Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

Zum Seiteninhalt
Alternative Navigation (mit Tabulator und oder Zugriffstasten)

Die Seitennavigation:

 

„Eine Bereicherung, daß wiruns hier einbringen dürfen“

oder: Emotionen aus der Tiefe Warme Farben in Öl und Acryl: Ilse Voigt stellt im St. Vincenz-Krankenhaus aus

Limburg. Schritte auf einem langen Werdegang, Ergebnisse eines langen künstlerischen Reifeprozesses – so wertete die Graphikerin Anne Rether die Exponate einer Ausstellung der Künstlerin Ilse Voigt, die jetzt im Foyer des St. Vincenz-Krankenhauses in Zusammenarbeit der Klinik mit dem Förderverein Bildende Kunst Limburg zu sehen ist. Die Farbe sei bei Ilse Voigt zum Medium geworden, Hilfsmittel im Ausdruck der eigenen Empfindungen: „Ich möchte so weit gehen, daß die reinen Gefühle auf dem Blatt zu sehen sind“, zitierte Rether die Künstlerin. Die Farbe helfe Ilse Voigt dabei, Emotionen aus der Tiefe an die Oberfläche zu holen, Probleme zu überwinden und so ein frohes Bild entstehen zu lassen. Positive Ausstrahlung bescheinigte auch Pfarrer Franz Gölzenleuchter der Künstlerin aus Netzbach. Er dankte im Namen der Krankenhausleitung für das Bemühen des Fördervereins, die Sinne von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern des Hauses mit den jeweils ausgestellten Arbeiten anzuregen, den Genesungsprozeß positiv zu beeinflussen. Die Künstlerin selbst dankte für die Möglichkeit, ihre Werke im St. Vincenz zu präsentieren: „Es ist für uns Künstler eine unheimliche Bereicherung, daß wir uns hier einbringen dürfen.“ Ilse Voigt zeigt im St. Vincenz sowohl eher gegenständliche, als auch abstrahierte Werke in durchweg warmen, erdigen Farben. Sie verwendet teils Acryl-, teils Ölfarben, arbeitet teils monochrom, teils strukturiert. Für den weiteren künstlerischen Weg wünschte ihr Anne Rether den Entschluß, auch Schatten in ihren Bildern zuzulassen: „Dann bekäme die Lebendigkeit der Bilder im Kontrast von Licht und Schatten, von Hell und Dunkel eine noch größere Intensität.“ Ein Vorhaben, welches der Künstlerin vielleicht gerade nach den Besuchen im Krankenhaus, vielleicht im Kontakt und der Auseinandersetzung mit Patienten und Besuchern in besonderem Maße gelingen könnte!