St. Vincenz Gesundheits-Verbund eröffnet Hoffnungsräume: Umbau der gynäko-onkologischen Ambulanz abgeschlossen

24.03.26   |  Pressemitteilung

Kürzere Wege für die Mitarbeitenden, mehr Raum und vor allem eine warme, entlastende Atmosphäre für die Patientinnen und Patienten – das ist der Kern der Baumaßnahme, deren Abschluss jetzt am Limburger Krankenhaus gefeiert wurde: die Eröffnung der neu gestalteten gynäko-onkologischen Ambulanz.

Kürzere Wege für die Mitarbeitenden, mehr Raum und vor allem eine warme, entlastende Atmosphäre für die Patientinnen und Patienten – das ist der Kern der Baumaßnahme, deren Abschluss jetzt am Limburger Krankenhaus gefeiert wurde: die Eröffnung der neu gestalteten gynäko-onkologischen Ambulanz. Mit Blick fürs Detail und einem innovativen Raumkonzept wurde der Bereich in den vergangenen Monaten für rund 1,2 Mio. Euro grundlegend umgebaut. Die neuen Räume sollen nicht nur medizinisch und pflegerisch eine bestmögliche Versorgung unterstützen, sondern auch eine Umgebung schaffen, die Ruhe, Zuversicht und Hoffnung vermittelt. Helle Farben und viel Tageslicht prägen das neue Ambiente.

Ein Raum, der aus Erfahrung gewachsen ist

Wie wichtig ein solcher Ort ist, machte Christina Stächer deutlich. Die 38‑jährige Kriminalhauptkommissarin und Mutter zweier kleiner Kinder befindet sich derzeit selbst in Behandlung in der gynäko‑onkologischen Ambulanz. Sichtbar bewegt schilderte sie, wie sehr die Diagnose Brustkrebs ihr Leben verändert habe und wie entscheidend in solchen Momenten ein Umfeld sei, das Halt gebe.

Sie sprach von Begegnungen mit Pflegekräften, Ärztinnen und Mitarbeitenden der Psychoonkologie, „die mit Herz arbeiten“ und deren Haltung sich nun auch in den neuen Räumen widerspiegele. Ihre Worte standen stellvertretend für viele Patientinnen, deren Alltag plötzlich von Unsicherheit, Hoffnung und dem Bedürfnis nach menschlicher Nähe geprägt ist. Die neuen Hoffnungsräume seien deshalb weit mehr als ein architektonisches Projekt: Sie seien ein Ort, der Kraft schenken könne.

„Wir eröffnen heute nicht einfach nur neue Räume“

Stephan Felix, Verwaltungsratsvorsitzender des St. Vincenz Gesundheits‑Verbundes, betonte, dass die Eröffnung weit über eine bauliche Modernisierung hinausgehe:

„Wir eröffnen heute nicht einfach neue Räume. Wir öffnen einen Ort, der zeigt, wofür der St. Vincenz Gesundheits‑Verbund steht: für Menschlichkeit und für eine Versorgung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, die uns anvertraut sind.“

Er erinnerte daran, wie beengt und funktional der alte Bereich gewesen sei, und wie wichtig es gerade in der gynäko‑onkologischen Versorgung sei, neben der medizinischen und pflegerischen Expertise auch ein Umfeld zu schaffen, das Hoffnung vermittelt, wenn der Mut knapp wird. Die neuen Hoffnungsräume seien ein sichtbares Zeichen dafür, dass Qualität in der Onkologie immer auch eine Frage der Haltung sei. Dass ein solches Angebot in einer ländlichen Region wie Limburg nicht selbstverständlich ist, unterstrich er ausdrücklich: „Wir sind dankbar, dass wir Patientinnen hier vor Ort eine Versorgung bieten können, die sonst oft nur in großen Zentren zu finden ist.“

Ein Projekt, das nur gemeinsam möglich wurde

Die Kosten des Umbaus belaufen sich auf rund 1,2 Mio. Euro, die der St. Vincenz Gesundheits-Verbund als freigemeinnützige Einrichtung vollständig selbst tragen musste. Steigende Baukosten hatten jedoch eine Finanzierungslücke entstehen lassen. Felix und die stellvertretende Geschäftsführerin Anett Suckau dankten daher vor allem den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Region – Unternehmen, Stiftungen, Initiativen und Privatpersonen –, die dazu beigetragen haben, dieses Projekt zu ermöglichen.

Ein Miteinander, das trägt

Die Eröffnung zeigte, wie viele Berufsgruppen an der Entstehung der Hoffnungsräume beteiligt waren: Pflege, Ärztinnen, Psychoonkologie, Technik, das Team des Architekturbüros Hamm & Partner  und weitere Mitarbeitende des Krankenhauses. Dieses Zusammenspiel prägt auch den Alltag der gynäko‑onkologischen Versorgung.

„Ohne das außergewöhnliche Engagement des Teams um Frau Dr. Ober, Leiterin der gynäko-onkologischen Ambulanz, wäre eine Versorgung auf diesem Niveau gar nicht möglich“, betonte Dr. Peter Scheler, Chefarzt der Frauenklinik. „Sie sind Herz und Seele dieses Bereichs. Hier arbeiten Frauen für Frauen und die neuen Räume unterstützen nun genau das, was unser Team jeden Tag lebt: Patientinnen nicht nur zu behandeln, sondern sie empathisch zu begleiten und das auf höchstem Niveau.“

Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Stiftung St. Vincenz Hospital, deren ergänzende Angebote – Kunst‑ und Musiktherapie, Entspannungs‑ und Bewegungsangebote sowie psychoonkologische Unterstützung – die medizinische Behandlung um wichtige Bausteine der ganzheitlichen Begleitung erweitern. Sie machen sichtbar, dass moderne Onkologie weit über die eigentliche Therapie hinausreicht.

Wie sehr diese Haltung in der gynäko-onkologischen Ambulanz spürbar ist, zeigte sich in den Worten von Christina Stächer. Ihre leise, aber eindrückliche Schilderung brachte auf den Punkt, was viele Patientinnen empfinden: Diese Räume geben Kraft, Halt und Hoffnung.

Weitere Informationen zum Projekt „Hoffnungsräume“  finden Sie hier.

Mehr Raum für Hoffnung

Erfahren Sie hier mehr über unser aktuelles Projekt „Hoffnungsräume“ und wie wir mit Ihrer Unterstützung eine Umgebung schaffen können, die den Heilungsprozess unserer Patientinnen nachhaltig fördert: