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Prof. Dr. Bernhard Saile
Facharzt für Innere Medizin

Dr. med. Friedeman Hedrich
Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Diabetologie (DDG), Notfallmedizin, Ernährungsmedizin

Uwe Kantim
Facharzt für Bronchialheilkunde / Allergologie

Gesundheitszentrum St. Anna
Franz-Genslerstraße 7 - 9
65589 Hadamar

Tel: 06433.87.6810 
Fax: 06433.87.6888 
E.mail: mvz-innere(at)mvz-hadamar(dot)de

Dr. med. Friedeman Hedrich
Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Diabetologie (DDG), Notfallmedizin, Ernährungsmedizin

Zweigpraxis Limburg im Gesundheitszentrum Schafsberg:
Dr. med. Carsten Spies
Oberarzt
Leiter Interdisziplinäres Diabeteszentrum
Facharzt für Innere Medizin
Diabetologe DDG
Ernährungsmedizin
c.spies@st-vincenz.de 
Tel. 06431-2921870

Hauptinhalt

Leistungsspektrum

Damit nicht genug: Etwa 2 Millionen Deutsche haben DIABETES - und wissen es nicht! Es ist daher dringend geboten, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Vorbeugung und effektiven Behandlung des DIABETES optimal in die Tat umzusetzen, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und Folgeschäden zu vermeiden:

Um die Arzttermine für Sie möglichst effektiv zu gestalten bringen sie bitte folgende Informationen und Materialien mit:

  • Blutzuckermessgerät (ist Zeit und Datum richtig eingestellt?)
  • Medikamentenliste und Insulinplan wenn vorhanden
  • Bestehen bekannte Unverträglichkeiten oder Allergien
  • Wenn möglich eine Auflistung bekannter Begleiterkrankungen (hatten sie zB. einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, wenn ja wann…)

Diabetologische Schwerpunktpraxis

Diabetes Mellitus ist eine Volkskrankheit! Über 5 Millionen Menschen werden in Deutschland wegen DIABETES behandelt.

Terminvergabe

Telefon 06433 / 8768 10 


Täglich von 10.00Uhr bis 12.30Uhr
und Mo, Di, Do von 14.30Uhr bis 16.00Uhr

Fax Anfrage: schicken Sie uns ein Fax mit der Bitte um Rückruf zwecks Terminvergabe 06433/ 87-6888

Rezepterstellung

Legen sie der Dame am Empfang bereits bei der Anmeldung ihre Rezeptwünsche vor, so dass die Rezepte dann beim Arztkontakt vorgelegt und unterschrieben werden können.

  

Betreuung von Patienten mit Typ 1, 2, 3 und 4 Diabete

Betreuung der Patienten im Rahmen des hierfür vom Gesetzgeber vorgesehenen DMP (disease managment Programm: Ein Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP) ist ein zentral organisiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen. Es stützt sich auf die Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungsprogramme oder Chronikerprogramme bezeichnet. Das Konzept stammt ursprünglich aus den USA.)

Mit Hilfe von Disease-Management-Programmen sollen:

  • Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreuung und Behandlung vor Folgeerkrankungen bewahrt werden;
  • Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten;
  • die Therapieschritte nach wissenschaftlich gesichertem medizinischen Wissensstand aufeinander abgestimmt sein;
  • mittel- bis langfristig die Leistungsausgaben der Krankenkasse gesenkt werden

Praktisch für Patienten bedeutet die Teilnahme am DMP Diabetes (Typ 1und 2):

  • Erinnerung an der vierteljährliche oder halbjährliche Kontrolluntersuchung
  • Unterstützung beim Erreichen der individuellen Therapieziele
  • Keine zusätzlichen Kosten für den Patienten

Damit überwiegen die Vorteile für den Patienten und wir fördern daher die Einschreibung der Diabetespatienten in das DMP Programm. (Auch Patienten die bereits beim Hausarzt in das DMP Programm eingeschrieben sind werden hier natürlich fachlich mitbetreut.)

 

Wir schulen Patienten mit Diabetes im Rahmen zertifizierter ambulanter Schulungsprogramme.

Die Schulungstermine für das laufende Jahr können sie direkt in der Praxis oder aber per email erfragen (diabetesberatung@mvz-hadamar.de, 06433-876820).

Vorraussetzung für die Schulungsteilnahme ist eine rechtzeitige Anmeldung, sowie die Planung der vollständigen Teilnahme an den Kursen. Zu bestimmten Kursinhalten (zB. Ernährung) können nach Absprache auch gerne Angehörige mitkommen. Eine erneute Schulung ist empfehlenswert, wenn die Therapieziele nicht erreicht werden können oder die letzte Schulung schon mehr als 3 Jahre zurückliegt.

Wir betreuen Patienten mit allen beim Diabetes verordneten Therapieformen:

  • OAD: reine antidiabetische Tablettentherapie (orale antidiabetische Therapie), BOT, SIT, ICT und CSII)
  • BOT: basal unterstützte orale Therapie
  • SIT: supplementäre Insulin Therapie (Insulininjektion anhand eines individuell erstellten Insulinplans)
  • ICT: intensivierte Insulintherapie (individuelle Anpassung der Insulindosis an die Mahlzeiten)
  • CSII: kontinuierliche subcutane Insulin Injektion (Insulinpumpentherapie, hierbei erfolgt die Insulinabgabe über eine Insulinpumpe), im Wesentlichen betreuen wir Patienten mit Insulinpumpen folgender Firmen: Medtronic (Paradigm, Minimed Veo…), Roche (Accu-Chek Combo), Ypsomed (OmniPod®).

Wir betreuen individuell Patientinen mit einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes: Patientinnen bei denen vor der Schwangerschaft kein Diabetes bestand und jetzt während der Schwangerschaft ein Diabetes festgestellt wurde. Je nach Kindesentwicklung werden die Zielwerte individuell festgelegt, es erfolgt eine Schulung in BZ-Messung sowie die Besprechung diätetischer Maßnahmen sowie die Festlegung der Insulindosis. Während dem Schwangerschaftsverlauf können dann die BZ Werte per email vorgelegt werden und es erfolgt dann eine Dosierungsempfehlung. 8-12W nach Entbindung sollte dann ein OGTT (oraler Glucose Toleranz Test) durchgeführt werden, danach wird dieser Test alle 2 Jahre empfohlen.).

CGMS Messung: Für Patienten mit einer fehlenden körpereigenen Insulinsekretion (Typ 1 Diabetes, pankreopriver Diabetes, LADA oder später Typ 2 Diabetes) bieten wir die Möglichkeit einer kontinuierlichen BZ-Messung über 7 Tage an. Diese CGMS Messung führen wir mit dem Dexcom G4 Sensor der Firma Nintamed durch. Hierbei wird ein kleiner Sensor auf die Haut geklebt, dieser misst kontinuierlich den Gewebezucker und funkt dann die Daten an einen Empfänger. Auf diesem lässt sich dann der aktuelle Gewebezucker ablesen und auch der Trend wird angezeigt (ob der BZ ansteigt oder abfällt). Damit erhält der Diabetespatient erstmals die Möglichkeit über 24Stunden am Tag zu verfolgen wie sich der Blutzucker verhält. Zur Kalibrierung des Sensors muß der BZ nur 2x pro Tag gemessen werden.

Wenn sie Interesse an einer CGMS Messung haben sprechen sie uns an (diabetesberatung(at)mvz-hadamar(dot)de, 06433-876820).

Unsere Ärzte und Beraterinnen sowie unser Pflegepersonal schaffen die Grundlage für ein tragfähiges Konzept. Unser Bestreben ist es, Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Wir sind dankbar für positive oder kritische Rückmeldungen.

Ablauf

  • 0 min: Blutentnahme zur Nüchternglukose-Bestimmung (venöses Plasma)
  • Anschließend Einnahme einer definierten Menge Glukose (75 g, bei Kindern 1,5 g pro kg Körpergewicht), die in 250–300 ml Wasser gelöst wurden. Die Flüssigkeit muss innerhalb von 5 Minuten getrunken werden.
  • mehrfache Blutentnahme zur Glukosebestimmung (Kapillarblut oder venöses Plasma) nach 60 min und 120 min, bei erweitertem Test nach jeweils 60 Minuten oder z. B. Auftreten einer Unterzuckerung.

Methodik

Zur BZ Messung sind im Rahmen des OGTT keine normalen BZ-Messgeräte zugelassen. Daher erfolgt die BZ Bestimmung nach venöser Blutentnahme mit einem speziell hierfür geeigneten genau messenden Gerät.