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„Atmosphäre fällt nicht vom Himmel, Steine müssen lebendig sein“

Einen besonderen, nachdenklichen Akzent beim Neujahrsempfang setzten die Seelsorgerinnen der beiden Krankenhäuser Limburg und Diez: Schwester Elisabeth Lenhoff, Pfarrerin Claudia Gierke-Heinrich und Christa Theis.

Kerzen für einen guten Geist und gute Atmossphäre in 2018: Die drei Krankenhausseelsorgerinnen, Schwester Elisabeth Lenhoff, Pfarrerin Claudia Gierke-Heinrich und Christa Theis setzten mit der Andacht zu Beginn des Neujahrsempfangs Akzente zum Nachdenken.

In der ökumenischen Andacht stellten sie heraus, dass jeder Mitarbeiter auf seine Weise für die Atmosphäre in den Einrichtungen des Unternehmens beitrage: „Unsere Häuser sind tote Gebilde, wenn sie nicht mit Leben gefüllt werden“, hieß es. Atmosphäre falle nicht vom Himmel auf die Erde, sondern werde von Menschen gemacht. In einem Haus, in dem es um das Wohl der Menschen gehe, sei es besonders wichtig, dass möglichst wenig atmosphärische Störungen aufträten.

Die MitarbeiterInnen fungieren nach Überzeugung der Seelsorgerinnen als lebende Steine der Häuser der Krankenhausgesellschaft: „Wenn die Mitarbeiter das Haus nicht tragen, kann es einstürzen, obwohl die Mauern stehen bleiben. Wenn die Steine nicht lebendig sind, bleibt das Haus eine leere Hülle.“

Jeder Mitarbeiter, sei es aus Pflege, Medizin oder Technik, Verwaltung oder Logistik, sei an seinem Platz der Mörtel unter dem Anstrich, der alles zusammenhalte. Darüber hinaus sei es natürlich auch die Verantwortung der verschiedenen Leitungsebenen, dass es in einem Krankenhaus menschlich zugehe: „Wir alle haben es in der Hand, welche Atmosphäre in unseren Krankenhäusern herrscht und ob Gottes guter Geist gegenwärtig ist“, betonten die Seelsorgerinnen. Dafür lohne es sich, im Neuen Jahr gemeinsam unterwegs zu sein. Als Zeichen dafür wurden Kerzen angezündet: für alle Mitarbeiter, damit sie ein Segen seien für Andere, für alle die Verantwortung tragen innerhalb des Unternehmens, damit sie Entscheidungen im Sinne der Menschen fällen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien im Neuen Jahr vor große Aufgaben gestellt – hierfür erbaten die drei Seelsorgerinnen Kraft, Zuversicht und Gottes Segen.