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Chefarzt PD Dr. med. Udo A. Heuschen
Telefon: 06431.292.44 01
Telefax: 06431.292.44 09
E-Mail: u.heuschen(at)st-vincenz(dot)de

Sekretariat
Jacqueline Aßmann
Telefon: 06431.292.44 01
Telefax: 06431.292.44 09
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Verein Nassauischer Ärzte e.V.

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  • Wissen, Können, Handeln und Vermeiden sind entscheidend für eine erfolgreiche Chirurgie.
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Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie

Unser Team behandelt gut- und bösartige Erkrankungen des gesamten Körpers konservativ und operativ. Wir sind spezialisiert auf Operationen des Magen-Darm-Traktes, der inneren Organe und insbesondere auf Darm- und Enddarmchirurgie. In diesem Kontext hat die onkologische Chirurgie mit interdisziplinärer Fallbesprechung großen Stellenwert. Weitere Schwerpunkte sind die endokrine Chirurgie und die Behandlung von Weichteiltumoren (Sarkomen), bei denen wir besondere operative Konzepte verfolgen. Überregional bekannt ist die Klinik für die Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcera (CED). Wiederholt wurde Chefarzt PD Dr. Heuschen in der FOCUS Ärzteliste ausgezeichnet

Krankheitsbilder & Therapien

Gutartige Erkrankungen des Magen-Darmtraktes

Gallensteine
Das Gallensteinleiden ist eine sehr häufig auftretende Erkrankung, die zu schmerzhaften Koliken, aber auch zu gefährlichen Entzündungen der Gallenblase führen kann. Fast immer ist eine laparoskopische, d.h. minimal-invasive Entfernung der Gallenblase samt der Steine möglich.

Reflux (Sodbrennen)

Ein krankhafter Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre, der dort eine schmerzhafte Entzündung verursacht, kann durch einen laparoskopischen Eingriff (s.o.) behoben werden.

Appendicitis
Die Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms wird neben der klinischen Beschwerdesymptomatik durch unterstützende laborchemische und sonographische Untersuchungen (Ultraschall) diagnostiziert. Die minimal-invasive Entfernung des Blinddarms über Schlüsselzugänge ist operativer Standard.

Divertikulitis
Divertikel sind häufig auftretende, an sich harmlose Ausbuchtungen der Darmschleimhaut. Sie finden sich meistens im linken Unterbauch. Komplikationen können durch Blutungen, akute Entzündungen und narbige Verengungen des Darms entstehen. Durch spezielle Untersuchungen wird die Diagnose gesichert und die erforderliche Therapie festgelegt. Wenn die Behandlung mit Antibiotika nicht erfolgreich ist, wird die minimal-invasive Entfernung des betroffenen Segments medizinisch erforderlich und sinnvoll. Dies kann in der Regel laparoskopisch ohne vorübergehende Anlage eines künstlichen Ausgangs erfolgen.

Leistenbrüche, Narbenbrüche, Bauchwandbrüche

Hernien (Brüche) entstehen oftmals an natürlich vorhandenen Öffnungen der Bauchdecke wie dem Nabel und der Leiste. Narbengewebe nach Bauchoperationen ist nicht so reißfest wie das ursprüngliche Gewebe und kann durch schwere körperliche Belastung reißen. Brüche verschließen sich nicht mehr von allein, verursachen Schmerzen und bergen die Gefahr, dass sich Organe einklemmen und dann absterben oder einreißen.

Wenn medizinisch möglich werden Hernien (Brüche) minimal-invasiv operiert. Teilweise ist das Einsetzen von gewebefreundlichen Netzen zur Verstärkung der Bauchwand indiziert. Diese Netze werden größtenteils nach einem gewissen Zeitintervall vom Körper wieder abgebaut. Dies bedeutet für den Patienten größtmöglichen Komfort bei geringem Operationsschmerz und reduziert signifikant das erneute Auftreten eines Bruches (Rezidiv).  

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) / Morbus Crohn und Colitis Ulcera

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn sind wiederkehrende, schubweise verlaufende oder kontinuierlich bestehende Entzündungen des Darms. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrem Befallsmuster (nur Dickdarm, bzw. gesamter Magen-Darmtrakt), als auch in ihren Begleiterscheinungen und Komplikationen (blutiger Stuhl, Fisteln, Abszesse u.a.).

Unser Kompetenzzentrum für Darm- und Enddarmerkrankungen mit dem Schwerpunkt Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen verfügt über die weltweit modernste verfügbare Diagnostik gepaart mit endoskopischer, gastroenterologischer und chirurgischer Therapie auf höchstem Niveau. Dies führt CED-Patienten aus ganz Europa gezielt in unsere Klinik. Nach eingehender Diagnostik wird in enger interdisziplinärer Kooperation ein Therapieregime für jeden einzelnen Patienten festgelegt. Patienten profitieren von der guten und engen Vernetzung der Viszeralchirurgen mit den gastroenterologischen und radiologisch-diagnostischen Spezialisten.

Pro Jahr führen wir rund 400 Operationen bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa durch. Die Pouch-Operation stellt für Colitis-ulcerosa-Patienten weltweit den Goldstandard dar und wird auch bei uns routinemäßig in hoher Fallzahl durchgeführt. Im individuellen Fall können auch andere Operationen erforderlich und sinnvoll sein. Operativ sind wir eines der größten CED-Zentren in Deutschland und bringen internationale Erfahrung ein. Die hochmodernen viszeralchirurgischen Operationsverfahren, nach Möglichkeit minimal-invasiv durchgeführt, ermöglichen es Patienten mit CED, auch nach bisher schwerstem Krankheitsverlauf, postoperativ ein gutes Maß an Lebensqualität wieder zu gewinnen.

In unserer speziellen CED-Sprechstunde werden Patienten ausführlich und individuell beraten und können sich eine Zweitmeinung zu ihrer aktuellen Therapie einholen. Auch eine telefonische Beratung für behandelnde Ärzte und betroffene Patienten ist möglich.

Das Chirurgenehepaar Dres. Udo und Gundi Heuschen hat sich an der Universitätsklinik in Heidelberg jahrelang klinisch wie auch wissenschaftlich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und damit einen internationalen Ruf erlangt. Dies spiegelt sich in der wiederholten Auszeichnung von PD Dr. Heuschen in der FOCUS Ärzteliste als „Top-Mediziner“ wieder. Zudem ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der DCCV (Deutsche Crohn und Colitis Vereinigung). Darüber hinaus ist die Klinik Mitglied im Kompetenznetz Darmerkrankungen.

Erkrankungen des Enddarms

Behandelt werden Erkrankungen des Enddarmes wie Hämorrhoiden, Fissuren, Analvenenthrombosen, Abszesse und Fisteln, Darmvorfall, Krebserkrankungen, Inkontinenz und Hauterkrankungen. All diese Krankheitsbilder können Symptome wie Schmerzen, Blutungen, Juckreiz, Nässen, Eiter oder Stuhlveränderungen erzeugen. Manchmal kann eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn oder Colitis Ulcera) hierfür verantwortlich sein.

Apparativ-technisch stehen uns alle modernen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung. Aufgrund der guten, engen interdisziplinären Zusammenarbeit im Hause haben wir die Möglichkeit eines qualitativ guten und zeitnahen Diagnose-Managements. Je nach individueller Befundlage werden differenzierte operative Therapiekonzepte angewandt.

Darüber hinaus sind wir in der operativen Therapie von künstlichen Ausgängen und deren Langzeitbetreuung spezialisiert.

 

 

Krebserkrankungen

Die Tumorchirurgie oder onkologische Chirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung von bösartigen Tumoren. Die operative Entfernung des bösartigen Tumors ist erforderlich, um die Tumorzellen im Körper soweit wie möglich zu reduzieren und somit die Heilungschancen der anschließenden Behandlung zu erhöhen. Dies schafft optimierte Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gesamttherapie (ggf. zusätzliche Chemotherapie, Bestrahlung oder Antikörpertherapie).

Durch die routinemäßige Verwendung von Ultraschallskalpellen und Hochfrequenzversiegelung von Blutgefäßen ist ein extrem gewebeschonendes Vorgehen gewährleistet. So können wir in vielen Fällen bei ausreichender und sicherer Entfernung des Tumors die Organe und ihre Funktionen erhalten. Beispiele hierfür sind der Erhalt des Magenausgangs bei Operationen im Bereich der Bauchspeicheldrüse und die Vermeidung von dauerhaften künstlichen Darmausgängen bei Tumoren des Enddarmes. Die an unserem Hause mögliche intraoperative Schnellschnitt-Untersuchung mit sofortiger feingeweblicher Diagnose durch den Pathologen vermeidet ggf. Nachoperationen.

Zu unserem Leistungsspektrum gehört die operative Therapie folgender bösartiger Tumore:

  • Magenkarzinom
  • Dünndarmkarzinom
  • Dickdarmkarzinom
  • Enddarmkarzinom
  • Analkarzinom
  • Bauchspeicheldrüsenkarzinom
  • Leberkarzinom
  • Tumore der Gallengänge und Gallenblasen
  • Weichteilkarzinome (Sarkome) s.u.
  • Fettgeschwulsttumore (Liposarkome)

Wir operieren sowohl Primärtumore, Rezidive als auch Metastasen. Die ggf. erforderliche Implantation von Venenverweilsystemen (z.Bsp. Port) zur Gabe von Chemotherapeutika oder Ernährungsinfusionen erfolgt routinemäßig.

Die Behandlung der Tumorerkrankungen erfolgt interdisziplinär und in enger Abstimmung mit den übrigen Abteilungen des Hauses (z.Bsp. Onkologie und/oder Strahlentherapie) .

 

 

Weichteilgeschwulste / Sarkome

Tumore der Weichteile entstehen am Bindegewebe, im Unterhautfettgewebe, an Muskeln, Muskelhäuten und Nerven. Während der Operation kann das Gewebe durch den Pathologen begutachtet werden, was Auswirkungen auf das Ausmaß der chirurgischen Resektion (Entnahme) haben kann. Das weitere postoperative Vorgehen wird nach Vorliegen der histopathologischen Ergebnisse in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen und festgelegt.

Lymphknotenvergrößerung ohne erkennbare Ursache legen den Verdacht auf eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems (Leukämie, Lymphome) nahe. In diesen Fällen ist die Entnahme einzelner Lymphknoten wichtig, um eine präzise histopathologische Diagnose stellen und eine individuell angepasste, adäquate Therapie einzuleiten zu können.

Erkrankungen der hormonbildenden Drüsen (endokrine Erkrankungen)

Schilddrüse
Jodmangel kann zu einer knotigen Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) führen.
Heiße Knoten sind hormonaktiv, produzieren unkontrolliert Schilddrüsenhormone (Überfunktion) und können zu Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen und raschem Gewichtsverlust führen. Sie können operativ entfernt werden.

Kalte Knoten (ohne Hormonproduktion) sind verdächtig und müssen auf bösartige Veränderungen untersucht und ggf. entfernt werden.
Die Knoten Struma wird durch operative Entfernung des veränderten Gewebes behandelt, gesundes und funktionsfähiges Gewebe wird erhalten. Dank modernster Medizintechnik wie dem Neuromonitoring, der Verwendung von Lupenbrillen und der Hochfrequenzversiegelung von Blutgefäßen sind gefürchtete Komplikationen wie Schädigung der Stimmbandnerven oder Nachblutungen heute sehr selten.


Nebenschilddrüse
Eine Vergrößerung der hormonaktiven Nebenschilddrüse(n), (primärer und sekundärer Hyperparathyreoidismus, HPT) kann zu einer gefährlichen Störung des Kalzium- und Phosphathaushaltes führen.
Eine Entfernung der betroffenen Nebenschilddrüse(n), teilweise mit Replantation kleiner Reste in das Unterhautfettgewebe, ist die Therapie der Wahl.

Nebenniere
Die Erkrankungen der Nebennierenrinde oder des –marks erzeugen vielfältige Krankheitsbilder. Sie sind meist gutartig, können aber beispielsweise zu lebensbedrohlichen Blutdruckspitzenwerten führen. Die Entfernung der Nebenniere ist meist erforderlich. Kleinere Tumore können auch minimal-invasiv entfernt werden.

Bauchspeicheldrüse
Selten kommt es zur Entstehung von gutartigen, kleinen, hormonaktiven Tumoren in der Bauchspeicheldrüse, die z.B. zu einem nicht zu behandelnden Unterzucker führen können. In diesem Fall ist die schonende, organerhaltende, operative Ausschälung des Tumors ist erforderlich. Bösartige neuroendokrine Karzinome werden entsprechend der Kriterien bösartiger Tumore operiert (s. dort).