Block C: Fortbildungsblock für Praxisanleiter:innen (August)

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Krankenhaus Limburg

Drei Tage, drei Schwerpunkte: Der Fortbildungsblock richtet sich an Praxisanleiter:innen, die ihre Rolle im Ausbildungsalltag reflektieren und vertiefen möchten.

Dieser dreitägige Fortbildungsblock unterstützt Praxisanleiter:innen dabei, ihr berufspädagogisches Handeln zu stärken und Lernprozesse im Stationsalltag gezielt zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen die Rolle der Praxisanleitung als Schlüsselqualifikation, die Entwicklung kompetenzorientierter Lernangebote sowie der konstruktive Umgang mit dem Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse, reflektieren typische Herausforderungen und erarbeiten konkrete Methoden, um Auszubildende sicher und wirksam zu begleiten. Der Block umfasst 24 Fortbildungsstunden und ist auf maximal 14 Personen begrenzt.

Kursdauer 

  • Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an Praxisanleiter:innen
  • Dauer: 19. - 21. August 2026, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Krankenahus Limburg | Seminarraum Anton Busch, 2. UG
  • Gebühr: 200 Euro pro Kurstag | 600 Euro für den dreitägigen Fortbildungsblock für externe Teilnehmer:innen (vergünstigte Konditionen für Mitarbeitende des St. Vincenz Gesundheitsverbundes)
  • Dozenten von go connecting Healthcare
  • Inhouse- Fortbildung von go connecting Healthcare

Inhalt

Tag 1: „Man lernt nie aus!“ – Berufspädagogisches Handeln als Schlüsselqualifikation

Die Begleitung der Auszubildenden bedeutet für das Berufsfeld der Pflege eine zunehmende Herausforderung: u. a. der Mangel an Fachkräften und Praxisanleitenden, die Reformierung des Pflegeberufegesetzes, der individuelle Förderbedarf der Auszubildenden und nicht zuletzt die kulturellen Veränderungen haben großen Einfluss auf Arbeitsinhalte und -prozesse und somit den gesamten Arbeitsalltag.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, Praxisanleitende mit sozialen, ethischen, pädagogischen, didaktischen und lernpsychologischen Kompetenzen auszustatten und diese in Verbindung mit kommunikativen Skills zu befähigen, ihr Wissen besonders in herausfordernden Situationen einzusetzen.

Tag 2: Kompetenzorientierte Lernangebote gestalten

Nach dem neuen Pflegeberufegesetz sind die Planung, Strukturierung und Durchführung von Anleitesituationen Kernaufgaben von Praxisanleitenden. Die Auszubildenden sollen durch die geplanten Lernsituationen gefördert werden, Kompetenzen der beruflichen Pflegeausbildung zu erwerben und zu erweitern. Die Teilnehmenden lernen, wie spezifische Lernangebote an den Kompetenzen ausgerichtet werden, und wie sie diese mit Inhalten des theoretischen Unterrichts verknüpfen. Gemeinsam werden in Kleingruppen Lernangebote erarbeitet, die die Teilnehmenden in der Praxis anwenden können.

Tag 3: Wie im Stationsalltag „nach Schule“ pflegen?! Auszubildende im Konflikt zwischen Theorie und Praxis

Der Bruch zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung ist mindestens genau so groß, wie die Entfernung des Lernortes Schule vom praktischen Einsatzort auf Station. Häufig empfinden Auszubildende diese Situation als zwei scheinbar unvereinbare Welten. Das unbegleitete Erleben dieses unüberbrückbar scheinenden Bruchs zwischen Anspruch und Wirklichkeit hat häufig eine Resignation der Auszubildenden zur Folge. Eine bewusste Begleitung durch sensibilisierte PraxisanleiterInnen kann dem entgegenwirken.

Für die Anmeldung benötigen wir folgende Angaben:

  • Vor- und Nachname
  • E-Mail-Adresse
  • Rechnungsanschrift

Jetzt anmelden: ibf@st-vincenz.de

Weitere Infos zum Fortbildungskatalog

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Unser Fortbildungsprogramm bietet eine große Auswahl an Kursen für unterschiedliche Berufsgruppen und Interessen – von fachlichen Trainings bis zu Angeboten, die einfach guttun. Viele Formate stehen auch externen Teilnehmenden offen.