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Vincenz-Geschäftsführer in Expertengremium für Rheinland-Pfalz berufen

Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz, Guido Wernert, ist zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz (KGRP) berufen worden. Wernert wurde für die Amtsperiode 2022/2023 gewählt. Die KGRP vertritt als Dachverband der Krankenhausträger in Rheinland-Pfalz die Interessen von 84 Krankenhäusern mit rund 26.000 Betten. Über 980.000 Patient:innen werden jährlich in den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern stationär behandelt. Wernert, der in Personalunion auch Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Dierdorf/Selters (KHDS) und somit verantwortlich für vier Krankenhausstandorte ist, darunter auch das rheinland-pfälzische St. Vincenz-Krankenhaus Diez, wird als stellvertretendes KGRP-Vorstandsmitglied also gebündelte Klinik-Expertise einbringen.

Bringt als stellvertretendes stellvertretendes KGRP-Vorstandsmitglied gebündelte Klinik-Expertise ein: Geschäftsführer Guido Wernert ist verantwortlich für vier Krankenhausstandorte in zwei Bundesländern.

„Ich danke für das Vertrauen und freue mich, an der Bewältigung eines der wichtigsten Zukunftsthemen unseres Landes, der medizinischen Versorgung, beitragen zu können“, so Wernert. Gemeinsam mit den übrigen Experten will er auch in diesem Gremium wichtige Weichen für eine zukunftsweisende und sichere medizinischen Versorgung stellen. Ihm sei es wichtig, Lösungen und Themen mit hohem Praxisbezug zu entwickeln. Zudem sei es gerade jetzt entscheidend, tragfähige Maßnahmen zur Stabilisierung der Krankenhausversorgung zu ergreifen: „Wir stehen an der Schwelle zu einer Umstrukturierung der Krankenhauslandschaft in Deutschland. Hieran mitzuarbeiten ist eine phantastische Herausforderung“, so Wernert. Insbesondere den Klinken im ländlichen Raum müsse Handlungsspielraum verschafft werden, um neue Wege für die regionale Gesundheitsversorgung zu entwickeln.

Darüber hinaus setzt Wernert auf eine differenzierte Nachbetrachtung der Corona-Lage der Kliniken seitens der Politik und begrüßt die Einberufung des Expertenbeirats der Bundesregierung. Die Kliniken müssten dringend zukunftsträchtig stabilisiert werden. In dem Zusammenhang plädiert der Krankenhausgeschäftsführer für ein neues Finanzierungssystem, das das sowohl die Vorhaltekosten, als auch Kostenentwicklungen, Tarif- und Sachkostensteigerungen nachhaltig berücksichtigt. Das aktuell geltende DRG-System habe auch ohne die extremen Belastungen durch die Pandemie viele Kliniken in die finanzielle Schieflage gebracht.

Diese Überzeugungen wird Wernert nun in der rheinland-pfälzischen Krankenhausgesellschaft einbringen, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben u. a. neben der Beratung und Unterstützung der Mitglieder in Grundsatzfragen eben vor allem auch die Vertretung der Krankenhausinteressen gegenüber staatlichen und anderen Institutionen zählt. Zudem berät die KGRP die Landesministerien bei der Vorbereitung und Durchführung von Gesetzen, Verordnungen, usw. soweit sie das Krankenhauswesen betreffen.