Der Schlaganfall gilt als eine der häufigsten und zugleich oftmals unterschätzten Notfallsituationen. Wie groß das Informationsbedürfnis ist, zeigte der „Aktionstag Schlaganfall“ am Samstag in der Limburger WERKStadt: Mehr als 500 Besucherinnen und Besucher ließen Blutdruck, Blutzucker oder die Halsschlagader untersuchen, informierten sich über ihr persönliches Risiko und suchten das Gespräch mit den Fachleuten.
Um über Risiken, Warnsignale und moderne Therapien aufzuklären, lädt der St. Vincenz Gesundheits-Verbund am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 15 Uhr zu einem großen Aktionstag „Schlaganfall“ in die Limburger WERKStadt ein. Das Team um die Chefärzte der Neurologie, Sven Göbel und Christoph Kosok, und die Chefärztin der Gefäßchirurgie, Dr. Patricia Schaub, bietet ein vielfältiges Programm von Gesundheitschecks über Mitmachstationen bis hin zu Kurzvorträgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
In den vergangenen Tagen wurde ein umfangreicher Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums bekannt, der massive Einsparungen im Gesundheitswesen vorsieht. Für die Krankenhäuser – und damit für die Menschen in der Region – hätte das weitreichende Folgen. Guido Wernert, Geschäftsführer des St. Vincenz-Verbundes fordert eine Kurskorrektur.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Limburger Krankenhauses freut sich über eine großzügige Spende des Lions Club Mittellahn: Mit 20.000 Euro unterstützte der Club die Anschaffung eines neuen Ultraschallgeräts, das eine schonende, strahlenfreie Diagnostik ermöglicht und zu den zentralen Instrumenten der modernen Kindermedizin zählt.
Knapp 200 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und Rettungsdienst haben das erste Limburger Notfallsymposium des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes zu einem starken Auftakt gemacht. Für die Region, in der das Limburger Krankenhaus als größter Notfallversorger eine zentrale Rolle spielt, ist diese Resonanz ein wichtiges Signal.
Schwere Unfälle passieren täglich: im Straßenverkehr, bei der Arbeit, beim Sport oder im Haushalt. Wenn es dazu kommt, entscheidet oft jede Minute. Umso wichtiger sind Kliniken, die auf die Versorgung Schwerverletzter spezialisiert sind und rund um die Uhr verlässliche Strukturen vorhalten.