Kathrin Tossut
k.tossut@st-vincenz.de
Melanie Neuroth
m.neuroth@st-vincenz.de
Eine Tumorerkrankung stellt Vieles auf den Kopf: Medizinische Entscheidungen, neue Abläufe und persönliche Fragen treten gleichzeitig auf und stellen Betroffene wie deren Angehörige vor bislang unbekannte Herausforderungen. In dieser Situation ist es hilfreich, verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu haben, die fachlich spezialisiert und menschlich präsent sind. Die onkologische Fachpflege des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes bietet hier eine verlässliche Orientierung.
Die Pflegefachkräfte begleiten durch den gesamten Behandlungsverlauf. Sie erklären Diagnosen und Therapieschritte verständlich, sprechen über mögliche Beschwerden und zeigen Wege auf, wie sich Belastungen lindern lassen. Praktische Unterstützung gehört ebenso dazu wie die Vermittlung zu weiteren Angeboten, etwa Psychoonkologie, Case Management oder Ernährungsberatung.
Auch An‑ und Zugehörige können – mit Einverständnis der Patientinnen und Patienten – einbezogen werden. So entsteht ein Rahmen, der Sicherheit gibt und dabei hilft, die Erkrankung und ihre Auswirkungen besser zu bewältigen.
Onkologische Fachpflege verbindet pflegerische Expertise mit einem tiefen Verständnis für die besonderen Anforderungen einer Tumorerkrankung. Die Fachpflegekräfte erklären Diagnosen und Therapieschritte verständlich, sprechen über Untersuchungen und Behandlungsabläufe und begleiten durch die verschiedenen Phasen der Therapie – etwa während einer Chemotherapie, Immuntherapie oder nach operativen Eingriffen.
Zu Beginn einer Behandlung stehen häufig viele Fragen im Raum. Die Fachpflegekräfte nehmen sich Zeit, diese Fragen zu klären, erläutern die nächsten Schritte und schaffen damit einen Rahmen, der hilft, Entscheidungen besser einzuordnen und die eigene Situation zu verstehen.
Während der Therapie ist die Begleitung besonders eng. Viele Patientinnen und Patienten erleben körperliche Veränderungen, Unsicherheiten oder Ängste. Die Fachpflegekräfte beobachten den Verlauf, sprechen über mögliche Beschwerden und zeigen Wege auf, wie sich Belastungen lindern lassen. Themen wie Ernährung, Müdigkeit, Hautpflege oder Veränderungen des Körperbildes werden individuell besprochen und mit praktischen Empfehlungen verbunden.
Auch nach Abschluss einer Behandlung bleibt die Begleitung bestehen. Viele Fragen entstehen erst im Alltag: Wie geht es weiter? Was ist normal, was sollte abgeklärt werden? Welche Unterstützung gibt es für Angehörige? Die Fachpflegekräfte bleiben Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und vermitteln bei Bedarf Kontakte zu weiteren Fachbereichen.
Viele Patientinnen und Patienten müssen während der Behandlung neue pflegerische oder medizinische Aufgaben in ihren Alltag integrieren. Dazu zählen die Versorgung von Wunden, der Umgang mit Ernährungssonden, Schmerzpumpen, Stoma oder Drainagesystemen.
Die Fachpflegekräfte zeigen diese Schritte verständlich, üben sie gemeinsam ein und sorgen dafür, dass Unsicherheiten frühzeitig abgebaut werden. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen zu vermitteln und die Selbstständigkeit zu stärken.
Im Verlauf einer Tumorerkrankung treten häufig Beschwerden auf, die den Alltag beeinflussen. Dazu gehören Veränderungen des Appetits, Übelkeit, chronische Müdigkeit, Hautveränderungen oder ein verändertes Körperbild.
Die Fachpflegekräfte sprechen über diese Themen offen und verständlich. Die Beratung orientiert sich an der individuellen Situation und unterstützt dabei, Belastungen zu reduzieren und die eigene Stabilität zu stärken. Viele Patientinnen und Patienten erleben diese Gespräche als entlastend, weil sie helfen, Symptome besser einzuordnen und passende Maßnahmen zu finden.
Onkologische Fachpflege ist eng mit anderen Berufsgruppen vernetzt. Bei Bedarf wird der Kontakt zu Psychoonkologie, Sozialdienst, Seelsorge, Stomatherapie, Ernährungsberatung oder Schmerzambulanz hergestellt. Auch die Anbindung an palliative Versorgung oder Hospizeinrichtungen wird organisiert, wenn dies sinnvoll ist.
Angehörige und nahestehende Personen können – mit Einverständnis der Patientinnen und Patienten – jederzeit einbezogen werden. So entsteht ein gemeinsamer Weg, der medizinische Präzision mit menschlicher Nähe verbindet.
Bei Fragen zur Behandlung, zu Beschwerden im Alltag oder zu unterstützenden Angeboten steht die onkologische Fachpflege zur Verfügung. Patientinnen und Patienten können sich ebenso melden wie Angehörige und nahestehende Personen, sofern das Einverständnis vorliegt. Viele Anliegen lassen sich in einem kurzen Gespräch klären; bei Bedarf wird der Kontakt zu weiteren Fachbereichen vermittelt.
Gespräche können telefonisch, per E‑Mail oder persönlich im Rahmen des stationären Aufenthalts stattfinden. Die Fachpflegekräfte nehmen sich Zeit für individuelle Fragen und unterstützen dabei, die eigene Situation besser zu verstehen und passende Schritte zu finden.
Kathrin Tossut06431 292 -7393k.tossut@st-vincenz.de
Melanie Neuroth06431 292 - 7374m.neuroth@st-vincenz.de
onkfachpflege@st-vincenz.de
Erreichbarkeit: Montag – Freitag, Uhrzeit 8:00 – 14:00