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Die Limburger „Knochen-Docs“: Ein starkes Team rund um die Gelenke - Ein Jahr Zentrum für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) am St. Vincenz

Sie sind die Limburger „Knochen-Docs“, die Mitglieder des Teams für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) am St. Vincenz-Krankenhaus Limburg, das in diesen Tagen Geburtstag feiert: Vor einem Jahr wurden Erfahrung, Routine und die verschiedensten medizinischen Akzente innerhalb der beiden Fachgebiete im sog. ZOT umfassend konzentriert. „Viele Spezialisten unter einem Dach“ lautete die Prämisse, eine chirurgische Doppelspitze mit gleich zwei Chefärzten wurde etabliert und seither gibt es Orthopädie auf dem Schafsberg von ganz klein bis ganz groß, weil gleichzeitig auch die Kinderorthopädie auf dem Schafsberg angesiedelt wurde. Anlässlich des „Einjährigen“ ein Interview mit den beiden Chefärzten Dr. Alexander Bode und Dr. Stefan Roland, die auf ein spannendes Aufbaujahr zurückblicken:

Mit Excellenz und Empathie: ein starkes Team namens ZOT – hier im Bild v.l.n.r.: Dr. Jürgen Fey, Leitender Oberarzt der Orthopädie, OP-Koordinator Torsten Drum, die beiden Chefärzte Dr. Stefan Roland und Dr. Alexander Bode, und der Leitende Oberarzt Traumatologie, Dominik Wilkens.

Wie lautet Ihr spontanes Resümée nach einem Jahr ZOT auf dem Schafsberg?
Dr. Bode:
Ich denke es ist schon ungewöhnlich, in so kurzer Zeit ein so schlagkräftiges Team geformt zu haben. In diesem Kontext möchte ich vor allem unsere sehr engagierten Assistenzärztinnen und -ärzte hervorheben. Sie handeln und arbeiten definitiv vor allem aus der Freude am Lernen, was nebenbei auch das Durchhaltevermögen stärkt, das für die heutigen Anforderungen notwendig ist.

Herr Dr. Roland, Sie wirken jetzt ein Jahr auf dem Schafsberg – was sagen Sie rückblickend zu Ihrem ersten Jahr in Limburg, was sind Ihre ersten Eindrücke?
Dr. Roland:
Zu allererst freue ich mich vor gut einem Jahr diese Entscheidung getroffen zu haben. Es ist schön zu sehen, wie viel Vertrauen uns bereits von den Patienten in der Region, aber auch überregional, entgegengebracht wird. Mit einem starken Team im Rücken konnten wir viele neue Behandlungsmethoden sicher etablieren und so bereits zahlreiche Patienten versorgen. Den stets angenehmen kollegialen Austausch habe ich in den vergangenen Monaten bereits sehr zu schätzen gelernt.

Herr Dr. Bode, für Sie ist der Schafsberg kein Neuland, deshalb eine ganz andere Frage: Was hebt das Zentrum für Orthopädie und Traumatologie in Limburg von anderen Angeboten ab?
Dr. Bode:
Ganz allgemein: Die kurzen Wege und der   schnelle Draht zu vielen anderen medizinischen Spezialisten und Fachabteilungen. Für unsere Fächer im Besonderen die Tatsache, dass hier viele Spezialisten unter dem Dach des ZOT Hand in Hand arbeiten: Traumatologie, Gelenkchirurgie, Endoprothetik, Sportmedizin und auch Kinderorthopädie – all diese Bereiche können wir mit hoher Kompetenz abbilden. Zudem verwenden wir routinemäßig hochmoderne Implantate und nutzen innovatives minimalinvasives Instrumentarium und Gerätetechnik der neuesten Generation.
Dr. Roland:
Ein wichtiger Baustein ist auch die Zusammenarbeit mit dem sog. Akutschmerzdienst: ein Team speziell ausgebildeter Pflegefachkräfte, die postoperative Schmerzen mit einem vielseitigen Repertoire hochwirksamer Behandlungsmethoden schnell und effizient behandeln können. Darüber hinaus ist durch die enge Zusammenarbeit mit der am Partnerkrankenhaus Diez etablierten Geriatrie und dem im benachbarten Gesundheitszentrum angesiedelten ambulanten Reha-Zentrum auch die passende Anschlussbehandlung gewährleistet – das ist durchaus ein Alleinstellungsmerkmal im Landkreis Limburg-Weilburg.

Welcher Bedarf hat sich in dieser Zeit als besonders dringlich herausgestellt, welche diagnostischen und therapeutischen Bereiche werden besonders angenommen?
Dr. Roland:
Dank der Expertise unseres Leitenden Oberarztes Dr. Fey können wir eine komplett altersübergreifende Orthopädie vom Kindes- bis ins hohe Alter anbieten – gerade dieses Segment wird sehr angenommen und hat offensichtlich hier gefehlt. So können Pathologien möglichst frühzeitig erkannt, korrigiert und somit Spätschäden der Gelenke abgewendet werden. Gerade in der Zusammenarbeit mit der Kinderklinik stellt dies eine große Bereicherung im Gesamtportfolio des St. Vincenz dar, vor allem natürlich für die kleinen Patient:innen der Region.

Nun eine ganz persönliche Frage: was macht das Fach Orthopädie für Sie aus, warum haben Sie sich für diese medizinische Disziplin entschieden?
Dr. Roland:
Bereits zu Studienzeiten hatten die technisch herausfordernden Operationen eine große Anziehungskraft auf mich. Insbesondere die mit orthopädischen Eingriffen verbundene Innovationsfreude in Bezug auf die OP-Technik und der häufig schnelle Behandlungserfolg faszinieren mich nach wie vor.

Was liegt Ihnen in der Behandlung Ihrer Patienten besonders am Herzen?
Beide:
Wir freuen uns, dass wir hier sozusagen ein sektorenübergreifendes Angebot machen können: Patienten können sich in unserem direkt am Haus angesiedelten MVZ Orthopädie ambulant vorstellen, falls notwendig ist die die stationäre Versorgung mit ihrer klinischen Infrastruktur unter demselben Dach gewährleistet. Das ist ein großer Benefit für unsere Patienten und erspart ihnen viele Wege.

Gibt es ein Leitmotiv für Ihre Tätigkeit?
Dr. Bode:
Wir wollen in unserem Behandlungskonzept nicht nur mit medizinischer Exzellenz und besonderer Behandlungsqualität punkten, sondern auch damit, den Patienten die therapeutischen Maßnahmen individuell zu erläutern und empathisch zu vermitteln.
Dr. Roland:
Eine gute und ausführliche medizinische Beratung sowie die Ausschöpfung aller Möglichkeiten zum Gelenkerhalt. Sollte dieser nicht mehr möglich sein eine moderne, qualitativ hochwertige endoprothetische Versorgung unter Einbeziehen schonender minimalinvasiver Verfahren.

Welche Herausforderungen und Chancen sehen Sie für das ZOT?
Dr. Bode:
Die erste große Herausforderung und unser vorrangiges Ziel war zunächst die Zertifizierung des neuen ZOT-Teams direkt nach dem Start im September 2021. Dies ist nun eine gute Grundlage zum einen für Benchmarking mit anderen Zentren unserer Größe, zum anderen auch für zukünftige Weiterentwicklungen. Denn wir   möchten weitere Herausforderungen meistern wie beispielsweise die Zertifizierungen zum Endoprothesenzentrum oder zum Alters-Traumazentrum.
Dr. Roland:
Zudem gilt es, unter steigendem Personal– und Kostendruck weiterhin hochwertige Medizin mit sinnvollen Behandlungsmethoden seriös anzubieten. Mit seinem engagierten und leistungsstarken Team sehe ich das ZOT für diese Aufgabe bestens gerüstet.

Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Beide:
Die Patienten finden hier ein eingeschworenes und hochmotiviertes Chirurgenteam, das trotz der hohen Arbeitsbelastung seinen Beruf mit großer Freude ausübt, und damit alle Voraussetzungen für ausgezeichnete Arbeit erfüllt.

Was wünschen Sie sich von Ihren Patienten?
Dass sie uns auch weiterhin ihr Vertrauen schenken!

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