Mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt das Limburger Unternehmen Chemicon das Projekt „Hoffnungsräume“ des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes. Mit dem Projekt wird die gynäko‑onkologische Ambulanz des Limburger Krankenhauses – der Bereich, in dem Krebspatientinnen ihre Chemo‑, Immun- oder Antikörpertherapie erhalten – umfassend modernisiert und neugestaltet.
Die Spende ist Teil einer Tradition. „Wir verzichten seit Jahren auf Weihnachtsgeschenke für unsere Kunden und Partner und unterstützen stattdessen Projekte, die uns am Herzen liegen,“ sagt Lisa Hederer, Geschäftsführerin der Chemicon GmbH. Die Wahl fiel in diesem Jahr bewusst auf die onkologische Versorgung von Frauen. „Mehrere Freundinnen und Bekannte sind innerhalb kurzer Zeit an Brustkrebs erkrankt. Da wird einem bewusst, wie entscheidend eine gute Betreuung vor Ort ist – fachlich und menschlich.“ Auch der regionale Bezug sei für Chemicon entscheidend, ergänzt Geschäftsführer Christoph Helf. „Wir möchten Projekte unterstützen, die Menschen in unserer Region zugutekommen. Das passt auch sehr gut zu den Werten des St. Vincenz, das sich ebenfalls der Region verpflichtet fühlt.“
„Rund 300 Patientinnen mit einer Erstdiagnose Brustkrebs oder anderen gynäkologischen Tumoren behandeln wir hier jedes Jahr,“ erläutert Dr. Peter Scheler, Chefarzt der Frauenklinik am Limburger Krankenhaus. Der bisherige Bereich, einst als Übergangslösung gedacht, ist den Anforderungen längst entwachsen, denn die Zahl an Patientinnen steigt kontinuierlich. „Um unseren Patientinnen künftig nicht nur medizinisch und pflegerisch die besten Bedingungen zu bieten, sondern auch ausreichend Platz und eine angenehme Atmosphäre, ist der Umbau dringend notwendig“, so Scheler.
„Wir möchten einen Ort schaffen, der den Belastungen einer Therapie etwas entgegensetzt“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes, Anett Suckau. „Die Ambulanz soll dabei zu einem Ort werden, der Hoffnung spendet.“ Geplant sei ein heller, offener und großzügiger Bereich mit zehn Therapieplätzen, moderner Ausstattung, komfortablen Möbeln und einer Atmosphäre, die den Heilungsprozess unterstützt.
Ein Vorhaben, das auch die Verantwortlichen von Chemicon unterstützen: „Es ist so wichtig, dass es eine schöne Umgebung gibt für das, was die Frauen durchmachen müssen,“ bestätigt Prokuristin Karin Helf.
Der Umbau soll nicht nur den Patientinnen zugutekommen. Auch die Arbeitsbedingungen des medizinischen und pflegerischen Personals werden verbessert – ein Aspekt, der angesichts steigender Anforderungen im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
„Die Mitarbeiterinnen aus Medizin, Pflege und Therapie versorgen unsere Patientinnen mit unglaublich viel Liebe und Empathie,“ betont Dr. Scheler. „Dass sie künftig in einer Umgebung arbeiten können, die diesem Engagement gerecht wird, freut mich sehr.“
Mehr Platz für Vorbereitung, Dokumentation und Abläufe soll die Arbeitsbedingungen spürbar erleichtern und die Versorgung weiter verbessern.
Insgesamt 1,16 Millionen Euro kostet der Umbau der Ambulanz. Als freigemeinnützige Einrichtung muss der Gesundheitsverbund diese Summe vollständig aus eigenen Mitteln aufbringen. Die Finanzierung von Krankenhausbaumaßnahmen werde zunehmend schwieriger, erläutert Suckau. „Der Druck, Finanzierungsquellen abseits von Eigen- und Fördermitteln zu erschließen, ist gewaltig und macht es nötig, neue Wege zu beschreiten.“
Um diese Lücke zu schließen, hat das St. Vincenz die Spendenkampagne „Hoffnungsräume“ ins Leben gerufen. Sie richtet sich an Unternehmen, Vereine und Privatpersonen. „Wir freuen uns über jede Unterstützung – ganz gleich in welcher Höhe,“ betont Suckau. „Helfen Sie uns, Patientinnen in einer schwierigen Zeit zu begleiten, ihnen eine lebenswertere Umgebung zu schaffen und Hoffnung(sräume) zu spenden.“
Weitere Informationen zum Projekt „Hoffnungsräume“ finden Sie hier.
Erfahren Sie hier mehr über unser aktuelles Projekt „Hoffnungsräume“ und wie wir mit Ihrer Unterstützung eine Umgebung schaffen können, die den Heilungsprozess unserer Patientinnen nachhaltig fördert: