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Zehn Jahre Strahlentherapie am St. Vincenz-Krankenhaus

eine Chronik der Entwicklung moderner Behandlungsstrategien

„Zehn Jahre Strahlentherapie am St. Vincenz-Krankenhaus“ – so lautet der Titel eines Vortrags, den Prof. Dr. Dr. Ion Christian Chiricuta am Mittwoch, 30. November 2005, um 20 Uhr in der Josef-Kohlmaier-Halle Limburg halten wird. Im Rahmen der Vortragsreihe „Forum Gesundheit“, den die Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg und die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH seit einem Jahr gemeinsam anbieten, wird der Chefarzt des Instituts für Strahlentherapie am St. Vincenz (ISRO) eine Chronik der Entwicklung moderner Behandlungsstrategien aufzeigen.

chiricuta

Wie in der gesamten Medizin waren die letzten zehn Jahre auch in der Strahlentherapie insbesondere im Blick auf die Bestrahlungs- und Planungssysteme von starkem Wandel und Spezialisierung geprägt. Im Rahmen der Tumorbekämpfung hat sich am St. Vincenz-Krankenhaus ein Onkologischer Schwerpunkt etabliert. Innerhalb der onkologischen  Behandlungskonzepte leistet das Institut für Strahlentherapie und Radioonkologie einen wichtigen Beitrag. Auch das ISRO hat sich mit seiner medizintechnischen Ausrüstung den aktuellen  Entwicklungen permanent angepasst, so dass die Ausstattung einer modernen Strahlentherapie entspricht. So ermöglicht beispielsweise der Multileafkollimator die automatische Anpassung des Strahlenbündels an die Tumorform. Durch eine 3-D-Bestrahlungsplanung ist eine homogene Dosis im Tumorbereich aplizierbar, so dass auch eine maximale Schonung des gesunden Gewebes möglich ist. In den letzten  zehn Jahren wurden rund 5000 Patienten am Institut für Strahlentherapie behandelt. Alle Tumorarten werden dort behandelt, einen Schwerpunkt bildet die Therapie von Mamma-, Rectum- und Prostatakarzinomen. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.