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Im Team gegen Brustkrebs

Samstag, 18. November, 12 bis 14:30 Uhr:
Informationstag zum Stand des
Mammographiescreenings im Landkreis
Limburg- Weilburg und Vorstellung der
neuen stereotaktischen Biopsieeinheit
am St. Vincenz-Krankenhaus

Brustkrebs ist der am häufigsten diagnostizierte bösartige Tumor bei Frauen. Grund genug für die Frauenklinik des Limburger St. Vincenz-Krankenhauses, im Rahmen eines Informationstages zur Mamma-Diagnostik über nochmals massiv forcierten Anstrengungen im Kampf gegen den Brustkrebs zu informieren. Am Samstag, 18. November 2006, von 12 bis 14:30 Uhr können sich betroffene und interessierte Frauen der Region über das jetzt noch optimierte Leistungsspektrum des St. Vincenz-Krankenhauses zu informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch mit den Gynäkologen und Radiologen der Klinik über Vorbeugung, Vorsorge und diagnostische Möglichkeiten zu diskutieren. Unterstützt werden die Limburger Mediziner dabei vom Programmverantwortlichen Arzt für das Mammographie-Screening in den Landkreisen Taunus, Hochtaunus und Limburg-Weilburg, PD Dr. Edgar Rinast.

Mit einem Vortrag des Wiesbadener Radiologen zum aktuellen Stand des Mammographie-Screenings im Landkreis Limburg-Weilburg beginnt der Informationstag um 12 Uhr in den Seminarräumen im ersten Untergeschoß des Krankenhauses. Chefarzt Dr. Peter Scheler wird danach über die erweiterten Möglichkeiten der minimal invasiven Mammadiagnostik am St. Vincenz Krankenhaus informieren. Im Anschluß besteht die Möglichkeit, sich vor Ort exakt über das medizinische Equipment zu Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs zu informieren. Auf besonderes Interesse dürfte dabei insbesondere die neue stereotaktische Mammographieeinheit stoßen, welche die Klinik gerade in Zusammenarbeit von Gynäkologie und Radiologie etabliert hat. "Weit über den Landkreis Limburg-Weilburg hinaus ist kein derartiges diagnostisches Angebot verfügbar", betont der Chefarzt. Hierüber sollen sich die interessierten Frauen ganz unmittelbar informieren können: "Unser Ziel ist ein Zentrum für Mammadiagnostik mit optimaler Qualitätssicherung in der Brustkrebsdiagnostik", betont Dr. Scheler. Die jetzt am St. Vincenz mögliche verbesserten Methoden zur Früherkennung könnten oftmals eine Operation überflüssig machen: "Die offenen Biopsien, die durch unsere neue, hochmoderne Diagnostik nunmehr möglich ist, wird vielen Frauen eine Behandlung im Krankenhaus ersparen", betont Scheler.

Die Anwendung besonders schonender Diagnose- und Operationsverfahren gehören nun ebenso zum Standard seiner Abteilung, wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller an der Brustkrebsversorgung beteiligten medizinischen und pflegerischen Fachdisziplinen. "Wir arbeiten im Team gegen Brustkrebs", betont der Gynäkologe. Dazu zähle auch die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. "Dies alles ist elementarer Bestandteil unseres fachübergreifenden Teamworks auf dem Weg zum zertifizierten Brustzentrum", betont Dr. Scheler. "Mit vereinten Kräften dem Krebs zu besiegen, das ist unser Ziel!"

Abbildung Team gegen Brustkrebs

Im Team gegen Brustkrebs: Frauenklinik und Radiologie des St. Vincenz-Krankenhauses arbeiten bei diesem Thema eng zusammen. Im Bild v.l.n.r.: Dr. Peter Scheler, Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Ulrike Gürtler, Funktionsärztin der Gynäkologie, sowie Oberarzt Dr. Sebastian Eichinger und Chefarzt Dr. Thomas Heß von der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.