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Paddeln gegen Brustkrebs: "Pinkpaddlerinnen" jetzt auch in Limburg

"Paddeln gegen Brustkrebs" - hinter diesem zunächst eher mysteriös anmutenden Motto verbergen sich an Brustkrebs erkrankte Frauen, die sich weltweit zu Teams zusammengeschlossen haben. "Pinkpaddlerinnen" nennen sie sich, denn die Signalfarbe Pink soll dem Motto noch zusätzlich Aufmerksamkeit verschaffen. Ihr Ziel: Gemeinsam im Drachenboot zu trainieren, sich gegenseitig zu unterstützen und Anteil aneinander zu nehmen, aber auch gegeneinander bei nationalen und internationalen Regatten anzutreten. Pinkpaddlerinnen gibt es überall auf der Welt: in Australien, in Kanada, in Amerika, Italien, Tschechien - seit neuestem auch in Limburg….

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Viel Spaß hatten die Patientinnen vom Brustzentrum beim Drachenbootfahren der Pinkpaddlerinnen beim Kanu Club Limburg auf der Lahn.

Die Kick-off-Veranstaltung war jedenfalls ein voller Erfolg. Auf Initiative der Wiesbadenerin Hannelore Braselmann hajtte der "Kanu Club Limburg" in Kooperation mit dem Brustzentrum des St. Vincenz Krankenhauses zum "Paddeln gegen Brustkrebs" eingeladen. Am Start waren nicht nur Patientinnen des Brustzentrums, sondern auch Chefarzt Dr. Peter Scheler und sein Team. "Sport fördert die Gemeinschaft, , hält fit und bringt Lebensfreude", kommentierte der Chefarzt der Frauenklinik des St. Vincenz-Krankenhauses die ungewöhnliche Aktion.

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Auch Chefarzt Dr. Peter Scheler und sein Team vom Brustzentrum am St. Vincenz beteiligten sich beim "Paddeln gegen Brustkrebs".

Rolf Brilatus vom Kanu Club Limburg begrüßte Hannelore Braselmann, die das Projekt "Pinkpaddlerinnen – Paddeln gegen Brustkrebs" vor zwei Jahren aus Kanada nach Deutschland gebracht hatte. "Pinkpaddlerinnen" ist der Name einer Bewegung von Brustkrebspatientinnen, die in Kanada ihren Anfang nahm. Dort hatte der Sportmediziner Dr. Don McKenzie Mitte der 90-er Jahre in Studien herausgefunden, dass insbesondere auch Paddeln Brustkrebspatientinnen außerordentlich gut tut. Die Bewegungen wirkten sich besonders positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Die Wiesbadener Kanu- und Drachenboot-Trainerin Hannelore Braselmann hatte die Initiative 2009 in Vancouver kennengelernt: "Alle tragen rosa Shirts, rosafarbene Westen und haben rosafarbene Paddel", berichtet die 76jährige. Und bei dieser ungewöhnlichen Aktion ist ein großer Zusammenhalt, Zuversicht und positive Energie spürbar, die alle ergreift und mit nach Hause nehmen", so Hannelore Braselmann. "Ihr Lebensmut, ihre Kraft, ihre positive Lebenseinstellung haben mich tief beeindruckt.

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Die Wiesbadener Kanu- und Drachenboot-Trainerin Hannelore Braselmann ist passionierte Paddlerin. Die 76-Jährige brachte die Bewegung der Pinkpaddlerinnen nach Deutschland.

Die Paddlerinnen in den Booten hatten zunächst einmal ganz einfach viel Spaß, zumal viele von ihnen zum ersten Mal ein Paddel in der Hand hielten. Bei der ersten Übungsfahrt ging es bis Eschhofen und zurück. Viel geredet wurde nicht, vielmehr hieß es paddeln, was das Zeug hält. Vorn an der Trommel sorgte Hannelore Braselmann dafür, dass alle im Takt blieben. "Ein großartiges Gemeinschaftserlebnis", schwärmten die Brustkrebspatientinnen am Ende der Tour. "Man hat richtig gespürt, wie stark man in der Gemeinschaft ist", so eine Teilnehmerin aus Hadamar. "Aufeinander hören, aufeinander achten und dadurch gemeinsam etwas bewegen – dass war eine ganz tolle Erfahrung!"

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Viele Patientinnen waren gekommen, um mitzumachen bei den Pinkpaddlerinnen – Paddeln gegen Brustkrebs".

Die Pinkpaddlerinnen Limburg treffen sich ab sofort jeden Donnerstag 18 Uhr im Kanu Club Limburg. Jeder, der mitmachen möchte, ist willkommen. "Es geht nicht um Hochleistungssport, sondern darum, gemeinsam etwas zu unternehmen, Spaß zu haben, einen freien Kopf zu bekommen, sich gut zu fühlen…", so Rolf Brilatus. "Man muss auch nicht unbedingt paddeln können, um mitzumachen. Das kann man alles langsam lernen." Die Bootsausrüstung wird zur Verfügung gestellt. Mitzubringen sind lediglich sportliche Kleidung und Wechselkleidung.

Weitere Informationen unter www.paddeln-gegen-brustkrebs.de sowie bei
Marion Kirschner-Schmidt, Telefon (0 64 83) 71 70, E-Mail kirschmi@t-online.de und
Rolf Brilatus, Telefon (0 64 33) 53 48 oder (01 62) 4 88 44 66, E-Mail familie@brilatus.info