Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH
Das tausendste Baby der Krankenhausgesellschaft!
Es ist 2.950 Gramm schwer und misst gerade 48 Centimeter. Und dennoch sorgte seine Ankunft im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg (am Freitag, 24. Oktober 2003 um 12.26 Uhr) für einigen Auflauf: Maurice Jeremia Wagner ist das tausendste Baby der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH.
Mit besonderer Spannung wurde er von daher nicht nur von seinen Eltern erwartet, sondern auch von der Geschäftsleitung der Krankenhausgesellschaft, welche ihm und seiner Mutter Gisela Wagner (Diez) nach dem ersten Einleben auf der Erde einen besonderen Empfang bereitete. Geschäftsführer Horst Schneider, die stellvertretende Pflegedirektorin Petra Hoffmann und Katalin Vajda ließen es sich nicht nehmen, den kleinen Erdenbürger eigens persönlich zu begrüßen. Dem Eintreffen von Maurice Jeremia als 509.en Baby im St. Vincenz war durchaus fruchtbare Konkurrenz unter den Kliniken der Gesellschaft vorausgegangen: So folgte St. Anna ihrem Bruder Vincenz mit dem 491.en Baby auf dem Fuße! Schließlich hätte ja das tausendste Baby genauso gut im St. Anna Krankenhaus Hadamar auf die Welt kommen können. Denn trotz allgemeinen Geburtenrückgangs ist eine solche Tendenz in beiden Häusern der Krankenhausgesellschaft keineswegs zu vermelden. Trotz der unterschiedlichen Organisationsformen – in Hadamar wird die Geburtshilfe als reine Belegabteilung geführt – sind die Geburtenzahlen in beiden Kliniken nahezu identisch. Nach Einschätzung von Geschäftsführer Horst Schneider der Lohn für die Bemühungen in beiden Häusern, mit moderner, familienortierter Geburtshilfe das jeweils eigene individuelle Gepräge der Klinik in den Dienst von Mutter und Kind zu stellen.
Nichtsdestotrotz war die Freude im St. Vincenz groß. Ist doch ein solches Ereignis auch eine Gelegenheit, sich über viele Errungenschaften für die Vincenz-Kinder zu freuen. Denn besonders in den letzten Jahren haben das Haus und seine Belegschaft einiges dafür getan, damit Babys hier besonders behütet auf die Welt kommen und sich Mutter und Kind im Anschluß daran auch besonders wohl fühlen können. Meilenstein im Bemühungen der Klinik um Mutter und Kind war beispielsweise die Einrichtung der sogenannten integrativen Wochenbettpflege auf der Station 3/1-2. Auch im St. Anna Krankenhaus gehört dieses Konzept zur individuellen Betreuung von Mutter und Kind zum selbstverständlichen Standart.Nach monatelanger Fort- und Weiterbildung von Krankenschwestern, Hebammen und Säuglingsschwestern konnten bisher getrennte Arbeitsfelder – das Neugeborenenzimmer für die Babys und die Station für die Wöchnerinnen – zusammengefügt und im Rahmen einer an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierten Geburtshilfe nun gemeinsam betreut werden: Team-Work im besten Sinne des Wortes. Der Effekt für die Mütter: Während sie früher über mehrere Flure zum Babyzimmer laufen mussten, können sie ihr Baby heute von Geburt an in ausreichend dimensionierten Zimmern selbst betreuen (das Säuglingszimmer als Angebot blieb selbstverständlich bestehen). Jedes Zimmer hat eine eigene Wickelgelegenheit, alles ist auf Station 3/1-2 konzentriert.
Auch Gisela Wagner hat dies überzeugt. Allerdings hat für sie das Kreissaalteam den Ausschlag gegeben: „Die liebevolle Atmosphäre und die schönen warmen Farben“ hatte sie noch von der Geburt ihrer beiden Töchter Swetlana (zehn Jahre) und Chantal (drei Jahre) in bester Erinnerung. Nicht zuletzt werde dort auch die Sicherheit rund um die Geburt großgeschrieben. Aus den Informationsabenden des Kreißsaalteams, die an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr stattfinden, weiß sie, dass im St. Vincenz Tag und Nacht Hebammen und auch ein Gynäkologe und ein Anästhesist vor Ort sind. Dieses Bemühen um größtmögliche Sicherheitskriterien hat sie auch bei der Geburt ihres dritten Kindes im Vorfeld sehr beruhigt.
Und selbst für die Zukunft des kleinen Maurice Jeremia ist im St. Vincenz, davon hat sich die Friseuse aus Diez bereits selbst überzeugt, bestens gesorgt. Denn sollte sich Maurice Jeremia einmal als hoffnungsvolles Fußballtalent erweisen und mit den gefürchteten Verletzungen dieser Sportart konfrontiert werden (was natürlich keiner im St. Vincenz hofft!!!), dann steht auch für diesen Fall etwas Besonderes für ihn bereit: die neugestaltete Kinderfachabteilung, durch engagierte Innenarchitektur zum kleinen Patienten-Paradies verwandelt, mit einem liebevollen Team von Ärzten und Krankenschwestern und in der „Reserve“ die Sportmediziner aus der Unfallchirurgie, die alles daransetzen werden, ihn wieder zu kurieren...



