Seitliche Unternavigation

Zusatzinformationen im Sidebar

Hauptinhalt

Schulterschmerz im Focus: Welche Therapie hilft?

Schulterschmerz ist mittlerweile eine Volkskrankheit: Jede dritte Person im Alter über 30 Jahre klagt über Schulterschmerzen, jeder zehnte der Patienten in jeder orthopädischen Praxis kommt wegen Schmerzen in der Schulter. Grund genug, die Schulter in den Focus zu nehmen: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Focus Gesundheit - Orthopädie aktuell“ spricht Dr. Alexander Bode, Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie des St. Vincenz-Krankenhauses, zum Thema „Schulterschmerz“. Von der Schlüsselloch-Chirurgie bis zum Gelenkersatz wird er die neuesten therapeutischen Optionen vorstellen. Der Vortrag findet am Mittwoch, 20. März 2018, um 18 Uhr im St. Vincenz-Krankenhaus statt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Focus Gesundheit - Orthopädie aktuell“ spricht Dr. Alexander Bode, Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie des St. Vincenz-Krankenhauses, zum Thema „Schulterschmerz“.

Die Schulter ist ein ausgesprochen empfindliches Gelenk. Stabilisiert wird sie größtenteils über Sehnen und Muskulatur. Dies beschert ihr zwar einen sehr großen Bewegungsradius, aber es macht sie gleichzeitig sehr anfällig für Unfallverletzungen oder auch für degenerative Schäden und sogenannte Verschleißerscheinungen, wie beispielsweise chronische Schleimbeutelentzündungen bis hin zur fortgeschrittenen Schulterarthrose mit Gelenksteife. Die Beschwerden (Symptome) der Patienten mit Schulterschmerz ohne vorherigen Unfall reichen von ausschließlich bewegungsabhängigen oder auch nächtlich betonten Ruheschmerzen bei freier Beweglichkeit bis hin zur sogenannten Pseudoparalyse, das ist die fast vollkommene Aufhebung der Beweglichkeit im Schulterbereich. 

In der Behandlung ist es wichtig, zunächst die Ursache der Beschwerden zu ermitteln. Jeder Patient muss individuell untersucht werden. Dabei ist fast immer ein Röntgenbild, und in den meisten Fällen auch eine MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) der Schulter notwendig. Je nach Art und Schwere des Schadens an der Schulter muss gegebenenfalls eine Operation durchgeführt werden. Je nach Befund kann eine OP an der Schulter in Schlüssellochtechnik (d. h. im Rahmen einer sogenannten Spiegelung der Schulter) durchgeführt werden, oftmals hilft aber nur eine aufwendige Rekonstruktionsoperation mit einem entsprechend größeren Schnitt oder es muss gar ein künstliches Gelenk (eine sogenannte Prothese) eingesetzt werden.

Die Veranstaltungsreihe Focus Gesundheit – Orthopädie aktuell will Laien medizinisch-fachliche Orientierung zu den verschiedensten orthopädischen Fragestellungen geben. Der Besuch der Veranstaltung ist gebührenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.