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Der neue Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft
heißt Klaus-Werner Szesik

Der größte Arbeitgeber der Region hat ein neues Gesicht: Klaus-Werner Szesik wird ab 1. Dezember 2006 seinen Dienst als Geschäftsführer an der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH antreten. Der 41jährige Diplom-Wirtschaftswissenschaftler mit langjähriger Erfahrung in der Geschäftsführung des Krankenhauswesens wurde einstimmig vom Verwaltungsrat der Gesellschaft berufen, nachdem sein Vorgänger, Hans-Joachim Ehrhardt, das Unternehmen zum 30. November verlassen und eine Position als Generalbevollmächtigter der Sana Kliniken GmbH & Co KGaA, München, übernehmen wird.

Verwaltungsratsvorsitzender Erwin Reuhl: "Wir sind sehr froh, dass wir eine vakanzfreie Nachfolge in der Geschäftsführung sichern konnten." Mit Klaus-Werner Szesik habe man eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit hervorragenden Referenzen und ausgezeichneter Fachkenntnis gewinnen können. Zudem verfüge der gebürtige Duisburger wie sein Vorgänger über besondere Erfahrung in der Zusammenführung verschiedener Krankenhäuser.

Der neue Krankenhauschef war bis dato Geschäftsführer der Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH. Unter dieser Marke firmiert der strategische Zusammenschluß der beiden evangelischen Krankenhäuser in Bonn, deren Fusion Szesik als Geschäftsführer des Johanniterkrankenhauses Friedrich-Wilhelm-Stift gGmbH betrieben hatte. Hierdurch führte er das Haus, welches ohnehin zu den renommiertesten des Rheinlandes zählt, in Kooperation mit dem Waldkrankenhaus Bad Godesberg zum - abgesehen von der Universitätsklinik - größten privaten Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Der Träger der Kliniken, die Johanniter GmbH, profitierte durch umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen und innovative Investitionen von deutlich forcierter Marktpräsenz.

Von daher ist der St. Vincenz-Verwaltungsrat zuversichtlich, dass Szesik die Limburger Krankenhausgesellschaft auch unter den bekannt schwierigen, von politischen Restriktionen diktierten und wirtschaftlich-strukturell auch regional erschwerten Rahmenbedingungen sicher in die Zukunft manövrieren wird. Erwin Reuhl: "Klaus-Werner Szesik wird den jetzigen Kurs der Geschäftsführung konsequent weiterführen und ebenso providentiell und zukunftsweisend arbeiten wie sein Vorgänger." Solches Management sei die einzige Chance, die Kliniken der Krankenhausgesellschaft im massiv umkämpften Krankenhausmarkt zu halten: "Die eingeschlagene Strategie wird fortgeführt, die von Hans-Joachim Ehrhardt initiierten Projekte gleichermaßen weiterverfolgt. Nur so können wir als selbstständiges, autarkes Unternehmen überleben."

Der neue Geschäftsführer hatte nach einem Studium der Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Duisburg zunächst als Wirtschaftsreferendar beim Land Nordrhein-Westfalen gearbeitet. Nach einem ergänzenden Studium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und dreijähriger Tätigkeit als Assistent der Geschäftsleitung der Stiftung Tannenhof in Remscheid wurde Szesik dort Leiter der Abteilung Organisation, Controlling und Recht, später deren stellvertretender Verwaltungsdirektor. 1999 wurde er Geschäftsführer der Johanniter Krankenhaus Friedrich-Wilhelm-Stift gGmbH Bonn und eben nach der Fusion Geschäftsführer der Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH mit 674 Betten.

Privat interessiert sich der Vater zweier Kinder für Radsport und Tennis sowie Kultur im Allgemeinen und Archäologie im Besonderen.