Meilenstein und wesentlicher Fortschritt:
Bauliches und technisches „Update“ für 3, 6 Millionen
Euro
„Die neuen Einrichtungen stärken die Bedeutung Limburgs als wichtiger Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der westlichen Region Mittelhessens“ – dieses Statement des stellvertretenden Regierungspräsidenten Hans-Otto Kneip brachte auf den Punkt, was am Freitag, 27. März 2004, zunächst geladenen Gästen und Mitarbeitern, sowie am Tag danach auch der Bevölkerung der Region präsentiert wurde: die neu gestalteten Räume der operativen Intensivmedizin, der Neurologie sowie der Ultraschallraum der Gastroenterologie wurden nach neunmonatiger Bauzeit eingeweiht sowie von Dompfarrer Karl Wagner und der stellvertretenden Dekanin Claudia Gierke-Heinrich gesegnet.
Große Freude über
große Investition: Landrat Dr. Manfred Fluck, Chefarzt Dr. Christoph
Oberwittler, Chefarzt Dr. Wolfgang Meister, Verwaltungsratsvorsitzender
Erwin Reuhl, Architekt Willi Hamm, Regierungsvizepräsident Hans-Otto
Kneip und Geschäftsführer Horst Schneider.
Hintergrund ist die Investition von 3,6 Millionen Euro, an denen sich das Land Hessen mit drei Millionen beteiligt hatte. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Erwin Reuhl, wertete dieses bauliche wie medizintechnische „Update“ der Klinik als weiteren Meilenstein und wesentlichen Fortschritt in der Geschichte des Hauses. Umbau und Erweiterung der interdisziplinären Intensivstation machen den Löwenanteil der Sanierung aus. Der Weg hierhin sei „unglaublich zäh, unglaublich schwierig und unglaublich teuer“ gewesen. Reuhl erinnerte in diesem Zusammenhang auch an den Ausgangspunkt dieser Überlegungen: Vor Jahren hatte eine junge Frau nach einem Autounfall bei Bad Camberg nach Bonn geflogen werden müssen, da weder im Vincenz noch in den Nachbarkrankenhäusern ein intensivmedizinisches Bett frei gewesen sei.
Die Chefärzte der hauptsächlich von der Sanierung betroffenen Abteilungen, Dr. Wolfgang Meister, Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, und Dr. Christoph Oberwittler, Neurologie, skizzierten anlässlich des Festaktes Tätigkeitsschwerpunkte ihrer Abteilungen. Die Sanierung trage wichtigen Tätigkeitsfeldern innerhalb des interdisziplinären Konzeptes der Klinik Rechnung. Glückwünsche hierzu überbrachten auch Bürgermeister Martin Richard – „eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Limburg“ – sowie Landrat Dr. Manfred Fluck: „Wir feiern hier die erfolgreiche Bewältigung großzügiger und wesentlicher Neuerungen zum Wohle der Menschen unseres Landkreises.“
Modernste Medizintechnik sei hier gepaart mit atmosphärisch ansprechender Architektur. Es sei eine fürsorgliche Medizin, die hier von Menschen für Menschen individuell umgesetzt werde. Der Landrat dankte aus diesem Anlaß allen, die im Landkreis die effektive medizinische Rundumversorgung der Menschen garantieren. Heimische Kliniken hätten sich einen guten Ruf erworben: „Mit dieser Sanierung haben die Verantwortlichen im St. Vincenz-Krankenhaus hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.“
Diskutieren
die neuen Möglichkeiten der Interdisziplinären Intensivstation:
Verwaltungsratsvorsitzender Erwin Reuhl gemeinsam mit Chefarzt Dr. Wolfgang
Meister und dem pflegerischen Leiter der Station, Markus Hillenbrand,
vor dem sog. Rotorest-Trauma-Bett. Dies ist ein Speziallagerungsbett
zur Behandlung von schwersten Lungenschädigungen - man kann den
Patienten um die Körperachse drehen, jeweils um 60 Grad. Hierdurch
wird die Ventilation und Durchblutung der Lunge verbessert.



