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Märchenhafte Kompositionen aus einer feenhaften Welt - Kunst im Krankenhaus zeigt „Kinderträume“ von Ewa Stopszynski

Kunst im Krankenhaus – dieses Projekt steht dafür, von schweren Themen abzulenken, Raum für positive Gedanken zu schaffen. Diese Intention brachte der Vorsitzende des Förderkreises Bildende Kunst Limburg, Andrè Kramm, anlässlich der Vernissage zur aktuellen Ausstellung in den Focus. Die Präsentation von Ewa Stopszynski versuche auf ganz besondere Weise, dieser Zielsetzung gerecht zu werden: Die Künstlerin setze hier Bilder in Szene, welche ganz bewusst nicht den Reiz des Augenblicks darstellen. Die Fotographien seien keine realen Abbilder, sondern vielmehr bewusst inszeniert. Dies verweise auf den künstlerischen Hintergrund der Fotographin: Mehr als 25 Jahre leitete Ewa Stopszysnki nach langjähriger Bühnentätigkeit an der Staatsoper Beuthen in Polen in Limburg eine Ballettschule, aktuell gibt sie noch privat Ballettunterricht. „Diese Bilder sind nicht nur einfach eine fotographische Leistung, sondern eine Komposition“, würdigte Kramm die Aufnahmen Stopszynskis. Die Künstlerin schaffe hiermit Momente des Innehaltens und der Ruhe – Aspekte, welche gerade in einer Klinik heilsame Wirkung haben könnten.

Dankten der Künstlerin Ewa Stopszynski, die aus persönlichen Gründen nicht bei der Vernissage anwesend sein konnte, für eine märchenhafte Präsentation: Der Vorsitzende des Förderkreises bildende Kunst Limburg, André Kramm, Marietta Arnold, Jeannine Schneider, Organisatorin der Ausstellungsreihe, Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Vincenz-Geschäftsführer Guido Wernert und Magistratsmitglied Richard Hasselbächer.

Begeisterung ob der Entführung in eine feenhafte Welt im Vincenz-Foyer: Magistratsmitglied Richard Hasselbächer (Mitte), Bürgermeister Dr. Marius Hahn und André Kramm, der Vorsitzende des Förderkreises Bildende Kunst Limburg.

So sorgen Elfen und Zwerge, schlafende Kinder und Balletttänzerinnen unter Bäumen, auf Blättern, mit ausgefallenen Pflanzen für ein im doppelten Sinne märchenhaftes Entrée im Vincenz-Foyer - Bühnenbilder in Miniatur. Stopszynskis künstlerische Wurzeln in den darstellenden Künsten übertrugen sich schon früh auch auf andere Medien, wie Malerei und Fotographie. Gerade in der Fotographie konnte sie immer wieder aus der jahrelangen Erfahrung des Choreografierens von Ballettstücken und der Inszenierung von Märchengeschichten schöpfen. 
„Kinderträume“ nennt sie ihre Ausstellung im St. Vincenz, mit der sie Patienten wie Besucher in eine feenhafte Welt entführen möchte. Mit Hilfe selbst geschneiderter Kostüme und Requisiten skizziert sie eine malerische Fabelwelt und vermittelt zauberhafte Eindrücke in einem Umfeld, das normalerweise mit ganz anderen Assoziationen behaftet ist. Dem Beobachter bleibt viel imaginärer Raum, die unsichtbaren Geschichten der Bilder weiter zu denken und damit die traumhaften Szenen mit Leben zu füllen…
Die Ausstellung ist noch bis 30. März 2018 rund um die Uhr im Foyer des St. Vincenz-Krankenhauses zu besichtigen. Fotographische Impressionen auch auf www.foto-ewa.de .