Großer Andrang beim Tag der offenen Tür im St. Vincenz-Krankenhaus: Rund 1200 Menschen nutzten die Möglichkeit, sich über das neueste bauliche und medizintechnische Update am Schwerpunktkrankenhaus der Region zu informieren.
In der Abteilung Neurologie sowie auf der Interdisziplinären Intensivstation standen Ärzte und Mitarbeiter für Informationen und Fragen rund um ihren Fachbereich zur Verfügung – ein Angebot, das gern angenommen wurde. Stark frequentiert wurden die Fachvorträge des Chefarztes der Abteilung Neurologie, Dr. Christoph Oberwittler, der zum Thema Schlaganfallprävention referierte.
Schlange standen die Besucher auch bei den diversen Untersuchungen, die kostenfrei angeboten wurden: Sonographie von Leber und Niere sowie Ultraschall der Halsgefäße, die Bestimmung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Blutzucker und Blutfetten. Mitarbeiter des Ernährungsteams gaben begleitend Tipps zur gesunden Ernährung.
Im Bereich der operativen Intensivmedizin waren die Besucher vor allem von der angenehmen Atmosphäre sowie der hochpräzisen Medizintechnik fasziniert. Dr. Michael Nieter, Oberarzt der Abteilung für Anästhesie, informierte über die Durchführung einer Punktionstracheostomie (den sog. Luftröhrenschnitt), der leitende Notarzt Dr. Oliver Schellein überzeugte die zahlreichen Zuhörer eindringlich, wie unentbehrlich im Notfall sofortige erste Hilfe gerade auch von Laien sein kann: Sein Reanimationstraining für Laien stieß auf großes Interesse der Besucher.
Hintergrund des Tages der offenen Tür war eine Investition von 3,6 Millionen Euro, mit welcher drei neuralgische Arbeitsbereiche des Hauses - eben die Innere Intensivmedizin, die Neurologie sowie der Ultraschallraum der Gastroenterologie - sowohl räumlich, als auch bezüglich ihrer Ausstattung weiter optimiert wurden. Neben den engagierten Mitarbeitern zeigte sich auch der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Horst Schneider, äußerst zufrieden: „Wir sind dankbar, den Bürgern der Region einen weiteren Meilenstein im Blick auf ein optimiertes Angebot für unsere Patienten und verbesserte Funktionalität medizinischer Abläufe vorstellen zu dürfen.“



