Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

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Eine Oase im Krankenhaus

Ausstellung mit faszinierenden Bildern von Norbert Kipping

"Augenblicke" – das ist der Titel der Ausstellung von Dr. Norbert Kipping aus Westerburg, die derzeit im Foyer des St. Vincenz zu sehen ist. Zahlreiche Gäste waren zur Vernissage gekommen, um die Werke des Malers zu besichtigen und um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Dr. Christoph Oberwittler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie, und Martina Weich, Pflegedirektorin des Krankenhauses auf dem Schafsberg, begrüßten den Künstler mit seiner Frau Elke im Namen der Krankenhausleitung und eröffneten die Ausstellung.

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Dr. Christoph Oberwittler, Chefarzt der Neurologie und Ärztlicher Direktor des St. Vincenz, mit dem Künstler Dr. Norbert Kipping und Pflegedirektorin Martina Weich.

Menschen, Tiere, Pflanzen, Stillleben, Landschaften und Architektur – die Motive, die Kipping in seinen Bildern verarbeitet, sind außerordentlich vielfältig. Ob das Bild mit Blick auf die Themse in London oder der Schwarm Fische im Meer - jedes Bild für sich entführt den Betrachter in eine entfernte Welt weit weg von Alltag und Krankenhaus – eine Oase zum Innehalten, zum Auftanken, zum Luftholen, ein Kraftspender, der in einem Krankenhaus für viele Menschen wichtig ist: für Kranke und ihre Angehörigen ebenso wie für die Mitarbeiter. "Es geht mir bei meinen Arbeiten um das Festhalten eines optisch interessanten Motivs", sagt Norbert Kipping über seine Bilder, "ganz gleich, ob es sich dabei um eine Landschaft, eine Pflanze, ein Zeitungsfoto oder eine Skulptur handelt, ohne jede Beschränkung. Das Motiv ist in dem Moment gefangen, in dem ein Gemälde seinen letzten Pinselstrich erfährt. Dies ist der Augenblick, der aus einem Motiv ein Bild macht."

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Zahlreiche Gäste waren zur Vernissage erschienen, um die Bilder von Norbert Kipping zu sehen.

Kipping stammt aus der Nähe von Limburg; 1954 wurde er in Elz geboren. Nach seinem Medizinstudium und der klinischen Weiterbildung ließ er sich als Allgemeinarzt in Westerburg nieder. Seit 28 Jahren ist er mit seiner Frau Elke verheiratet. Sie haben zwei Kinder: Anna, 26 Jahre und Harald, 20 Jahre. Talent zum Malen hatte er schon früh, erzählt Norbert Kipping. Vor etwa sieben Jahren besuchte er mit seiner Familie eine Ausstellung und erwähnte eher beiläufig: "Wenn ich Zeit hätte, würde ich auch gern mal malen." Dies griff seine Tochter auf und schenkte ihm zum Geburtstag einen Malkurs an der Volkshochschule in Westerburg. Seitdem belegte Norbert Kipping dort mehrere Kurse unter der Leitung des Künstlers und Kunstpädagogen Gerd Schaffer, Leiter der Aquarellkurse an der Volkshochschule Westerburg. Bei ihm lernte er die theoretischen und praktischen Grundlagen der Malerei. Gerd Schaffer und Gottfried Kazda, ein mit Kipping befreundeter Künstler aus Aarbergen, waren ebenfalls unter den Gästen der Vernissage, plauderten, fachsimpelten und tauschten einander aus.

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"Morgenlicht auf der Themse" heißt das Bild von Norbert Kipping.

Kippings Metier in der Malerei ist das Aquarell. Er benutzt jedoch auch Wachsmalkreide, Tinte, Filzstifte und manchmal auch Gouache. Im Urlaub trage er nun stets einen Skizzenblock bei sich, auch Farbstifte habe er im Gepäck, verrät er. "Bei der Wahl des Motivs gebe ich mir keine Einschränkungen. Alles, was mir optisch interessant erscheint, kann zum Motiv werden: Manchmal ganz spontan, meistens aber erst nach einer mehr oder weniger langen Reifezeit in meinem Kopf." Dabei fange die Malerei, wie auch die Fotografie, ganz bestimmte Augenblicke ein. "Jedes Bild wird so zu einem in der Zeit eingefrorenen Augenblick – daher der Titel dieser Ausstellung." Es ist ihm nicht so wichtig, ob ein Bild gegenständlich oder mehr oder weniger abstrakt ausgeführt wird, mehr in gedeckten oder primären Farben. "Das entscheidet allein die Auseinandersetzung mit dem Motiv", so Kipping. "Letztendlich ist die Phantasie des Betrachters gefragt. Seine Augen müssen beschäftigt werden."

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Dieses faszinierende Bild trägt den Titel "Neugier".

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November im Foyer des St. Vincenz Krankenhauses zu besichtigen.