Seitliche Unternavigation

Zusatzinformationen im Sidebar

Hauptinhalt

Pflege macht stark: Großer Aktionstag für den Pflegeberuf in der WERKStadt

Team der BILDUNGSWERKstadt punktet mit attraktiven Ausbildungsbedingungen für die Gesundheits- und Krankenpflege – neuer Standort bietet mehr Ausbildungskapazität für den erhöhten Bedarf an gut ausgebildeten Gesundheitsfachkräften.

Wo sitzt die Leber? Sitzt das Herz am rechten Fleck? Torso-Puzzlen ist angesagt beim Job-Speed-Dating der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Vincenz, die am Samstag in der WERKStadt Limburg Inhalte des Pflegeberufs anschaulich machen will.

Bot Informationen über einen Beruf, der viel fordert, aber auch viel gibt: der Aktionstag der Gesundheits- und Krankenpflegeschule oder besser: der BILDUNGSWERKStadt, wie der neue Name der Einrichtung in Anlehnung an die unmittelbare Nachbarschaft zum großen Limburger Einkaufszentrum WERKStadt lautet.

Ein Wissensquiz, ein Torso-Puzzle, Aktionen zur Händedesinfektion mit Hilfe der Schwarz-Licht-Box und viele weitere informative Einblicke in den Pflegeberuf und rund um die Gesundheit sollten demonstrieren, welch spannende Berufsmöglichkeiten es in der Gesundheitsbranche gibt.

Engagiertes Team beim Aktionstag in der WERKStadt: Dozenten und Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Vincenz gemeinsam mit Schulleiterin Sibylle Schnurr und Pflegedirektorin Martina Weich.

Pflege wirkt: mit Herz, Hand und Verstand – das machten am vergangen Samstag das Team der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Vincenz gemeinsam mit Auszubildenden des Mittelkurses deutlich. Mitten im Herzen Limburgs, im Einkaufszentrum WERKStadt, führten sie zahlreichen Besuchern, zufälligen Passanten und Interessierten plastisch vor Augen, was den Pflegeberuf u.a. ausmacht. Von elf bis 17 Uhr standen Pflegeexperten und solche, die es werden wollen, für Fragen rund um Ausbildung und Bewerbung, Berufseinstieg und Weiterentwicklung zur Verfügung. Zielgruppe waren Abiturienten und/oder Schüler, die bald vor der Entscheidung stehen, welche berufliche Richtung sie einschlagen. Im Dialog mit Dozenten und Auszubildenden oder auch ganz plastisch beim Torso-Puzzle sollten interessierte junge Menschen herausfinden können, ob diese Branche das Richtige für sie ist. Als ebenso ausgefallene wie schnelle und effektive Möglichkeit, sich ohne die Barriere eines offiziellen Vorstellungsgesprächs näher kennenzulernen stand erstmals auch ein sog. „Job-Speed-Dating“ im Angebot.
Anlass für diesen Aktionstag der Pflege war auch die Tatsache, dass am neuen Standort der Gesundheits- und Krankenpflegeschule an der Holzheimer Straße die Ausbildungskapazität bald deutlich erhöht werden kann: Ab April startet dort ein neuer, zweiter Ausbildungskurs zur Gesundheits- und Krankenpflege, um den Fachkräftebedarf in der Pflege aktiv zu sichern und das Angebot an gut ausgebildeten Gesundheitsfachkräften in den verschiedensten Bereichen zu verbessern. Nach dem bevorstehenden Umzug kann die Einrichtung jungen Menschen statt bisher 75 künftig 150 Ausbildungsplätzen anbieten. „Pflege macht stark – Zukunft und Perspektive für wahre Helden“ – mit diesen Slogans wirbt die Schule gleichzeitig auch im Rahmen einer großen Werbekampagne für die vielseitige Ausbildung.

Krankenpflege heute, so machten es Dozenten und Auszubildende den interessierten Besuchern in der WERKStadt deutlich, das erfordert nicht nur eine Vielzahl medizinisch-pflegerischer Kenntnisse, sondern auch Managementqualitäten. Denn mittlerweile weist auch der Pflegeberuf viele Spezialisierungen und ein vielschichtiges Kompetenzspektrum auf: So stehen sowohl die Pflege für Kinder und Erwachsene, als auch für alte und geriatrische Patienten im Focus der Ausbildungsinhalte, Prävention und Rehabilitation ebenso wie der ambulante, stationäre und nachstationäre Bereich. Damit eröffnen sich jungen Menschen mit einer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege viele neue und oft ungeahnte Perspektiven, was vielen Schulabgängern oft nicht bekannt ist. Diesem Wissensdefizit sollte der Aktionstag abhelfen: „Ich bin überzeugt, dass wir heute viel Überzeugungsarbeit für einen Beruf mit Zukunft leisten konnten“, resümieren Vincenz-Pflegedirektorin Martina Weich und Sibylle Schnurr, die Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule.

Die Einrichtung, die sich in Anlehnung an die unmittelbare Nachbarschaft zum Einkaufszentrum WERKStadt nun auch BILDUNGSWERKstadt nennt, wird das Ihre dazu beitragen: Modern ausgestattete Schulungsräume und neueste Unterrichtsmedien werden ideale Voraussetzungen für Interessenten an den pflegerischen Ausbildungsgängen bieten. „Ein hochattraktiver Standort für die Entwicklung unseres beruflichen Nachwuchses“, freut sich die Pflegedirektorin. „Pflegekräfte tragen eine große Verantwortung und werden in der Gesellschaft von morgen immer mehr Gewicht bekommen. Ihre wichtige Rolle verdient gute Arbeitsbedingungen, Respekt und Wertschätzung – mit einer fundierten, an modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteten Ausbildung bieten wir am neuen Standort  eine gute Basis.“ Dem schliesst sich auch der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft an: „Die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen der Region auf hohem Niveau ist nur mit motiviertem, gut ausgebildetem Personal zu gewährleisten“, so Guido Wernert. „Deshalb möchten wir vielfältige Möglichkeiten zur Aus-, Fort- und Weiterbildung bieten.“

Aufgrund der demografischen Entwicklung ist die Pflegebranche ein Wachstumsmarkt. Auch die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften wächst weiter. Zudem eröffnen sich jungen Menschen nach einer Ausbildung in der Pflege interessante Berufsoptionen – beispielsweise auch die Weiterqualifizierung über ein Hochschulstudium: in Pflegeforschung, Pflegemanagement und Pflegepädagogik. Insofern werten Vertreter der Krankenhausgesellschaft den neuen Gesundheitscampus als zukunftsweisende und zukunftssichernde Entwicklung.