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Es bewegt sich was: Großer Andrang beim 4. Limburger Diabetestag

Kochshow, Kinder-Uni, Nordic Walking-Schnupperkurs und andere Fitnessübungen, Demonstrationen mit Warnhunden für Diabetiker, kostenlose Gesundheitschecks und interessante Vorträge, kurzum: der 4. Limburger Diabetestag in der Limburger Stadthalle war ein wahrer Erlebnistag und Publikumsmagnet.

"Diabetes – es(s) bewegt sich was" - diesem Motto wurde der Aktionstag mit zahlreichen Aktionen, kostenlosen Gesundheitschecks und Workshops auf vielfältige Weise gerecht. So viele Besucher wie noch nie haben das Angebot des diesjährigen Aktionstages wahrgenommen, um sich über die neuesten Entwicklungen und Technologien im Bereich Diabetes zu informieren. Initiator PD Dr. Ehrhard G. Siegel, Chefarzt der Medizinischen Klinik Gastroenterologie des St. Vincenz-Krankenhauses, und sein Team arbeiteten bei der Realisierung des Diabetestages eng mit dem Deutschen Diabetiker-Bund, der Diabetes-Selbsthilfegruppe Limburg und dem Ärztenetzwerk Piano zusammen.

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Risikotests, kostenlose Gesundheitschecks und Informationen auf breiter Basis: Aufklärung ist das wichtigste Anliegen des Diabetestages, den Chefarzt PD Dr. Siegel bereits vor acht Jahren ins Leben gerufen hat.

Gleich am Eingang konnten Besucher im Vorsorge-Parcours die für den Diabetes relevanten Eckdaten überprüfen oder ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken, feststellen lassen. Blutzucker- und Blutdruck-Messungen wurden angeboten, BMI und Taillenumfang sowie das Körperfett konnte man ermitteln lassen, auch Fußuntersuchungen waren möglich. Erstmals mit dabei: Zahnfleisch-Prophylaxe, denn Diabetiker haben ein bis zu fünffach höheres Risiko, an Karies, Parodontitis und Gingivitis, einer Zahnfleischentzündung, zu erkranken.

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Kochshow im Foyer mit dem stellvertretenden Küchenchef der Stadthalle, Michael Klieber, und Uli Werner, Koch des St. Josefhauses der Caritas in Elz. .Ihre Grünkernbratlinge mit grüner Sauce waren der Renner als kleiner Snack zur Mittagszeit.

Auf großes Interesse stieß der Stand der Hundeschule Klaus Hirschmann aus Selters, der auf der Bühne der Stadthalle im Rahmen einer Präsentation zeigte, wie der Hund eines Diabetikers seinem Herrchen oder Frauchen in einer sich anbahnenden Notsituation eventuell sogar das Leben retten kann. Deutschlandweit gibt es nur sechs solcher Ausbilder. Grundsätzlich sei fast jeder Hund geeignet. Wichtig sei, dass eine Bindung zwischen Hund und Mensch besteht. "Grundsätzlich ist es so, dass man einem Familienhund zusätzlich etwas beibringt, was seinen Instinkten entspricht", so Hirschmann. "Es hat keinen Sinn, sich einen Hund anzuschaffen, um ihn zum Diabetikerwarnhund auszubilden." Ein ausgebildeter Hypohund könne beispielsweise nachts sogar in einem anderen Zimmer wahrnehmen, wenn der Blutzuckerwert von Herrchen oder Frauchen auf unter 60 mg/dl absinkt, erklärt Hirschmann. Dann schlage der Hund an. Zusätzlich könne man ihm das Apportieren von Gegenständen wie Blutzuckermessgerät und Traubenzucker beibringen. Warnhunde für Diabetiker können sogar speziell installierte Notschalter selbstständig betätigen und so bei einer schweren Unterzuckerung oder einem eventuellen Koma Hilfe organisieren.

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Hundetrainer Klaus Hirschmann und sein Team demonstrierten eindrucksvoll, zu welch außerordentlichen Leistungen ein Warnhund für Diabetiker imstande ist. Ein ausgebildeter Hypohund kann nachts sogar in einem anderen Zimmer wahrnehmen, wenn der Blutzuckerwert von Herrchen oder Frauchen auf unter 60 mg/dl absinkt. Sie können sogar speziell installierte Notschalter selbstständig betätigen und so bei einer schweren Unterzuckerung oder einem eventuellen Koma Hilfe organisieren.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Kochshow im Foyer der Stadthalle. Michael Klieber, stellvertretender Küchenchef vom "Georgs" und Uli Werner, langjähriger Koch im Caritas-Seniorenzentrum St. Josefshaus in Elz, zeigten unter dem Motto "Leben ohne Diätprodukte", dass gesundes Kochen attraktiv und lecker ist. Geplant war die Show eigentlich mit Chefarzt Dr. Siegel, der jedoch krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. So bekochten und unterhielten die beiden Köche das Publikum und verteilten Grünkernbratlinge mit grüner Soße an die in Schlangen anstehenden Besucher. Ein tolles Angebot gab es auch für Kinder, denn Diabetes-Prävention muss nach Überzeugung der Experten schon früh ansetzen. Unter dem Motto "Starkes Essen – starke Kinder" erklärte Ingeborg Fischer-Ghavami von der KinderUni Mainz, was zu einer gesunden Ernährung gehört. Im Untergeschoss konnten die Kinder diese Anregungen ganz praktisch umsetzen: Hier konnte Pizza gebacken werden, Brote wurden mit lustigen Gesichtern belegt und gesunde Fruchtcocktails gemixt. Leider wurde dieses providentielle Angebot in Limburg nicht sehr stark nachgefragt…

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Die Kompetenz des Diabetesteams war viel gefragt – hier im Bild Ernährungsberaterin Lisa Baumann…

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… Diabetesberaterin Beate Heimann und Diabetesassistentin Monika Thiemann.

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Viel Spaß beim Pizza und Brote belegen hatten Ruben und Clemens mit Karin Werner, Diabetesberaterin am St. Vincenz und ihrem Mann, Uli Werner.