Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

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"Qualität, Qualität und nochmals Qualität"

Neujahrsempfang der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH

Trotz der nach wie vor bedrängenden Rahmenbedingungen war die "Innenpolitik" das beherrschende Thema des Neujahrsempfangs der Krankenhausgesellschaft: Schließlich markiert das vergangene Jahr einen Wendepunkt in Geschichte und Entwicklung des Unternehmens, wie Verwaltungsratsvorsitzender Erwin Reuhl in seinem Rückblick vor rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft sowie zahlreichen Mitarbeitern und Kooperationspartnern des Unternehmens bekannte. "Um das Unternehmen Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH gesund zu erhalten waren schmerzhafte Einschnitte notwendig", resümierte Reuhl, der in seinem Rückblick die unerfreulichen Komponenten der Jahresbilanz nicht aussparte. Wenn auch der Beginn des Jahres noch von der Hoffnung auf den Erhalt der veränderten stationären Versorgung in Hadamar geprägt gewesen sei, habe man im Verlauf des Jahres lernen müssen, dass diese Hoffnung trog: "Dies zu erkennen und dies dann auch umzusetzen war, insbesondere auch für mich persönlich, ein äußerst schmerzhafter Prozeß", sagte Reuhl.

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Strahlende Gesichter in der Gewissheit, dass das Positive der Jahresbilanz überwiegt: v.l.n.r. der Ärztliche Direktor der Krankenhausgesellschaft, PD Dr. Udo A. Heuschen, sein Stellvertreter in diesem Amt, Dr. Christoph Oberwittler, Verwaltungsratsmitglied Irmgard Busch und der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Erwin Reuhl, Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik und Pflegedirektor Helmut Petri.

Ein umso herzlicheres Willkommen fanden der Verwaltungsratsvorsitzende wie auch Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik vor diesem Hintergrund für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Hadamar, die mit dem Jahresbeginn 2008 ihren Dienst im Limburger St. Vincenz-krankenhaus angetreten hatten. Allen Beschäftigten aus St. Anna waren zum 01. Januar 2008 oder auch schon während des Jahres 2007 Arbeitsplätze im Limburger St. Vincenz-Krankenhaus angeboten worden. Es waren keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen worden.

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Lauschten Zahlen, Daten und Fakten zum Jahreswechsel und ließen sich über die strategischen Handlungsfelder und Ziele der Krankenhausgesellschaft informieren: Rund 250 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft sowie Kooperationspartner des Unternehmens.

Gleichzeitig konnten die Pfeiler des neuen Gesundheitszentrums St. Anna zementiert werden, ein Angebot zur ambulanten Versorgung der Bevölkerung, dessen weiterer Ausbau vertraglich gesichert ist. Erwin Reuhl: "Die Überlassung der Räume an einen Betreiber einer Altenpflegeeinrichtung ist nicht nur eine willkommene Nutzung ansonsten leerstehender Räume, sondern vielmehr Ausdruck der Idee einer integrierten Versorgung."

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Vertreter der Kirchen und der Politik hatten es sich trotz der ereignisreichen Woche mit Bischofseinführung und Landtagswahl nicht nehmen lassen, der Einladung zum Neujahrsempfang der Krankenhausgesellschaft zu folgen.

In der Frage des immer stärker werdenden Wettbewerbs um den Patienten habe sich die Krankenhausgesellschaft klar entschieden: "Qualität, Qualität und nochmals Qualität!" Alle strategischen Entscheidungen des vergangenen Jahres seien auf diese Maxime ausgerichtet gewesen. In diesem Kontext hob Reuhl insbesondere die neue medizinsiche Führungsspitze, den Ärztlichen Direktor PD Dr. Udo A. Heuschen und dessen Stellvertreter in diesem Amt, Dr. Christoph Oberwittler, hervor: "Die stärkere Einbindung der Mediziner und die enge Form der Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung kann dem Unternehmen Krankenhaus nur gut tun", konstatierte der Vorsitzende des Verwaltungsrates.

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Mit einer Dankandacht in der Krankenhauskapelle des St. Vincenz-Krankenhauses begann der Jahresempfang des Unternehmens. So bekräftigten Verwaltungsratsvorsitzender Erwin Reuhl und Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik ausdrücklich, dass die Krankenhausversorgung innerhalb der Gesellschaft als Ausdruck christlicher Nächstenliebe definiert werde und Bestandteil des unternehmerischen Auftrags ist. Im Bild die beiden Klinikseelsorger Pfarrerin Gabriele Göbel und Pater Josef da Via.

Sichtbarer Ausdruck des Qualitätsanspruches sei u.a. auch die Ernennung von Frau Professor Dr. Dorothee Bremerich, der Chefärztin für Anästhesie und operative Intensivmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses, zur außerordentlichen Professorin der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. Auch das Institut für Strahlentherapie und Radioonkologie am St. Vincenz-Krankenhaus stehe in ganz besonderer Weise für seine Patienten ein. Das Team unter Professor Dr. Dr. Christian Chiricuta, das in 1997 das zehnjährige Bestehen des Instituts feiern konnte, engagiere sich nicht nur durch die tagtäglichen hochpräzisen Behandlungskonzepte für seine Patienten, sondern auch durch die Organisation von Symposien und Workshops auf nationaler und internationaler Ebene und arbeite somit auch für eine Optimierung der Strahlentherapie im allgemeinen.

Auch das "außerordentliche Engagement" des Chefarztes der Frauenklinik, Herrn Dr. Schelers, hob Reuhl eigens hervor: Seine Initiativen seien im vergangenen Jahr mit der Zertifizierung zum Brustzentrum gekrönt worden. Durch diese Zertifizierung seitens der unabhängigen Gesellschaft Onkozert werde das Vincenz-Brustzentrum nun sowohl durch die Deutsche Krebsgesellschaft, als auch die Deutsche Gesellschaft für Senologie zur Behandlung empfohlen und sei damit das zehnte Brustzentrum in Hessen. Lob zollte Reuhl auch den Zertifizierungen in Dialyse, Physiotherapie und Radiologie. An innovativen Therapieprojekten hob Reuhl stellvertretend das Joint-Care-Projekt von Privatdozent Dr. Joachim Hillmeier und die Etablierung der Implantation von Cardioverter Defibrillatoren sowie der sog. Hypothermie in der Kardiologie hervor.

Generell sind im Rückblick auf die Leistungsdaten des St. Vincenz-Krankenhauses grundsätzlich nur Leistungssteigerungen zu verzeichnen. Lediglich die Verweildauer der Patienten konnte immerhin um 0,9 Prozent auf 7,43 reduziert werden. Die Zahl der Patienten stieg um rund neun Prozent auf 17.406, dies bedeutet rund sechs Prozent mehr DRG-Fälle. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der vorstationären Behandlungen um 588 (= 42,3 Prozent). Die Frauenklinik konnte 126 Geburten mehr verzeichnen, ein Zuwachs von 22,6 Prozent. Auch im Linksherzkatheterlabor gab es 126 Untersuchungen mehr, insgesamt 1.892. Ein großes Plus an Leistungen weist auch die Radiologie auf: MRT- und CT-Leistungen stiegen um jeweils 14,3 bzw. 18,8 Prozent. Ferner gab es 6.846 Dialysen und 687 PTCA`s.

Eindrucksvolle Zahlen, die allerdings nicht ohne die Menschen, die dahinter stehen, gesehen werden können: "Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource. Mit hoher fachlicher Qualifikation und dem Willen zu helfen trägt jeder Einzelne maßgeblich zum guten, leider manchmal auch zum schlechten Ruf unseres Hauses bei", konstatierte Reuhl. Dem Dank des Verwaltungsratsvorsitzenden für die persönliche Zuwendung zum Patienten und die Bereitschaft, Veränderungen konstruktiv mitzugestalten, schloss sich auch Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik an: "Unser Erfolg ist immer auch der Erfolg aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter." Beide Krankenhausvertreter hoben hervor, dass der Patient die Maxime des Handelns im Unternehmen Krankenhausgesellschaft sei. Alle Mitarbeiter der Krankenhausgesellschaft seien Dienstleister am Patienten: "Diese Vorstellung ist Bestandteil unseres Auftrags, Krankenhausversorgung als Ausdruck christlicher Nächstenliebe", bekräftigten Reuhl und Szesik übereinstimmend.

Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik freute sich insbesondere über die steigenden Fallzahlen sowie den steigenden Case-Mix-Index und zollte seinen Mitarbeitern Respekt für ein breites Leistungsspektrum mit zum Teil universitärem Charakter.

Als strategische Handlungsfelder und Ziele für das Jahr 2008 nahm der Geschäftsführer insbesondere eine weitere Verbesserung der Patientenorientierung, die Verbesserung des Wahlleistungsstandards sowie die Vorbereitung einer Zertifizierung für das gesamte Haus ins Visier. Das Gesundheitszentrum St. Anna gelte es konsequent weiterzuentwickeln.

Mit ihren 971 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter insgesamt 103 Ärztinnen und Ärzten, ist die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH nach wie vor der größte Arbeitgeber im Landkreis Limburg-Weilburg.