Offenes Ohr für die Patienten
Marlene Schmitz und Angela Epstein sind die neuen Patientenfürsprecherinnen des St. Vincenz
"Wir wollen einen ehrlichen Dialog und keine kommunikative Einbahnstraße" - Dies war einer der Schwerpunkte in der Amtszeit des scheidenden Geschäftsführers der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Hans-Joachim Ehrhardt. Deshalb ist es zwar zufällig, aber durchaus kennzeichnend, dass die Vorstellung der beiden Patientenfürsprecherinnen der Krankenhausgesellschaft auch der Schwerpunkt seines letzten Pressegesprächs waren: Angela Epstein (Runkel) und Marlene Schmitz (Niederbrechen) sind die beiden neuen ehrenamtlichen Ansprechpartnerinnen für die Patienten des St. Vincenz-Krankenhauses. Ihr Büro haben sie im Raum 51a der neuen Zentralen Patientenaufnahme des St. Vincenz. Hier sind sie jeweils Donnerstags in der Zeit von 14 bis 16 Uhr anzutreffen.
Eine vertrauensbildende Maßnahme gegenüber den Patienten solle diese neue Institution sein, betonte Hans-Joachim Ehrhardt. Ausdrücklich dankte er den beiden Frauen für die Bereitwilligkeit, "mit der Sie Ihre Zeit und Ihr Engagement in den Dienst unserer Patienten stellen."
Zufriedenheit und Orientierung an deren Bedürfnissen sei der Krankenhausgesellschaft oberstes Gebot: "Wir wollen Ihnen eine in jeder Hinsicht optimale Versorgung und einen den Umständen entsprechend möglichst angenehmen Aufenthalt bieten", betonte Ehrhardt. Sollte es dennoch Anlass zu Anregungen oder Beschwerden geben, seien die Patientenfürsprecherinnen nun zusätzlich zum Fragebogen für das Beschwerdemanagement eine weitere Möglichkeit, den Aufenthalt im Krankenhaus durch konstruktive Kritik zu optimieren.
Marlene Schmitz und Angela Epstein sehen sich jedoch nicht nur als "Kummerkasten": "Wir möchten negative, aber auch positive Erfahrungen auffangen", betonten beide. Man wolle sowohl eine Anlaufstelle für Probleme, aber auch für Lob und Anerkennung sein. "Wir haben einfach ganz grundsätzlich ein offenes Ohr für die Menschen", so definieren Marlene Schmitz und Angela Epstein selbst ihre Funktion. Dazu gehöre auch ganz einfach da zu sein, wenn sich jemand nur einmal aussprechen oder sich etwas von der Seele reden wolle - seien es nun Patienten oder auch Mitarbeiter: "Wir haben eine Mittlerfunktion und wollen an einer weiteren Verbesserung des "šKrankenhausklimas"™ mitwirken!"
Beide Damen haben aus den verschiedensten Bereichen Erfahrung mit ehrenamtlicher Arbeit, Angela Epstein insbesondere im kirchlichen Bereich, Marlene Schmitz im Bereich des innerstädtischen Engagements (derzeit als Vorsitzende des Altstadt-Arbeitskreises Limburg und Vorstandsmitglied der Vereinigung Region aktiv / Nutzentransfer für Wirtschaft und Verwaltung) sowie früher als Gründungs- und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Geisberg, einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen.
Patientenfürsprecher arbeiten völlig unabhängig und auf ehrenamtlicher Basis. Sie vertreten die Interessen der Patienten, nehmen sich ihrer Sorgen - auf Wunsch auch vertraulich - an und versuchen, die Probleme unmittelbar und in direkter Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegekräften und der Krankenhausleitung zu klären.
Die Sprechzeit der Patientenfürsprecherinnen ist jeweils donnerstags von 14 bis 16 Uhr in den Raum Nummer 51a neu eingerichteten, zentralen Patientenaufnahme im Erdgeschoss. Sollte die Sprechstunde auf einen Feiertag fallen, findet die Sprechstunde einen Tag vorher statt. Telefonisch sind sie dort unter der hausinternen Durchwahl -7110 zu erreichen, von extern lautet die Nummer 06431 / 292-7110. Auch per E-Mail kann man sie kontaktieren: patientenfuersprecher@st-vincenz.de oder auch unter einer persönlichen Mailadresse:
a.epstein@st-vincenz.de
m.schmitz@st-vincenz.de
Die Sprechzeit der Patientenfürsprecherinnen ist jeweils donnerstags von 14 bis 16 Uhr in den Raum Nummer 51a neu eingerichteten, zentralen Patientenaufnahme im Erdgeschoss. Telefonisch sind sie dort unter der hausinternen Durchwahl -7110 zu erreichen, von extern lautet die Nummer 06431 / 292-7110. Auch per E-Mail kann man sie kontaktieren: patientenfuersprecher@st-vincenz.de oder auch unter einer persönlichen Mailadresse:



