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Chefarzt PD Dr. med. Joachim Hillmeier
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  • Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben.
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Unfallchirurgie und Orthopädie

Unser Auftrag ist es, Unfallopfer aller Schweregrade zu behandeln. Wir sind als „regionales Trauma-Center“ zertifiziert und zum Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen. Die fachärztliche Patientenversorgung wird durch einen 24 h-Anwesenheitsdienst und den Hintergrundoberarzt gesichert.
Die elektive orthopädische Chirurgie ist gleichwertiger Bestandteil des Leistungsspektrums. Die Endoprothetik aller Gelenke bei Arthrose, die Wirbelsäulenchirurgie bei degenerativen Erkrankungen und Frakturen sowie  minimalinvasive arthroskopische Eingriffe in der Sporttraumatologie sind besondere Schwerpunkte.

Krankheitsbilder & Therapien

Arthrose (Gelenkerkrankungen/Endoprothetik)

Bei arthrotischen Verschleißerscheinungen gibt es diverse Untersuchungen und Behandlungsansätze, die einer Operation vorgeschaltet werden können. Vor einem Eingriff wenden wir grundsätzlich abgestufte therapeutische Optionen an. Eine OP ist immer die letzte aller Möglichkeiten. Wenn alle anderen therapeutischen Optionen erfolglos verlaufen sind bzw. nicht greifen, dann allerdings ist die Versorgung mit künstlichen Gelenken bei Arthrose von Hüft- und Kniegelenken eine der erfolgreichsten Operationen der orthopädischen Chirurgie.

Neben der Verwendung neuester Implantate operieren wir in minimalinvasiver Technik mit kleinen Zugängen muskel-und weichteilschonend. Wegweisend in der endoprothetischen Versorgung der Patienten ist das sog. Joint Care-Programm mit verkürzter stationärer Verweildauer aber intensiviertem Trainingsprogramm. Durch  ein zwischen allen medizinischen Disziplinen eng aufeinander abgestimmtes Konzept profitieren Patienten von deutlich früherer Mobilisation und geringeren postoperativen Schmerzen.
Im Rahmen des sog. Joint Care® - Programms werden alle Therapieschritte im Vorfeld genau geplant und aufeinander abgestimmt. Voraussetzung ist ein perfektes Zusammenspiel der betroffenen Abteilungen: Unfallchirurgen und Anästhesisten, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Sozialarbeiter arbeiten Hand in Hand. Diese gezielte Planung von der Aufnahme bis zur Entlassung inclusive der Reha-Nachbehandlung soll den Patienten trotz der sinkenden finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen zu noch mehr Qualität in der Behandlung verhelfen.

Gruppendynamische Prozesse sind ein Kernstück der Behandlungsphilosophie. Alle Operationen finden an einem Tag statt, jeder Patient hat die Möglichkeit, einen persönlichen Begleiter mitzubringen, der die gleiche Schulung erhält und den Patienten während der gesamten Genesung unterstützen soll. Optimale Aufklärung schon vor dem eigentlichen Krankenhausaufenthalt soll Ängste reduzieren und dazu beitragen, bestmögliche Behandlungsresultate zu erzielen. Durch die Implantation ausgeklügelter künstlicher Gelenke in Verbindung mit der Expertise modernster Anästhesiologie gelingt es bei den meisten Patienten, die starken Schmerzen zu beseitigen und die Mobilität deutlich zu verbessern.

Wirbelsäulenerkrankungen oder –verletzungen (Wirbelsäulenchirurgie)

Ziel ist zunächst die Ausschöpfung aller konservativen Mittel, bevor operiert wird. In diesem Kontext setzen wir beispielsweise die lokale Infiltration, intensive Krankengymnastik und auch Schmerztherapie ein. Folgende Krankheitsbilder behandeln wir:

  • Bandscheibenvorfälle HWS, BWS und LWS
  • Spinalkanalstenose (Kanalverengung)
  • Verschleiß von Bandscheiben und kleinen Wirbelgelenken
  • Wirbelgleiten
  • Osteoporotische Wirbelbrüche (s.auch Osteoporose)
  • Tumoren und Metastasen der Wirbelsäule
  • Entzündliche Erkrankungen
  • Sämtliche traumabedingten Frakturen der Wirbelsäule

Osteoporose

Die Volkskrankheit Osteoporose spielt insbesondere vor dem Hintergrund des immer höheren Lebensalters eine zunehmende Rolle. Betroffen sind vor allem Frauen über 50 Jahre. Nicht zuletzt die nachlassende Produktion der Geschlechtshormone bewirkt, dass der Knochen stetig an Substanz verliert. Insgesamt wird mehr Knochen abgebaut als vom Körper neu gebildet wird. Hieraus resultiert eine verminderte Festigkeit und Belastbarkeit des Knochens mit daraus resultierender deutlich erhöhter Fraktur-Gefährdung. Eine der häufigsten Komplikationen ist der Einbruch von Wirbeln. Etwa ein Drittel aller Wirbelkörperfrakturen verursachen dauerhafte Schmerzen und beeinträchtigen die meist älteren Patienten stark in ihrer Mobilität und Selbstständigkeit.

Entscheidend neben der operativen Therapie der Frakturen ist die Früherkennung der Osteoporose und die Verhinderung des Fortschreitens der Erkrankung durch adäquate körperliche Betätigung, richtige Ernährung und regelmäßige medikamentöse Behandlung. Treten dennoch Wirbelkörperfrakturen auf, kam bis vor wenigen Jahren nur die stabilisierende Operation mit anschließender Bettruhe als Therapie in Frage. Heute kann Patienten mit gebrochenen Wirbelkörpern durch die sog. Kyphoplastie, einem hochmodernen Verfahren der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie, zu deutlich verbesserter Lebensqualität verholfen werden. Hierbei werden gebrochene Wirbelkörper mit einem Ballon wieder aufgerichtet und anschließend mit Knochenzement aufgefüllt und stabilisiert.

Das schonende Verfahren befreit rasch von Schmerzen und erspart den meist älteren Patienten die Bettlägerigkeit und schwere Komplikationen.

Der Eingriff unter Röntgenkontrolle dauert nur 30 bis 40 Minuten: Der Patient liegt in Vollnarkose auf dem Bauch. Durch zwei kleine Stiche rechts und links des betroffenen Wirbels wird eine Kanüle vorgeschoben. Hierdurch wird ein Ballon eingeführt, der mit einer Flüssigkeit aufgeblasen wird und den Wirbel zunächst aufrichtet. Der Ballon wird wieder entfernt, dann wird der stabilisierende Knochen-Zement eingespritzt. Auch Patienten, die an Wirbelbrüchen durch Knochenmetastasen leiden, können unter bestimmten Voraussetzungen mit der Kyphoplastie behandelt werden

Schulterschmerz / Schultererkrankungen

Die Schulter ist ein ausgesprochen empfindliches Gelenk. Durch ihre Stabilisierung größtenteils über Sehnen und Muskulatur, aber nur wenig knöcherner Führung, besitzt sie einen sehr großen Bewegungsradius. Dies macht sie leider sehr anfällig für Unfallverletzungen, vor allem aber für sogenannte degenerative Schäden („Verschleißerscheinungen“, wie Beispielsweise eine chronische Schleimbeutelentzündung, bis hin zur fortgeschrittenen Schulterarthrose mit Gelenksteife). Die zusätzliche Beanspruchung in Beruf oder durch Sport macht aus dem Schulterschmerz eine Volkskrankheit.

Die Beschwerden (Symptome) der Patienten mit Schulterschmerz ohne vorherigen Unfall reichen von ausschließlich bewegungsabhängigen oder auch nächtlich betonten Ruheschmerzen bei erhaltener freier Beweglichkeit und guter Kraft bis hin zur sogenannten Pseudoparalyse (fast vollkommene Aufhebung der Beweglichkeit). Darüber hinaus gibt es unfallbedingte Schulterverletzungen wie beispielsweise ein ausgekugeltes Schultergelenk oder Knochenbrüche im Bereich der Schulter und der angrenzenden Knochen, wie z. B. Oberarm oder Schlüsselbein.

Sämtliche Erkrankungen der Schulter werden sowohl konservativ, als auch operativ in enger Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten und Krankengymnasten behandelt. Dies sind u.a.

  • Engpasssyndrome, wie Impingement Schulterdach, Kalkschulter und Rotatorenmanschette
  • Arthroskopische Schulterstabilisierung bei Instabilität
  • Gelenkersatz bei Arthrose und Trauma mit Teilersatz oder Spezialprothese

In der Behandlung ist es wichtig, zunächst die Ursache der Beschwerden zu ermitteln. Selbstverständlich muss jeder Patient vom Orthopäden an der Schulter persönlich untersucht werden. Dabei ist fast immer ein Röntgenbild, und in den meisten Fällen auch eine MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) der Schulter notwendig. Am häufigsten finden sich Verkalkungen in den Sehnen, die in den Schleimbeutel eingebrochen sind und dort zur heftigen Entzündung führen (Kalkschulter). Andere Ursachen können aber auch chronische knöcherne Verengungen (Schulterengpass- oder Impingement-Syndrom) bis hin zu Sehnenrissen sein.

Schnelle Hilfe leisten oft direkte Einspritzungen unter das Schulterdach mit entzündungshemmenden Substanzen, meist in Kombination mit einer krankengymnastischen Übungsbehandlung; die Schulter kann für einige Tage in einer Armschlinge ruhig gestellt und die Schmerzen mit einer ausreichenden Medikation gelindert werden.

Je nach Art und Schwere des Schadens an der Schulter muss gegebenenfalls eine Operation durchgeführt werden. Je nach Befund kann eine OP an der Schulter in Schlüssellochtechnik (d. h. im Rahmen einer sogenannten Spiegelung der Schulter) durchgeführt werden, oftmals hilft aber nur eine aufwendige Rekonstruktionsoperation mit einem entsprechend größeren Schnitt, oder es muss gar ein künstliches Gelenk (eine sogenannte Prothese) eingesetzt werden.

Der Erfolg einer Schulter-Operation hängt ganz entscheidend von der richtigen Nachbehandlung ab. Bei allen Schulteroperationen beginnt in unserer Klinik schon am ersten Tag nach dem Eingriff die Krankengymnastik, oft zunächst noch ohne Krafteinsatz und mit einem kleinen Pendel, an dem Gewicht hin und her geschwungen wird. Vor allem nach Entlassung aus dem Krankenhaus bedarf es der täglichen Übung, denn nur damit kann ein optimales Ergebnis erzielt werden.