Drei Tage, drei Schwerpunkte: Der Fortbildungsblock richtet sich an Praxisanleiter:innen, die ihre Rolle im Ausbildungsalltag reflektieren und vertiefen möchten.
Dieser dreitägige Fortbildungsblock richtet sich an Praxisanleiter:innen, die ihre fachlichen, pädagogischen und rechtlichen Kompetenzen gezielt stärken möchten. Im Mittelpunkt stehen der diversitätsbewusste Umgang in der Anleitung, die Pflegeplanung inklusive Leitfaden zur praktischen Prüfung sowie die Frage der Haftung im Rahmen der Praxisanleitung.
Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse, konkrete Handlungsempfehlungen und rechtliche Orientierung für ihren Ausbildungsalltag. Die Fortbildung umfasst 24 Stunden und ist auf maximal 14 Personen begrenzt.
Tag 1: Reflexion und Selbstreflexion – Ja! Aber was bedeutet das eigentlich, und wie reflektiere ich?
Unterschiedliche Gegebenheiten in Anleitungssituationen und auch die Begegnung mit unterschiedlichen Auszubildenden erfordert eine hohe Reflexionskompetenz. Auch die Auszubildenden müssen in ihrem Lern- und Ausbildungsprozess eine Reflexions- und Selbstreflexionskompetenz erlernen. Häufig zeigen sich dabei Probleme, die zum eingeschränkten Reflexionsprozess führen können.
Ziel der Veranstaltung ist es, Reflexionsmethoden und Reflexionsübungen kennenzulernen und anzuwenden. Den Praxisanleiter*innen sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Reflexionsprozess dargestellt werden. Praktische Übungen festigen den vermittelten Lerninhalt und dienen zur Umsetzung in der Praxisanleitung.
Inhalte:
Tag 2: Diversitätsbewusster Umgang in der Praxisanleitung
Angesichts einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft werden die Sensibilisierung und der Kompetenzerwerb im Umgang mit individuellen Bedürfnissen und Hintergründen von Pflegefachkräften immer wichtiger.
Diese Fortbildung bietet PraxisanleiterInnen eine Plattform, um über die Chancen und Herausforderungen einer diversitätsbewussten Praxisanleitung zu reflektieren und konkrete Strategien für eine inklusive und respektvolle Arbeitsumgebung zu entwickeln. Durch den Austausch von Best Practices und die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen soll eine umfassende Unterstützung und Förderung aller Pflegefachkräfte erreicht werden.Tag 2:
Tag 3: Risiko „Praxisanleitung“? Wann hafte ich für Fehler der Auszubildenden?
Die fachlichen und persönlichen Anforderungen an Pflegende sind sehr komplex und anspruchsvoll. Besonders im Rahmen der Anleitung von Auszubildenden kann es zu Fehlern kommen. Doch wann haftet der Auszubildende für seine Fehler und wann haftet die anleitende Fachkraft? Die Übergänge können sehr oft fließend sein. Erhalten Sie innerhalb dieser Fortbildung das Rüstzeug, um sicher anzuleiten, Fehlerquellen zu erkennen und rechtzeitig zu korrigieren.
Für die Anmeldung benötigen wir folgende Angaben:
Jetzt anmelden: ibf@st-vincenz.de
Unser Fortbildungsprogramm bietet eine große Auswahl an Kursen für unterschiedliche Berufsgruppen und Interessen – von fachlichen Trainings bis zu Angeboten, die einfach guttun. Viele Formate stehen auch externen Teilnehmenden offen.