Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

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Gesundheitszentrum Schafsberg nach 14-monatiger Bauzeit feierlich eröffnet

Zukunftsorientiert und wegweisend: Konzentriertes, vernetztes Fachwissen an einem Standort"

"Willkommen auf dem Gesundheitsstandort Schafsberg" - so begrüßte heute, 23. November 2007, der Verwaltungsratsvorsitzende der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz, Erwin Reuhl, die Gesundheitsdienstleister des dem St. Vincenz-Krankenhaus unmittelbar benachbarten neuen Gesundheitszentrums Schafsberg. Zur Eröffnung des unkonventionellen Bauprojekts auf dem Schafsberg hatten sich mehr als 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft auf dem Schafsberg eingefunden, um die Kooperation des gerade fertiggestellten hochmodernen medizinischen Dienstleistungszentrums mit dem St. Vincenz-Krankenhaus persönlich in Augenschein zu nehmen. "Als große Stärkung sowohl des Gesundheitsstandortes Limburg, als auch des Wirtschaftsstandorts Limburg" bezeichnete Bürgermeister Martin Richard das Gesundheitszentrum, nach seiner Überzeugung ein überaus "gelungenes Werk". Auch der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung lobte das Gemeinschaftsprojekt der Grundstücksgemeinschaft Reusch, des Architektenteams Andrè Kramm und der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz "mbH als "herausragendes Bauwerk mit ganz eigener Sprache". Ein "Meisterstück", das Jung mit einer Operation am offenen Herzen verglich: "Der Schafsberg mit dem St. Vincenz-Krankenhaus wird mit diesem neuen Zentrum neue Kraft gewinnen", konstatierte Jung. Auch Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik sprach von einem Highlight sowohl als optischem Blickfänger der Limburger Skyline, als auch der Krankenhausszene: "Dieses komplementäre Angebot dient uns allen, vor allem aber den Patienten. Hier werden wir integrierte Versorgung leben."

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Seinen Dank für das Zutrauen, gerade an diesem baulich durchaus schwierigen Standort privates Geld zu investieren, richtete Szesik sowohl an die Mieter des Zentrums, insbesondere aber an den Investor, die Grundstücksgemeinschaft Georg, Stefan und Thomas Reusch. Auch Erwin Reuhl hatte den Bauherrn für ihr Engagement auf dem Schafsberg besonders gedankt: "Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass mit der Entscheidung, Sie und Ihr Bauprojekt auf dem Schafsberg zuzulassen, ein wichtiger Beitrag zur verbesserten Versorgung der Menschen der Region geschaffen wurde." In Ergänzung zum Krankenhaus stehe mit den hier etablierten Anbietern eines großen Spektrums gesundheitsfördernder Angebote nunmehr ein breit gefächertes therapeutisches und diagnostisches Angebot zur Verfügung: Vernetzung mit anderen Partnern im Gesundheitswesen, neue, ungewöhnliche Kooperationen seien nicht nur politisch gewollt, sondern machten nach Überzeugung des Gremiums unbedingt Sinn. Die Vernetzung der Versorgung sei bei den Vorüberlegungen für diese Entscheidung vorrangig gewesen: "Der ambulante Sektor soll näher herangeholt werden, ohne dass es zu einer Verzerrung des Wettbewerbs kommt", betonte Reuhl.

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Mit dem Gesundheitszentrum Schafsberg habe man auf die Herausforderungen der gesundheitspolitischen Landschaft eine erste Antwort gefunden: Konzentriertes, vernetztes Fachwissen an einem Standort. Auch sei das neue Gesundheitszentrum ein Beitrag auf dem Weg des St. Vincenz zu einer Klinik der kurzen Wege. Die Patienten hätten nun unmittelbar nach einer stationären Behandlung ein breit gefächertes medizinisch-therapeutisches Angebot und könnten dies sogar künftig bereits während eines Aufenthalts im Krankenhaus nutzen. "Das komplettierte Angebot auf dem Schafsberg gilt den Patienten", betonte Reuhl. Gleichzeitig sei es auch eine wirtschaftliche Maßnahme: Denn die direkte Kooperation mit den am St. Vincenz tätigen Spezialisten ermögliche eine optimierte Versorgung mit einem geringeren Verwaltungsaufwand als gewohnt.

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Dass die Menschen der Region hier neben aller perfektionierten gesundheitlichen Dienstleistung auch Kraft und Trost finden, diesen Wunsch brachte Dompfarrer Dr. Pax in der Zeremonie der Segnung der neuen Einrichtung sehr eindringlich zum Ausdruck. Sein Wunsch: Bei aller unverzichtbaren Rationalität sollten alle Beteiligten auch die Kraft zur Barmherzigkeit finden. Denn obwohl diese christliche Eigenschaft weder privat bezahlbar, noch einklagbar, sondern nur in Form des Schenkens erfahrbar sei, sei sie nicht minder unverzichtbar für eine solche Einrichtung.

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Im Anschluß an den offiziellen Festakt konnten sich die Besucher im Detail über das neue ambulante Dienstleistungsangebot informieren: das Reha-Zentrum Meuser, das Sanitätshaus Wittlich, eine orthopädische Privatarztpraxis, das Institut für zahnärztliche Implantologie (IZI) sowie die Fachliche Alten- und Krankenpflege Andreas Ahlbach werden eine breite Palette therapeutischer und technischer Dienstleistungen für die Menschen der Region bereithalten.

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Das gesamte Gebäude hat eine Nutzfläche von rund 7000 Quadratmetern inclusive 140 Parkplätze. Vom Erdgeschoss aus gibt es eine direkte Anbindung an das St. Vincenz-Krankenhaus. Im Kontext der 14monatigen Bauarbeiten war auch die Liegendanfahrt für die Ambulanz neu konzipiert worden, zudem wurde die Müllentsorgung unterirdisch an das Krankenhaus angebunden. Auf fünf Nutzungs- und vier Parkgeschossen werden die verschiedenen Praxen ab sofort ihre Dienste anbieten, lediglich die Ausbauarbeiten für IZI werden noch bis März andauern.

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