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Herzenssache: 1000 Euro für die Kardiologie am St. Vincenz

Der Herzinfarkt und kardiovaskuläre Erkrankungen sind in der Bundesrepublik und den westlichen Industrienationen die Haupttodesursache. Die Herzschwäche bei entzündlicher und anderen Herzmuskelerkrankungen verläuft nicht selten tödlich. Beide Herzerkrankungen bringen großes menschliches Leid mit sich – wer kann dies besser nachempfinden, als ein persönlich Betroffener. So verwundert es nicht, wenn ein Herzpatient auch 15 Jahre nach erfolgreicher Bypass-Operation die kardiologische Versorgung der Region stützten möchte. So geschehen im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg, wo jetzt Alfred Ludwig aus Villmar-Weyer im Beisein seiner Frau Gerda und Sohn Klaus einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für die kardiologische Abteilung überreichte. Die stolze Summe war anlässlich des 80. Geburtstages von Alfred Ludwig zusammengekommen, der anstelle von Geschenken für ein „Herzensanliegen“ im wahrsten Sinne des Wortes geworben hatte: Er wollte in dankbarer Erinnerung an seine eigene erfolgreiche Herzoperation im Jahre 1990 in der Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik einen persönlichen Beitrag zur Versorgung der kardiologischen Patienten in der Region leisten. Chefarzt Prof. Dr. Jörg Kreuzer dankte für die großherzige Unterstützung und informierte die Besucher über das Leistungsspektrum seiner Abteilung. So würden in der 62-Betten starken Abteilung am St. Vincenz alle kardiologischen Erkrankungen von der Leistungsschwäche des Organs bis zu Herzinfarkt, Herzrhythmus- und Kreislaufregulationsstörungen behandelt. Jedoch gehe es bei der täglichen Arbeit immer auch um Prävention: „Unser Ziel ist nicht nur, Herzerkrankungen zu heilen, sondern sie auch rechtzeitig zu erkennen und Ratschläge zur Vorbeugung zu geben“, betonte der Chefarzt. „Neben den Routineuntersuchungsverfahren helfen uns dabei innovative Techniken  wie etwa die intracoronare Druckmessung mit deren Hilfe sich der Schweregrad von Herzkranzgefäßverengungen noch genauer bestimmen lässt. So ist eine noch bessere Behandlung der betroffenen Patienten möglich.

Überzeugt davon, dass seine Spende in der Abteilung von Professor Kreuzer gut angelegt ist, richtet Alfred Ludwig auf diesem Wege seinen ganz besonderen Dank an alle, die zu dieser großen Summe beigetragen haben.

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