Myome - Aussicht auf Organerhalt ?
Neue Behandlung gutartiger Tumore der Gebärmutter: Embolisation lässt Myome schrumpfen
Gutartige Tumore der Gebärmutter, sogenannte Myome, sind ein verbreitetes Leiden, das in Europa etwa ein Drittel aller Frauen befällt. Je nach Größe und Lage verursachen sie entweder keine Symptome oder aber sie rufen Schmerzen hervor, üben Druck auf benachbarte Organe aus, lösen zum Teil sehr heftige Blutungen aus und können Ursache von Unfruchtbarkeit sein. Insbesondere für Frauen, die sich nicht operieren lassen wollen, kommt nun ein neues Verfahren in Betracht, die sogenannte „Embolisation“. Um diese Behandlung auch am St. Vincenz-Krankenhaus anbieten zu können, hat Dr. Sebastian Eichinger, Oberarzt der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Chefarzt Dr. Thomas Heß), teilweise gemeinsam mit Karin Bernhardt, Angiographie-Schwester der Abteilung, an den Universitätskliniken Aachen und Bonn sowie an der Berliner Charité hospitiert, um Erfahrungen in dieser Technik zu sammeln.
Eine interdisziplinäre Fortbildung für nicht-ärztliches und ärztliches Fachpublikum findet am 14.Dezember 2005, 17.00 Uhr im Seminarraum Dr. Anton Busch statt. Dabei werden Dr. med. Winfried Obermeier , Kommissarischer Leiter der Gynäkologie, und Dr. Sebastian Eichinger, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, über das Myom sowie die operativen und nicht-operativen Therapiemodalitäten referieren. Anschließend Diskussion und kleiner Imbiß.
Die Veranstaltung ist mit drei Punkten der Kategorie A seitens der Hessischen Landesärztekammer zertifiziert".
Anmeldung erforderlich bei Dr. Eichinger (Fax : 292-4566 oder s.eichinger@st-vincenz.de )
weitere Informationen finden sie hier (PDF, 192kb)



