Samstag, 5. September 2026
11.00 bis 15.00 Uhr
Krankenhaus Limburg
Zum fünfjährigen Jubiläum lädt das Zentrum für Orthopädie und Traumatologie dazu ein, Orthopädie und Unfallchirurgie aus nächster Nähe zu entdecken. Vorträge, Demonstrationen und Mitmachstationen zeigen, wie moderne Versorgung heute funktioniert und welche Möglichkeiten die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen am Bewegungsapparat bietet.
Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Behandlungsverfahren, können Angebote ausprobieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Auch Partner aus Physiotherapie, Pflege, Reha und Hilfsmittelversorgung sind vor Ort und geben einen umfassenden Eindruck davon, wie die verschiedenen Berufsgruppen im ZOT zusammenarbeiten. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich informieren, Fragen stellen oder die Arbeit eines zertifizierten Traumazentrums und EPZmax kennenlernen möchten.
Zur Programmüberischt
In vier Vorträgen geben Chef- und Oberärzte aus dem ZOT einen verständlichen Einblick in zentrale Themen der Orthopädie und Unfallchirurgie. Von modernen Operationsverfahren über Prävention im Kindesalter bis hin zu eindrucksvollen Fällen aus dem Traumazentrum und aktuellen Entwicklungen der rekonstruktiven Gelenkchirurgie geben die Expert:innen authentische Einblicke in ihre tägliche Arbeit und beantworten Fragen des Publikums.
Von den ersten Implantaten bis zu modernen Hightech‑Prothesen zeigt der Vortrag, wie sich Hüft‑ und Knieendoprothetik über die Jahrzehnte entwickelt hat. Besucherinnen und Besucher erfahren im Vortrag von Chefarzt Dr. Stefan Roland, welche Verfahren heute eingesetzt werden, wie Operationen ablaufen und welche Faktoren für eine gute Beweglichkeit nach dem Eingriff entscheidend sind.
Hier geht es darum, wie Haltung, Bewegung und Wachstum die langfristige Gesundheit von Knochen und Gelenken beeinflussen. Kinderorthopäde und leitender Oberarzt Dr. Jürgen Fey erklärt, welche Warnsignale früh erkannt werden sollten, wie Eltern vorbeugen können und welche Rolle die Kinderorthopädie bei der Entwicklung eines gesunden Bewegungsapparats spielt.
Anhand eindrucksvoller Fälle zeigt Chefarzt Dr. Alexander Bode, wie das zertifizierte regionale Traumazentrum arbeitet, welche Entscheidungen im Notfall zählen und wie moderne Traumamedizin Verletzungen versorgt. Von der Erstversorgung bis zur operativen Behandlung bietet der Vortrag einen realitätsnahen Blick hinter die Kulissen der unfallchirurgischen Notfallversorgung.
Im abschließenden Vortrag erfahren Besucher:innen, wie Gelenke erhalten, repariert und stabilisiert werden können, bevor ein Ersatz notwendig wird. Chefarzt Dr. Stefan Roland erläutert, welche rekonstruktiven Techniken es gibt, wann sie eingesetzt werden und wie sie helfen, Funktion und Lebensqualität zu verbessern.
Das interdisziplinäre Team des ZOT freut sich auf den persönlichen Austausch, erklärt seine Arbeitsweise und erzählt, wie sich das Zentrum in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat – bis hin zur Auszeichnung als EPZmax und vielen neuen Versorgungsangeboten.
Die Informations- und Aktionsangebote machen moderne Orthopädie und Unfallchirurgie erlebbar und zeigen in anschaulichen Stationen, wie Therapie, Diagnostik, Pflege und interdisziplinäre Teams zusammenarbeiten, um Patient:innen schnell wieder zurück in den Alltag zu begleiten.
Moderne Implantate können direkt in die Hand genommen werden. Fachleute erläutern Materialien, Aufbau und Funktionsweise und zeigen, wie Prothesen Beweglichkeit zurückgeben.
Mit einem virtuellen Rundgang durch den OP lässt sich der Ablauf einer Operation realitätsnah erleben. Fachleute begleiten die Führung, erklären einzelne Schritte und geben Einblicke in die Arbeit im OP.
Mitgebrachte Röntgenbilder können gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten des ZOT betrachtet werden. Befunde werden verständlich erklärt, typische Veränderungen gezeigt und Fragen rund um Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten beantwortet.
Pflegekräfte zeigen direkt am Pflegebett, wie Mobilisation, Lagerung und pflegerische Maßnahmen nach einer orthopädischen Operation aussehen. Der Programmpunkt macht die pflegerische Perspektive sichtbar und zeigt, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Genesung ist.
Der Bewegungs‑ und Hindernisparcours zeigt, wie Kraft, Balance und Koordination trainiert werden können. Besucherinnen und Besucher können selbst ausprobieren, wie physiotherapeutische Übungen wirken und welche Rolle gezielte Bewegung für die Gelenkgesundheit spielt.
Das Case Management erklärt, wie der Weg nach einer Operation weitergeht – von der Organisation der Reha über Unterstützungsangebote bis hin zur häuslichen Versorgung. Die Mitarbeiter:innen des Sozialdienstes beantworten Fragen rund um die Zeit nach dem Klinikaufenthalt.
Therapeutinnen und Therapeuten des Rehazentrums Meuser zeigen, wie der Weg zurück in Alltag, Beruf und Sport nach Operationen oder Verletzungen gelingt. Der Programmpunkt gibt Einblicke in Therapieformen, Trainingsmöglichkeiten und die Bedeutung einer strukturierten Nachsorge.
Samstag, 5. September 2026 | 11.00 bis 15.00 Uhr Krankenhaus Limburg Konferenzräume im 1. und 2. Untergeschoss
11.30 Uhr Gelenkersatz im Wandel: Vom ersten Implantat bis zur Hightech-Prothese
12.30 Uhr Frühe Warnsignale erkennen: Was Kinder für ihre Gelenke brauchen
13.30 Uhr Einblicke ins Traumazentrum: Spektakuläre Fälle und moderne Versorgung
14.30 Uhr Rekonstruktive Gelenkchirurgie: Erhalten, reparieren, stabilisieren
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!