Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

Zum Seiteninhalt
Alternative Navigation (mit Tabulator und oder Zugriffstasten)

Die Seitennavigation:

 

Startschuss für den Bau des Ärztehauses

Vision konkret: Ambulante Medizin, kurze Wege, neue Konzepte und mehr Parkplätze

All diese Verbesserungen beinhaltet das neueste Bauprojekt der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, das sog. Ärztehaus am St. Vincenz-Krankenhaus. Heute, Mittwoch, 11. Oktober 2006, fiel der Startschuß für das Fünf-Millionen-Projekt, das vor allem den Patienten des Hauses viele Vorteile bringen wird. Grund zur Freude vor allem für Geschäftsführer Hans-Joachim Ehrhardt: "Das Ärztehaus wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass das St. Vincenz-krankenhaus seinen Versorgungsauftrag als einziges Schwerpunktkrankenhaus der Region noch besser als bisher erfüllen kann. Noch mehr Kooperation und Verzahnung mit externen Partnern werden dazu beitragen, dass unsere Patienten in Zukunft noch besser als bisher versorgt werden."

Abbildung Baustelle Aerztehaus

Freude über ein zukunftsweisendes Projekt: Investor Georg Reusch, Geschäftsführer Hans-Joachim Ehrhardt, Architekt André Kramm, der Technische Leiter Ulrich Hassler und der erste Mieter des Ärztehauses, Reha-Chef Heinz Meuser.

Besonderen Dank stattete Ehrhardt dem Vertreter der Investorfamilie, Seniorchef Georg Reusch, ab, dem diese Investition in die Zukunft der Krankenhausgesellschaft letztlich zu verdanken sei: "Diese positive Entwicklung sowohl für die Patienten der Region, als auch für die Krankenhausgesellschaft, verdanken wir vor allem der außerordentlich konstruktiven Zusammenarbeit mit der Familie Reusch." Das Ärztehaus sei "ein Meilenstein in der Verwirklichung unseres Konzepts, St. Vincenz zur Marke zu machen. Es macht unsere Vision von einem modernen Krankenhaus der kurzen Wege, der Aufgeschlossenheit für neue Konzepte und für mehr Nähe zum Patienten wieder ein gewaltiges Stück konkreter", betonte der Geschäftsführer.

Abbildung Herr Reusch

Investor Georg Reusch: "Ich glaube an dieses Projekt!"

Außerordentlich modern, ja fast futuristisch anmutend seien die Pläne, die vom Architekturbüro André und Erich Kramm in Zusammenarbeit mit dem Technischen Leiter der Krankenhausgesellschaft, Ulrich Hassler, erarbeitet wurden. Auch den Architekten und dem Technischen Leiter zollte der Geschäftsführer besonderen Dank.

Das Ärztehaus werde das St. Vincenz-Krankenhaus und somit die Krankenhausgesellschaft insgesamt einen entscheid weiteren Schritt voranbringen: vor allem Blick auf die Vernetzung mit anderen Partnern im Gesundheitswesen, neuen Kooperationen, aber auch im Blick auf die Nutzung bzw. weitere Auslastung der vorhandenen medizinischen Ressourcen. Der Patient werde vor allem vor fachübergreifender medizinischer Versorgung auch auf dem ambulanten Sektor profitieren. Dies werde sich insbesondere durch die Zusammenarbeit mit dem Reha-Zentrum Meuser (vertreten durch den Inhaber Heinz Meuser) als spürbarer Benefit für den Patienten bemerkbar machen.

Investor Georg Meuser hob hervor, dass es sich für ihn bei der Baumaßnahme auf dem Schafsberg hier um ein ganz besonderes Projekt handelt: "Dass wir hiermit die medizinische Versorgung der Bevölkerung weiter stärken können, ist eine ganz besondere Herausforderung für uns." Man werde, vor allem auch in architektonischer Sicht, auf dem Schafsberg ein "Geleestück" kreieren. Dies bestätigte auch Reha-Chef Heinz Meuser: "Eine individuelle, harmonische bauliche Atmosphäre war uns ganz besonders wichtig. Die Architektur sollte wichtige Aspekte der Heilungsphase miteinbeziehen." Dies werde am St. Vincenz in besonderer Weise berücksichtigt. Die Rundum-Verglasung biete einzigartige Ausblicke ins Grüne sowie auf die Dächer der Stadt Limburg.

In den letzten Jahren haben Ehrhardt Ausführungen zufolge viele Kliniken Ärztehäuser in ihrer unmittelbaren Nähe angesiedelt: Schließlich sei eine enge Verflechtung zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern vom Gesetzgeber und den Krankenkassen gewollt und liege somit gar im öffentlichen Interesse: die Krankheiten der Menschen sollen in kürzester Zeit bestmöglich diagnostiziert und therapiert werden können. Dies gewährleiste wiederum schnellere Genesung und sei damit gleichzeitig eine wirtschaftliche Maßnahme - werden doch hierdurch nicht zuletzt die knappen Ressourcen des Gesundheitswesens geschont. Nun rücke diese Optimierung der Patientenversorgung auch für das St. Vincenz-Krankenhaus in greifbare Nähe.

Die Vorteile auf einen Blick:

Technische Daten:

Bei dem Ärztehaus handelt es sich um ein siebenstöckiges Gebäude mit einer Grundfläche von 800 bzw. 1000 Quadratmetern. Die ersten vier Geschosse sind Garagengeschosse, davon werden dem Krankenhaus zwei Ebenen à 35 Plätze für die Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden für die Mitarbeiter zusätzlich mehr als 20 Plätze bereitgestellt werden können. Die Garagengeschosse III und IV sind für die Besucher und Patienten des Ärztehauses und des Krankenhauses reserviert, die Bedienung der Parkebenen I und II erfolgt über die Schranke am Talbau, die Anfahrt zu den Parkebenen 3 und 4 über die Schranke am Haupteingang. Damit besteht eine getrennte Wegeführung von Mitarbeitern, City Ambulance und DRK gegenüber Besuchern und Patienten des Kranken- und des Ärztehauses.

Die folgenden drei Geschosse sind für die Unterbringung einer Einrichtung für ambulante Rehabilitation und Orthopädietechnik sowie für niedergelassene Ärzte vorgesehen. Die Anbindung des fünften Geschosses an das Krankenhaus erfolgt über das erste Obergeschoss im Bereich der ehemaligen Räume der D S A (digitale Subtraktionsangiographie, einer Einrichtung der Radiologie). Eine weitere Aufstockung um bis zu zwei Geschosse ist statisch vorgesehen und hängt von der Nachfrage der Räume ab.

Das Ärztehaus erhält selbstverständlich einen eigenen, attraktiven und gut angebundenen Haupteingang, damit der Besucher- und Patientenstrom des Ärztehauses nicht komplett den ersten Stock des St. Vincenz-Krankenhauses passieren muss. Auf der untersten Parkebene befindet sich dann die Abfallentsorgung, der Containerplatz ist zukünftig nicht mehr offen einsehbar, die Beschickung erfolgt über die darüberliegende Ebene mit einem Verbindungstunnel unter der Strasse zum St. Vincenz-Krankenhaus.

Insgesamt handelt es sich um eine Nutzfläche von 6470 Quadratmetern auf acht Ebenen. Mit einem Abschluß der Bauarbeiten ist etwa in neun Monaten zu rechnen. Investor Georg Reusch rechnet mit einem Einzug der ersten Mieter im späten Frühjahr 2007. Nach Angaben des Bauunternehmers steht er im Blick auf ähnliche Projekte bereits in Verhandlungen mit anderen hessischen Krankenhäusern. Insofern ist das Limburger Ärztehaus durchaus auch ein Modellprojekt für Hessen.