Ein Werkzeugkoffer voll Wissen ...
Weiterbildungsstätte für Anästhesie und Intensivpflege: Erfolgreiche Weiterbildung für Teilnehmer aus sieben Kliniken
Sechs Krankenschwestern und Krankenpfleger aus dem St. Vincenz-Krankenhaus haben zusammen mit weiteren dreizehn Teilnehmern aus sechs Kliniken der Region (Klinikum Wetzlar, Dill-Klinik Dillenburg, Hessenklinik Weilburg, Klinikum Weilmünster, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Montabaur und DRK-Krankenhaus Diez) nach zweijähriger Weiterbildungszeit die Prüfung für die Fachkrankenpflege in der Anästhesie und Intensivpflege erfolgreich abgeschlossen.
Haben nach einer zweijährigen Weiterbildungsphase die Prüfung für die Fachkrankenpflege in der Anästhesie und Intensivpflege erfolgreich abgeschlossen: 19 Krankenschwestern und –pfleger aus dem St. Vincenz und sechs weiteren Kliniken der Region, hier im Bild mit Vertretern von Klinikleitung und Regierungspräsidium.
Die staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für Anästhesie und Intensivpflege am St. Vincenz Krankenhaus Limburg besteht seit 1971. Seither ist diese Schule als eine der ersten Weiterbildungsstätten in Hessen Garant dafür, dass in den sich schnell entwickelnden Spezialbereichen der Anästhesie und Intensivmedizin Fachkrankenpflegepersonal nach dem neuesten Stand des pflegerischen Wissens und der Medizin in der Region weitergebildet wird. Die konstant hohe Teilnehmerzahl der sieben kooperierenden Kliniken bestätigt die hohe Akzeptanz der „Limburger Schule“.
Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Horst Schneider, hob in Anwesenheit von Kliniksvertretern und der leitenden Medizinalbeamtin Frau Dr. med. Zielinski-Bülte vom Regierungspräsidium Gießen die Bedeutung einer soliden Weiterbildung hervor. Stillstand in der beruflichen Weiterbildung bedeute Rückschritt. Trotz Zeiten knapper finanzieller Ressourcen bei gleichzeitig wachsenden Qualitätsansprüchen sei eine solide Weiterbildung für die Zukunft des Gesundheitswesens unerläßlich.
Gegenstand der Weiterbildung ist vor allem die Pflege der Patienten auf den Intensivstationen und der Anästhesie. Die Teilnehmer müssen in der Lage sein, komplizierte Zusammenhänge zu erkennen, Pflegemaßnahmen und -techniken dieser schwerstkranken und verletzten Patienten eigenständig zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und zu bewerten. Darüber hinaus werden ihnen Schlüsselqualifikationen vermittelt, um bei Maßnahmen von Diagnostik und Therapie bis hin zu Wiederbelebungsmaßnahmen und Beatmungstherapie professionell im therapeutischen Team mitzuwirken.
Der ärztliche Leiter der Einrichtung, Dr. Wolfgang Meister, und der pflegerische Leiter der Weiterbildungsstätte, Hartmut Hautzel, bedankten sich für die hervorragenden Leistungen der beteiligten Dozenten aus den verschiedenen Fachbereichen für das Gesamtgelingen des Lehrgangs. Es sei von großer Bedeutung, auf die Fachkompetenz der Dozenten aus den speziellen medizinischen Fachbereichen sowie den Sparten Recht, Betriebswirtschaft, Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Pharmakologie zurückgreifen zu können. Neben dem theoretischen Teil der Weiterbildung besitzt der Wissenstransfer zur Praxis einen hohen Stellenwert, welcher federführend durch Holger Kremer und Klaus-Dieter Heep durchgeführt wurde.
Pflegedirektor Helmut Petri dankte ebenfalls allen Anwesenden dafür, dass nach Beendigung der Weiterbildung der Werkzeugkoffer mit Wissen gefüllt sei und die neuen Fachkräfte für künftige Anforderungen in ihren Arbeitsbereichen solide qualifiziert seien. Anschließend wurden die erfolgreichen Teilnehmer in einer Feierstunde für ihre Leistungen geehrt.



