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Training für den Ernstfall: Löschübung für das Technik-Team

Spektakulärer Sicherheitscheck am Hubschrauberlandeplatz: Damit im Notfall alles reibungslos funktioniert und die helfenden Hände perfekt ineinander greifen, gab es heute eine Löschübung für das Team der Technischen Abteilung gemeinsam mit der Feuerwehr Limburg. Schließlich muss im Falle eines Falles nicht nur die Löschanlage funktionieren, auch die Helferinnen und Helfer müssen exakt wissen, was wie zu tun ist. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, trafen sich 15 Führungskräfte der Feuerwehr Limburg unter Wehrführer Stephan Meurer und alle 16 Mitarbeitende des Vincenz-Technik-Teams unter Leitung von Thomas Wiebe. Die Löschübung klappte wie geplant, alles im grünen Bereich. Eine spannende Vorführung auch für viele Patientinnen und Patienten, die das Spektakel vom Zimmer aus beobachten konnten.

Der Hubschrauberlandeplatz direkt am Krankenhaus ist ein wichtiger Baustein bestmöglicher und reibungsloser Notfallversorgung für die Menschen der Region und ein Muss für alle lebensbedrohlich erkrankten Patienten. Denn für sie ist der schnellstmögliche Transport in eine Intensivstation oder eine Stroke Unit (Schlaganfallakutstation) überlebenswichtig. Aber nicht nur für die neurologischen oder kardiologischen Patienten ist das existentiell, auch für schwerst Verletzte bei Verkehrsunfällen kann dies lebensrettend sein.

Für all solche Fälle steht das St. Vincenz-Krankenhaus mit einer sehr guten Infrastruktur und bestens ausgebildetem medizinischen und pflegerischen Fachpersonal bereit: das Haus ist Traumazentrum für schwer Unfallverletzte, Cardiac Arrest Center und Stroke Unit. Diese Zertifizierungen bescheinigen den jeweiligen Bereichen optimale Behandlungsabläufe nach höchsten Standards. umfangreiche Kriterien an Fachkompetenz und Ausstattung müssen erfüllt sein. Auch im umgekehrten Fall ist der Landeplatz überlebenswichtig: Denn in vielen Fällen müssen schwer kranke Patientinnen und Patienten in noch spezialisiertere Kliniken verlegt werden – auch hier kommt es darauf an, dass dies möglichst schnell und sicher geschehen kann. 

Insgesamt wurden in Hessen im vergangenen Jahr durch Rettungsflüge 4.750 Patienten zur Versorgung in Kliniken gebracht, knapp drei Prozent mehr als im Vorjahr. Regelhaft konstatiert die Hessische Luftrettung steigende Einsatzzahlen. Wie in der Vergangenheit stand die Trauma-Versorgung – zum Beispiel nach Verkehrsunfällen – deutlich im Vordergrund, gefolgt von Herz-/Kreislauf-Beschwerden sowie Krankheiten mit neurologischer Ursache.