1000 Besucher erlebten moderne Medizin vor Ort!
Großes Interesse am Leistungsspektrum des St. Vincenz beim Tag der Offenen Tür
Der Andrang war groß: Rund 1000 Menschen besuchten am Samstag das St. Vincenz-Krankenhaus, um sich über die Möglichkeiten moderner Diagnostik und Therapie zu informieren. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen die Chance genutzt haben, um dieses vielfältige Angebot in Sachen Gesundheitsinformation und Vorsorge zu nutzen“, freute sich stellvertretend für das Organisationsteam der Technische Leiter des Hauses, Ulrich Hassler, über den Erfolg der Veranstaltung, die unter dem Motto „Moderne Medizin vor Ort“ stand.
Große Nachfrage fand vor allem auch die Möglichkeit, einen Blick ins hochtechnisierte Innere der Vincenz-Radiologie zu werfen und vor Ort die moderne Röntgen- und MRT-Diagnostik zu erleben. Bei Vorträgen und Demonstrationen sowie im persönlichen Gespräch informierten sich die Menschen über die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten mittels MRT (Kernspin), CT sowie von Angio- und Sonographie.
Zahlreiche verschiedene Untersuchungen wurden angeboten, von Herzultraschall und EKG, über Sonographie von Bauch und Schilddrüse, vielfältigen Tests von Herz, Kreislauf und Blut bis zu den elektronischen Fußdruckmessungen in der Fußambulanz. Das Herzkatheterlabor konnte besichtigt werden, auf großes Interesse stieß auch die Präsentation von Schrittmachern und Defibrillatoren.
Zahlreiche Besucher ließen sich in der Gastroenterologie mit auf die virtuelle Reise durch den Magen-Darm-Trakt nehmen; dort wurde auch über die Vorsorge und Therapie von Darmkrebs informiert. Während in der benachbarten Fußambulanz Ärzte und orthopädische Schuhmachermeister die Besucher über die Früherkennung und die entsprechende Diagnostik beim diabetischen Fuß informierten, wurde im Diabetes- und Stoffwechselzentrum ganz grundsätzlich für Bewegung als elementarem Faktor von Gesundheit geworben: Neben der Möglichkeit, seinen individuellen Body-Mass-Index zu ermitteln, warb eine plastisch aufgebaute Ernährungspyramide für gesunde Ernährung. In zahlreichen Gesprächen konnten die Mitarbeiter über das Konzept des gerade etablierten Zentrums informieren, welches maßgeblich durch ein verhaltentherapeutisches Modell nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ bestimmt wird - ein interaktives Konzept, in welchem sich der Arzt als Begleiter und Ratgeber des Patienten versteht und letzteren dazu anleiten will, sein eigener Arzt zu werden.
Doch Tipps und Ratschläge gab es nicht nur bei den Physiotherapeuten und den Diabetes- und Ernährungsberatern: in allen beteiligten Abteilungen (Kardiologie, Gastroenterologie, Radiologie, Tagesklinik) standen Ärzte und Pflegepersonal dem interessierten Publikum geduldig Rede und Antwort. Medial unterstützt wurde der Tag der Offenen Tür vom engagierten Team des RadioTV St. Vincenz, das via Interviews und Life-Reportagen auf Kanal das Geschehen auch in die Krankenzimmer übermittelte. Öko-Date hieß es am Stand des Umweltmanagements, wo die gesamte Palette der Umweltschutzaktivitäten der Klinik im Rahmen der Zertifizierung nach EMAS präsentiert wurde. Die unabhängige Gutachterin Christa Endemann stellte das Haus als Umwelt-Pionier Limburgs heraus und empfahl das St. Vincenz gar als Vorbild für andere Unternehmen.
Kinder waren beim Tag der offenen Tür auf dem Schafsberg ausdrücklich erwünscht: Denn für die Betreuung der Vincenz-Kids war durch Schülerinnen der Krankenpflegeschule gesorgt und die Limburger Künstlerin Barbara Tisjè eigens für Basteln und Malen engagiert. Buntes I-Tüpfelchen des Tages waren die Vertreter der LahnArtists, die bei der farbenfrohen Gestaltung des Bauzauns am Eingang (das Haus läßt derzeit die Patientenaufnahme umgestalten) auf einen einfachen Nenner brachten, wofür sich Ärzte und Pflegekräfte im Inneren auf hochdifferenziertem Niveau engagierten: „Hier werden Sie geholfen“, lautete das Motto der humorigen Karikatur, die auch noch viele Tage nach dem Tag der Offenen Tür auf schlichte, aber originelle Weise darauf aufmerksam machen wird, dass sich hier rund 870 Mitarbeiter mit Herz und Technik für die Menschen der Region engagieren...



