (z.B. bei Bauchwasser oder Pleuraerguß). Natürlich stellen auch die Gespräche mit der Patientin und ihren Angehörigen einen großen Teil unserer Arbeit dar.

Im Rahmen von Studien besteht für unsere Patientinnen die Möglichkeit, nach innovativen Therapieverfahren behandelt zu werden. Eine speziell ausgebildete "Studienschwester" (Study nurse) betreut die Patientin mit und sorgt so für eine optimale Umsetzung der jeweiligen Studie. Darüber hinaus sind wir von der German Breast Group (GBG) als A* Zentrum eingestuft.

In Studien sollen die Sicherheit und Wirksamkeit neuer Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen geprüft werden. Um das Risiko für unsere Patientinnen dabei möglichst gering zu halten, müssen strenge gesetzliche Vorschriften beachtet werden. Denn das Wohl der Studienteilnehmerin steht bei allen Untersuchungen an erster Stelle. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften wird von den Ethikkommissionen überwacht, die jede klinische Studie in Deutschland zulassen müssen. Dadurch ist eine hohe Sicherheit gewährleistet.

Diese wissenschaftliche Untersuchung eines Arzneimittels findet im Anschluss an die so genannte vorklinische Phase statt, die aus umfangreichen Labortests besteht. Das heißt, dass die Präparate nicht völlig neu sind und nicht experimentell „ausprobiert“ werden. Häufig handelt es sich sogar um bewährte Medikamente, die nun in anderen Kombinationen oder Dosierungen angewandt werden sollen. Klinische Studien werden immer nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen unter genau vorgegebenen Bedingungen durchgeführt und werden auf Ihren Wunsch hin eingesetzt.

Aktuell rekrutierende Studien: AMICA (GBG97), GeparDouze, BCP, Regsa, Detect 4 und Detect 5.

Gynäkologische Endoskopie

Endoskopische Operationsverfahren stellen einen Schwerpunkt unserer operativen Tätigkeit dar. Hierbei bieten wir sowohl die operative Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), als auch die Bauchspiegelung (Laparoskopie) zur Behandlung von Erkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke an. Indikationen zur operativen Hysteroskopie sind Blutungsstörungen, Myome und Polypen der Gebärmutter, welche hierbei schonend abgetragen werden können. Des Weiteren können eventuelle uterine Sterilitätsursachen wie Septen beseitigt werden.

Um einen Bauchschnitt zu vermeiden, kann eine laparoskopische therapie von Utersumalignomen durchgeführt werden., wenn dieses Vorgehen leitlinienkonform möglich ist. Bei Endometriumkarzinom und Zerviskarzinom praktizieren wir die ICG-Sentinel-Technik. Diese Methode der intraoperativen Lymphknotendarstellung kann in manchen Fällen ein schonenderes Vorgehen ermöglichen und verspricht eine geringere postoperative Morbidität.

Zu den häufigsten laparoskopischen Eingriffen zählen die diagnostische Abklärung unklarer Befunde und die Behandlung von Eierstockzysten und –tumoren, die Myom-Entfernung bzw. die Entfernung der gesamten Gebärmutter sowie die operative Abklärung und Therapie der Endometriose. Auch bei Patientinnen mit Kinderwunsch kann diese Methode zur Diagnostik eingesetzt werden.

Indikationen für eine diagnostische Laparoskopie

  • Chromopertubation (Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit bei Kinderwunsch)
  • Abklärung von unklaren Bauchschmerzen

Indikationen für die operative Laparoskopie

  • Entfernung von Endometrioseherden 
  • Myomenukleation (Entfernung von gutartigen Muskelknoten der Gebärmutter) 
  • Adhäsiolyse - Verwachsungslösung 
  • Probeexcision unklarer Befunde 
  • Abszessdrainage
  • Sterilisation
  • Eierstockentfernung  (Adnexektomie)
  • Entfernung von Zysten und Tumoren unter Erhaltung des Eierstocks
  • Operation von Eileiterschwangerschaften 
  • Laparoskopisch-assistierte vaginale Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) (LAVH)
  • Laparoskopische suprazervikale Hysterektomie (LASH)
  • Totale laparoskopische Hysterektomie (TLH)
  • Endoskopisches Lymphknotenstaging pelvin und paraaortal
  • Endoskopische Urogynäkologie
  • Endometriumablation

Immer häufiger werden gynäkologische Eingriffe ambulant durchgeführt. Gemeinsam mit unseren Bettenstationen und der ambulanten Tagesklinik versuchen wir einen für Sie möglichst zufriedenstellenden Ablauf sicher zu stellen.

Ambulantes Operieren

Immer häufiger werden gynäkologische Eingriffe ambulant durchgeführt. Gemeinsam mit unseren Bettenstationen und der ambulanten Tagesklinik versuchen wir einen für Sie möglichst zufriedenstellenden Ablauf sicher zu stellen.

Dysplasiesprechstunde

Galt der Gebärmutterhalskrebs noch Mitte des letzten Jahrhunderts als häufigste Krebserkrankung der Frau, tritt diese Erkrankung in Deutschland glücklicherweise immer seltener auf.

Verantwortlich für diese deutliche Abnahme ist neben der seit etwa 10 Jahren angebotenen HPV Impfung das seit den sechziger Jahren angebotene Krebsfrüherkennungsprogramm.

Hierzu zählt u.a. der sog. PAP-Abstrich, hier  werden von der Scheide aus zwei Zellabstriche, einmal vom Muttermund (Portio) und einmal aus dem Gebärmutterhalskanal (Zervikalkanal) entnommen und mikroskopisch untersucht.

Das Ergebnis wird je nach Schweregrad in fünf Befundgruppen von PAP I bis PAP V eingeteilt.

Ein auffälliger Befund kann z.B. entzündlich bedingt, aber auch ein erster Hinweis auf das Vorliegen von Krebsvorstufen sein. Geringgradige Veränderungen bilden sich meist von selbst wieder zurück und bedürfen keiner weiteren Maßnahmen. Wenn schwere (PAP IV / V) oder mittelgradige Zellveränderungen (PAP III / IIID) länger bestehen, muss eine Abklärung durch weitere Untersuchungen erfolgen und Ihre Frauenärztin wird Sie dann in einer Dysplasiesprechstunde vorstellen.

In Kenntnis Ihres PAP Abstrichergebnisses sowie Ihres HPV Status folgt eine ergänzende Videokolposkopische Betrachtung Ihres Gebärmutterhalses. Die Kolposkopie ist eine optische Vergrößerungstechnik, die mit dem Betupfen der jeweiligen Region mit Essigsäure- und Jodlösung (beides ist nicht schmerzhaft) einhergeht.

Bei Bedarf werden auch kleine Gewebeproben unter kolposkopischer Vergrößerung entnommen.

Ziel dieser Untersuchung ist zu entscheiden, ob ein operativer Eingriff (z. B. Konisation oder Ausschabung) durchgeführt werden muss oder ob ein abwartendes Verhalten bereits ausreicht.

Auch die ggf. erforderliche Entnahme eines Gewebezylinders aus dem Gebärmutterhals wird an den kolposkopischen Befund angepasst und soll möglichst schonend (und dem tatsächlichen Ausmaß der Veränderungen entsprechend) erfolgen

Weitere Leistungen

  • Spezialsprechstunde für Urogynäkologie