Seitliche Unternavigation

Zusatzinformationen im Sidebar

Hauptinhalt

Weitere Verschärfung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen am St. Vincenz-Krankenhaus

Wie in zahlreichen Einrichtungen bundesweit, kam es aktuell auch zu einem Covid-Ausbruch im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg. Von diesem Ausbruch sind mehrere Stationen betroffen. Von den rund 800 ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern des Krankenhauses sind derzeit rund 20 Personen (2,5 Prozent) mit dem Coronavirus infiziert und in Quarantäne. „Die aktuell sehr hohen Infektionszahlen im Landkreis Limburg-Weilburg, die dritthöchsten in ganz Hessen (vor Frankfurt), bedeuten für das St. Vincenz-Krankenhaus gleichzeitig auch einen starken Anstieg infizierter stationär behandelter Patienten“, erklärt Geschäftsführer Guido Wernert. Stand 9.12.2020 werden im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg 47 Covid-19 Patienten behandelt, neun von ihnen auf der Intensivstation.

Infolge dieser Entwicklung wurden, wie bereits in den vergangenen Monaten, in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Limburg-Weilburg umfangreiche Maßnahmen beschlossen:

Die Ausnahmeregelungen zum Besuchsverbot sowohl für das St. Vincenz-Krankenhaus Limburg als auch für die Klinik in Diez werden weiter verschärft: Ausnahmen dieses Verbots gibt es nunmehr ausschließlich für Angehörige eines im Sterben liegenden Patienten. „Diese starke Einschränkung ist unerlässlich für den Schutz der Patienten und des medizinischen Personals“, so die Krankenhausleitung. „Die Leistungsfähigkeit des stark beanspruchten Vincenz-Teams muss so weit als möglich geschützt werden!“

Dieser Schutz der Patienten und Mitarbeiter hat für die Krankenhausleitung aktuell absolute Priorität. Aus diesem Grund werden die bereits bestehenden Sicherheits- und Schutzmaßnahmen nochmals verschärft: Alle stationären Patienten wurden und werden weiterhin auf den SARS-CoV-2 Erreger getestet, bei Infektionsverdacht wird sofort ein PCR-Test durchgeführt. Zusätzlich zu diesem Vollscreening wird die Testung für Mitarbeiter ausgeweitet: Ab sofort werden nicht mehr nur Mitarbeiter in vulnerablen Bereichen engmaschig getestet, sondern ausnahmslos alle Mitarbeiter auf dem Schafsberg. Dieses Screening für alle Beschäftigten wird bis auf weiteres zwei Mal wöchentlich mittels eines Antigen-Schnelltests durchgeführt. Außerdem sind alle Krankenhausmitarbeiter bereits zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet.

„Wir wissen, dass die dynamischen Entwicklungen im gesamten Bundesgebiet, insbesondere aber auch direkt vor Ort, viele Menschen verunsichern“, so Geschäftsführer Guido Wernert. „Wir werden mit allen möglichen Mitteln die Grundlagen einer sicheren und betriebsbereiten Patientenversorgung gewährleisten. Deswegen haben wir seit Monaten hohe Schutzstandards etabliert und laufend angepasst.“

So wurden zu Beginn der Covid-Pandemie eigens für Covid-Patienten isolierte Stationen mit speziell geschulten Mitarbeitern und Schutzeinrichtungen eingerichtet. Mit Beginn der zweiten Welle wurde im Oktober vorab eine weitere zusätzliche Station eingerichtet, um für ein verstärktes Aufkommen an Covid-Patienten gewappnet zu sein. Hierzu wurden eigens in Diez Stationen geschlossen und das dadurch frei werdende Pflegepersonal zur Verstärkung der Betriebsstrukturen in Limburg integriert. „Wir geben in enger Abstimmung mit dem Landkreis Limburg-Weilburg weiterhin alles dafür, die Sicherheit für unsere Patienten und Mitarbeiter auf einem höchstmöglichen Niveau zu halten. Dazu gehört auch, das Infektionsgeschehen fest im Blick zu behalten und unsere Sicherheitsmaßnahmen daran auszurichten“, schließt Wernert.