Treppen steigen, mit dem Hund spazieren gehen, eine Radtour am Wochenende: Wenn Hüfte oder Knie verschlissen sind, wird vieles davon zur Qual. Ein künstliches Gelenk kann das ändern. Die Operation ist heute deutlich schonender als noch vor einigen Jahren.
Was moderne Endoprothetik leisten kann, erklärt Dr. Jürgen Fey, Leitender Oberarzt der Orthopädie im Krankenhaus Limburg, am Donnerstag, 5. November 2026, um 18 Uhr im Konferenzraum Katharina Kasper auf dem Schafsberg.
Künstliche Hüft- und Kniegelenke zählen zu den häufigsten Operationen in Deutschland. „Wenn Arthrose das Gelenk so weit geschädigt hat, dass Schmerzen den Alltag bestimmen und andere Behandlungen nicht mehr helfen, kann ein Gelenkersatz Beweglichkeit und Lebensqualität zurückbringen“, so der Orthopäde.
Die Operationstechniken haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. „Wir operieren heute so gewebeschonend wie möglich. Muskeln und Sehnen werden dabei weitgehend geschont, das macht die Erholung nach dem Eingriff für viele Patienten leichter“, erklärt Dr. Fey. Dazu gehört auch eine sorgfältige Planung vor der Operation, eine moderne Schmerztherapie und eine frühe Mobilisation nach dem Eingriff.
In seinem Vortrag erläutert der Gelenkexperte wann ein Gelenkersatz sinnvoll ist, welche Prothesen und Operationsverfahren es gibt und wie der Weg zurück in den Alltag aussieht. „Welche Lösung die richtige ist, hängt von Alter, Knochenqualität und Lebensstil ab. Das entscheiden wir immer gemeinsam mit dem Patienten.“
Thema: Wenn Hüfte und Knie nicht mehr mitspielen: Schonender Gelenkersatz
Termin: Donnerstag, 05. November 2026, 18.00 Uhr
Ort: Krankenhaus Limburg Auf dem Schafsberg | 65549 Limburg Konferenzraum Katharina Kasper
Referent: Dr. Jürgen Fey Leitender Oberarzt im Zentrum für Orthopädie und Traumatologie
Es wird um vorherige Anmeldung gebeten – entweder per E-Mail an ukm@st-vincenz.de oder telefonisch unter 06431 292 - 7113. Der Besuch der Veranstaltung und das Parken im Klinikparkhaus sind für Teilnehmende kostenfrei.