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Zentrale Notaufnahme in neuen Räumen: gleich am ersten Tag großer Andrang und breites Behandlungsspektrum

Es ist geschafft: nach monatelanger Vorbereitung und einer konzertierten Aktion in den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstags (13.9.) ist die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) des St. Vincenz bezogen. Neben der ZNA sind auch die Bereiche der Radiologie bereits bezogen, lediglich der Schockraum wird erst in der nächsten Woche in Betrieb gehen. Die hochkomplexe Organisation des Umzugs profitierte aus dem gelungenen Zusammenspiel aller Berufsgruppen. „Wir haben unseren Plan exakt eingehalten“, so der Leiter der Umzugs-AG, Peter Voss. Lediglich von fünf bis 11 Uhr sei die ZNA abgemeldet gewesen – genau wie geplant. Um Punkt elf Uhr kam der erste Patient. Entscheidend für das Gelingen war seiner Überzeugung nach die kollegiale, unbürokratische fachübergreifende Kooperation: „Ich habe hier ganz außerordentliches, enormes Engagement erlebt“, so Peter Voss. „Das hat mich wirklich sehr beeindruckt und berührt. Dieses Zusammenwirken war ganz einfach einzigartig!“

Zentrale Notaufnahme in neuen Räumen: Impressionen vom ersten Tag, in den ersten Stunden unmittelbar nach dem Umzug. Der gelungene Kraftakt profitierte vom unbürokratischen Zusammenspiel aller Berufsgruppen.

Erleichtert zeigte sich auch der Leiter der Zentralen Notaufnahme, Dr. Peter Sahmer: „Das war ein Riesen-Kraftakt. Ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, den Umzug so schnell und reibungslos verlaufen zu lassen und die so viele Stunden Arbeitszeit investiert haben.“ Ein Projekt, das sich seiner Überzeugung nach in jeder Hinsicht gelohnt hat: „Auf der einen Seite wird dies für unsere Patienten mehr Ruhe, Privatsphäre und auch eine Qualitätssteigerung darstellen. Gleichzeitig bekommt das Team der Notaufnahme durch diese hochmoderne Infrastruktur und  ausgezeichneten neuen Arbeitsbedingungen auch die Anerkennung und Wertschätzung, die der Bedeutung ihrer Aufgaben entspricht“,  so Dr. Peter Sahmer. Jetzt folgt der Livebetrieb, der jedoch maximal gut vorbereitet sei.
Gleich am ersten Tag hatte die neue Zentrale Not-aufnahme massives Patientenaufkommen zu verzeichnen: von fußläufigen Hausarztpatienten bis zu einer erfolgreicher Wiederbelebung spiegelte der erste Arbeitstag in den neuen Räumen das ganze Behandlungspektrum wider. In den ersten 24 Stunden nach dem Neustart wurden bereits  überdurchschnittliche 97 Patienten behandelt.
Für die Umzugs-AG gibt es nur eine kleine Verschnaufpause: In den nächsten beiden Wochen werden kleinere Nacharbeiten die erste große Umzugsphase  abrunden bis dann Anfang Oktober die Stroke Unit und später die neurologische Station im laufenden Betrieb umziehen werden ebenfalls eine große  Herausforderung. Doch der ZNA-Umzug hat nach Überzeugung von AG-Leiter Peter Voss bereits gezeigt: Gründliche logistische Vorbereitung ist essentiell - von der Koordination der hausinternen Gewerke – IT, Medizin-technik, Ver- und Entsorgung – über die Abstimmung mit den Lieferungsterminen der Großfirmen bis hin zur Personalplanung und last but not least auch bis zu Kleinigkeiten wie der Organisation von Umzugskartons oder Rollwagen. Davon werde man auch bei den weiteren Umzugsschritten profitieren.
Auch Geschäftsführer Guido Wernert liess es sich nicht nehmen, allen Beteiligten ein großes Kompliment auszusprechen: Der  Vorbereitungs-AG wie auch allen helfenden MitarbeiterInnen der betroffenen Abteilungen gilt der besondere Dank der Krankenhausleitung.“