Qualität statt Papierwüste
Erfolgreiche Erstzertifizierung der Dialyse und der Physikalischen Therapie nach DIN EN ISO 9001:2000
Auch wenn vielfach der Irrglaube herrscht, dass Zertifizierungen nur in Form unübersehbarer Papierwüsten erfolgreich sind: Dass Papierstapel allein nicht für gute Qualität bürgen, konnte jetzt in der Dialyseabteilung und der Physiotherapie überzeugend dargelegt werden. Beide Abteilungen wurden jetzt erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.
Freude über die erfolgreichen Zertifizierungen der Physiotherapie sowie der Dialyseabteilung: Physiochefin Patricia Grein mit ihrer Stellvertreterin Nadja Werner und Mitarbeiterin Sabine Rüdell, Chefarzt Dr. Stephan Walter, Oberärztin Dr. Jutta Thiemer, Stationsleiterin Petra Langer, Susanne Schmidt (Pflegekraft der Dialyse), Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik, Auditorin Heide Kremmling und die Qualitätsmanagementbeauftragte Martina Weich und Mitarbeiterin Diana Gros.
Schon vor einiger Zeit hatten beide Abteilungen damit begonnen, ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000 aufzubauen. Ziel war der Aufbau einer Dokumentation, die einerseits den alltäglichen Anforderungen gerecht wird und andererseits auf ein sinnvolles Maß beschränkt bleibt.
Inwieweit Dokumente unterschiedlichster Art erstellt werden müssen, hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise individuell von der Größe der Abteilung und dem Aufgabenbereich. Als Grundsatz gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Wesentlich ist immer, dass Arbeitsabläufe geplant, alle Mitarbeiter über diese Planung informiert sind und nachweisbar ist, dass der jeweilige Arbeitsprozeß auch definitiv sinnvoll abläuft. Doch wie weißt man qualitativ hochwertige Abläufe nach? Ein wesentlicher Indikator dafür sind die Meinungen der Patienten. Dass die behandelten Patienten zufrieden sind, zeigten die sehr guten Ergebnisse der Befragungen in beiden Abteilungen. Aber auch die Ergebnisse aus externen und internen Verfahren zur Qualitätsmessung wie beispielsweise die internen Audits, die Teilnahme an den Qualitätssicherungsverfahren der medizinischen Fachgesellschaften oder die Analyse von Patientenbeschwerden dienten als Messinstrumente.
Bei der Zertifizierung durch das Unternehmen NIS ZERT Auditorin Heide Kremmling konnten die Mitarbeiter beider Abteilungen darlegen, dass die Prozesse rund um den Patienten gut funktionieren. Pluspunkte gab es besonders für die abteilungsinterne Kommunikation und die gute Strukturierung der Abläufe.
Natürlich profitierten beide Abteilungen durch das bereits im Haus implementierte Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch, da hausübergreifende Prozesse wie z.B. die Abfallentsorgung, Projektmanagement oder aber auch die Materialbeschaffung dort bereits detailliert geregelt sind.



