Emergency Critical Care für die Notaufnahme

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Krankenhaus Limburg

Wer ist eigentlich OSKAR? Und was macht er in der Notaufnahme? Finden Sie es heraus im Emergency Critical Care Provider Kurs.

OSKAR ist in diesem Fall kein Name, sondern ein klinisches Strukturmodell für die frühe Versorgung kritisch kranker Patientinnen und Patienten. Das Akronym bündelt die zentralen Handlungsfelder, die in den ersten Minuten und Stunden der Notaufnahme entscheidend sind.

Der zweitägige ECC‑Provider Kurs nutzt genau dieses Modell, um komplexe Situationen klar zu ordnen und ein sicheres, leitlinienorientiertes Vorgehen zu vermitteln. Entwickelt für medizinisches Personal, das in der Notaufnahme oder im akutmedizinischen Umfeld arbeitet, verbindet das Training aktuelle Evidenz mit realitätsnahen Simulationen und bietet einen hohen Praxisanteil. 

Die Bedeutung von Emergency Critical Care in der Notaufnahme

Die ersten Minuten und Stunden nach einem Notfall entscheiden maßgeblich über den Verlauf bei kritisch erkrankten Patientinnen und Patienten. In der Notaufnahme treffen häufig instabile Vitalparameter, unklare Diagnosen und begrenzte Zeit aufeinander. Emergency Critical Care bündelt die Maßnahmen, die in dieser Phase Priorität haben. Ein klarer Handlungsrahmen unterstützt das Team dabei, auch unter hoher Belastung sicher und abgestimmt zu agieren. Der ECC‑Provider Kurs vermittelt genau diese Struktur und schafft eine gemeinsame Grundlage für interprofessionelles Arbeiten.

Kursdauer und Zertifizierung

  • Dauer: Zwei Tage, von 08:00 bis 16:30 Uhr
  • Gebühr: 750 Euro; für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Vincenz Gesundheits-Verbundes ist die Teilnahme kostenfrei.

Zielgruppe

  • Ärztinnen und Ärzte mit intensivmedizinischer Erfahrung
  • Pflegefachkräfte aus Intensiv‑, Anästhesie‑ oder Notfallpflege

Empfohlen wird ein abgeschlossener ALS‑Kurs, beispielsweise nach AHA‑Standard.

Inhalte des ECC Provider Kurses

Das Modell OSKARinED bildet die Grundlage des Trainings. Es umfasst alle relevanten Bereiche der Akutversorgung:

  • Oxygenierung & Beatmung – inklusive BGA‑Interpretation und Beatmungssteuerung
  • Sedierung & Analgesie – Medikamentenwahl, Dosierung, Monitoring
  • Katecholamine & Zugangswege – Vasopressoren, Volumentherapie, ZVK/IO/Arterie
  • Antiinfektive Therapie – Sepsis‑Bundle, Antibiotikastrategien, Fokussuche
  • Ruhiglagerung & Prophylaxe – Lagerung, Ulkus‑ und Thromboseprophylaxe
  • Ernährung & Blutzucker – Frühernährung, Glukosemanagement
  • Delirprophylaxe & -management – pharmakologische und nicht‑pharmakologische Maßnahmen

Format und Methoden

  • Zweitägiges Präsenztraining, jeweils 08:00–16:30 Uhr
  • Maximal 12 Teilnehmende
  • Fachvorträge und fallbasierte Workshops
  • Leitlinienorientierte Inhalte auf Basis aktueller Evidenz
  • Hoher Praxisanteil durch Simulationstrainings mit strukturiertem Debriefing
  • eLearning‑Vorbereitung zur optimalen Nutzung der Präsenzzeit
  • Interdisziplinäres Dozententeam aus Intensiv‑ und Notfallmedizin sowie Intensiv‑/Anästhesie‑/Notfallpflege

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  • ggf. separate Rechnungsanschrift

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acls@st-vincenz.de