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Beitrag für viele kleine und große Glücksmomente - 5000 Euro für die Palliativstation: Unterstützung für eine tolle Arbeit

Sie setzte einen Kontrapunkt in Corona-Zeiten, die Spendenübergabe des Palliativ-Netzwerks Limburg-Weilburg e.V., deren Vertreter Peter Jefremow und Erhard Becker jetzt am St. Vincenz-Krankenhaus eine großzügige Spende überreichten: 5000 Euro kommen nun den Patienten der Palliativstation zugute. Dank und Unterstützung zugleich für „eine der größten und schwersten Aufgaben unserer Zeit: Menschen auf einem schweren, vielleicht sogar ihrem letzten Weg zu begleiten“, so Peter Jefremow.

Spendenübergabe im Schatten des Weihnachtsbaumes: v.l.n.r. Prof. Dr. Thomas Neuhaus (Chefarzt der Palliativstation), Erhard Becker und Peter Jefremow (beide vom Palliativ-Netzwerk Limburg-Weilburg e.V.) sowie St. Vincenz-Geschäftsführer Guido Wernert.

„Wir wollten diese tolle Arbeit nicht nur würdigen, sondern auch einen spürbaren finanziellen Beitrag für die optimale Betreuung der betroffenen Patienten leisten!“ Die Vertreter des Vereins wissen, wovon sie sprechen: vor 13 Jahren wurde das Palliativnetzwerk mit dem Ziel gegründet, schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seit elf Jahren ist die von Professor Dr. Thomas Neuhaus geleitete Palliativstation des St. Vincenz-Krankenhauses wichtiger Kooperationspartner des Vereins. Gerade in dieser Zeit, in der die Corona-Pandemie die öffentliche Wahrnehmung ganz stark beherrsche, dürfe man nicht vergessen, dass alle anderen schweren Erkrankungen deshalb keine Pause machten, mahnten die Vertreter des Palliativnetzwerks: „Wir möchten Herrn Prof. Neuhaus und seinem Team für ihre hervorragende Arbeit in einem jetzt noch viel schwierigeren Umfeld danken!“ Die Palliativstation unter Chefarzt Prof. Neuhaus werde mit großer medizinischer Kompetenz und viel menschlicher Wärme geführt. Die Spende des Vereins solle den Patienten nun viele kleine Glücksmomente ermöglichen, für deren Realisierung seitens der gesetzlichen Kostenträger keine Mitteln bereit stehen.

Prof. Neuhaus nahm die Spende persönlich in Empfang und versicherte, dass das Geld 1:1 direkt der Patientenversorgung zugute kommt. Gemeinsam mit Krankenhausgeschäftsführer Guido Wernert dankte er – auch im Namen der Stiftung St. Vincenz Hospital - für die außerordentliche Spende. So unterstütze die Stiftung das Palliativteam des St. Vincenz insbesondere bei der Realisierung von Projekten, die über das normale Krankenhausbudget nicht finanzierbar sind. Gerade das, was das Leben ein bisschen lebenswerter macht, kostet zusätzliches Geld, welches von der Vincenz-Stiftung aufgebracht wird. Für die Patienten bedeutet dieses „Mehr an Lebensqualität” beispielsweise den Besuch der Musiktherapeutin Simone Willig oder der „Palli-Clowns“, für die Mitarbeiter sichert das Engagement der Stiftung Fortbildungen, zusätzliche spezielle Schulungen und vieles mehr.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.