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3. Limburger Schockraumsymposium holt erneut alle Akteure an einen Tisch: Urogenitale Traumata, Aortendissektionen und Alterstraumatologie als diesjährige Schwerpunkte

Bereits zum dritten Mal trafen sich die Akteure der Schockraumversorgung von Limburg und den angrenzenden Landkreisen im St. Vincenz zur gemeinsamen Fortbildung. Der Einladung der Schockraum-AG waren Mitarbeiter der Leitstelle, des Rettungsdienstes, Notärzte, Rettungsdienstleitung sowie Krankenhausangestellte gefolgt.

MitarbeiterInnen der Leitstelle, des Rettungsdienstes und der Rettungsdienstleitung, Notärzte sowie MitarbeiterInnen des St. Vincenz waren der Einladung zum 3. Schockraumsymposium gefolgt.

Erstmals als Referent beim Schockraumsymposium: PD Dr. Wedel, Chefarzt der neu etablierten Abteilung Urologie.

Der Chefarzt der in diesem Jahr neu etablierten Hauptabteilung Urologie, PD Dr. Steffen Alexander Wedel berichtete über häufige urogenitale Verletzungsmuster und deren Behandlung. Das meist betroffene Organ ist die Niere, hier konnte ein eindruckvolles und erfolgreich behandeltes Beispiel aus dem Vincenz - eine schwere Nieren-Zerreißung nach einem Badezimmersturz -  gezeigt werden.

Dr. Patricia Schaub, Chefärztin der Gefäßchirurgie berichtete über Aortendissektionen. Bei dieser Erkrankung löst sich die Innenhaut der Hauptschlagader ab, die Blutversorgung der abgehenden Gefäße ist bedroht. Anschaulich demonstrierte sie anhand von CT-Bildern die Versorgung einer Patientin im St. Vincenz und gab hilfreiche Tipps zur Disposition von Patienten im Rettungsdienst.

Abschließend präsentierte Dr. Christian Barnikel, Oberarzt in der Unfallchirurgie und Leiter der Schockraum-AG, unterhaltsam Zahlen und Fakten zur demographischen Entwicklung und deren Folgen für die Traumaversorgung. An drei aktuellen Beispielen wurden aber auch die Grenzen und Langzeitfolgen diskutiert.