Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

Zum Seiteninhalt
Alternative Navigation (mit Tabulator und oder Zugriffstasten)

Die Seitennavigation:

 

Indien mitten in Limburg: Sisters of Nazareth seit 20 Jahren am St. Vincenz-Krankenhaus

Für Gott und die Welt: Arbeit in Deutschland ist Unterstützung für Projekte in Adimali

Es ist eine kleine indische Enklave mitten in Limburg: Unscheinbar, bescheiden, versteckt im Verwaltungstrakt des St. Vincenz-Krankenhauses, nur ein leichter Hauch von Kardamom und Nelken, Curry oder Ingwer verrät ein wenig vom Zauber des Orients. Hier ist die Klausur der Sisters of Nazareth angesiedelt, die "ständige Vertretung" des indischen Ordens, der am 1. April seit exakt 20 Jahren die Krankenpflege an der Limburger Klinik unterstützt.

Das Engagement hier in Limburg ist ein Beispiel internationaler Vernetzung par excellence: neben der Unterstützung der Pflege auf den Stationen durch zwei examinierte Krankenschwestern des Ordens werden hier gleichzeitig junge indische Schwestern in der Gesundheits- und Krankenpflege ausgebildet, die dann wiederum im indischen Adimali im Krankenhaus des Ordens der Nazareth-Schwestern eingesetzt werden. Die rund 700 Schwestern zählende Gemeinschaft engagiert sich dort in der Familientherapie, betreibt ein Therapiezentrum für sucht- und psychisch kranke Menschen, eine Schule, einen Kindergarten, ein Waisenhaus und eben das Krankenhaus in Adimali. Ein Engagement für Menschen, die sich so etwas wie Bildung oder medizinische Versorgung überhaupt nicht leisten könnten. Nicht zuletzt um diesen Einsatz für die Ärmsten der Armen finanzieren zu können, arbeiten die Nazareth-Schwestern an sechs Standorten in Deutschland, unter anderem eben auch im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg.

Abbildung

Diesen Menschen kommen Spenden für die Indischen Ordensschwestern zugute: Menschen in der unentwickelten Bergregion im südindischen Kerala, die für medizinische Versorgung in den meisten Fällen kein Geld haben. Der Orden der Sisters of Nazareth betreibt dort eine mobile medizinische Ambulanz bis in die entlegensten Regionen, ein Therapiezentrum für sucht- und psychisch kranke Menschen, eine Schule, einen Kindergarten, ein Waisenhaus und eben das Krankenhaus in Adimali.

Adimali ist eine unentwickelte Bergregion im südindischen Kerala. Die Menschen dort haben oft keinerlei medizinische Versorgung. Daher versorgen die Sisters of Nazareth die Patienten dort direkt vor Ort, sind in einer mobilen medizinischen Ambulanz - teils auch zu Fuß - immer auf den dem Weg zu den Menschen. Weil es in Indien keine Krankenversicherung gibt und die Patienten meist sehr arm sind, wird diese Versorgung kostenlos geleistet, auch im Krankenhaus selbst. "Für Gott und die Welt", unter diesem Credo sind die Schwestern dort unterwegs zu den Menschen.

Abbildung

Nur eines von vielen Projekten des Ordens der Sisters of Nazareth: eine Ambulanz für die Ärmsten der Armen am ordenseigenen Krankenhaus. Dieses Angebot soll räumlich erweitert werden – Sponsoren sind jederzeit willkommen. Denn weil es in Indien keine Krankenversicherung gibt und die Patienten meist sehr arm sind, wird diese Versorgung kostenlos geleistet. Dies gilt auch für die stationäre Behandlung…

Wie das St. Vincenz-Krankenhaus steht auch die Klinik in Adimali auf einem Berg. 1985 wurde dort mit zwei Ärzten und 50 Betten die medizinische Versorgung in dieser abgelegenen Gegend aufgebaut. Heute ist das Krankenhaus der Sisters of Nazareth ein medizinisches Zentrum mit 200 Betten und fünf Abteilungen, in denen zwölf Ärzte beschäftigt sind und rund 30 Schwestern in der Pflege arbeiten. Schwester Hilda: "Dafür hat unser Orden bis heute noch keinerlei Unterstützung seitens der Stadt Adimali erhalten."

Abbildung

Um soziale Arbeit für die Menschen in ihrer Heimat finanzieren zu können, aber auch um ihr Land mit pflegerischen Fachkräften zu unterstützen, arbeiten die Sisters of Nazareth fernab ihrer Heimat u.a. im Limburger St. Vincenz-Krankenhaus.

Zur Zeit hat der Orden zwei wichtige Projekt: die Notfallambulanz in Adimali soll räumlich erweitert und besser ausgestattet werden. Außerdem soll eine jungen Ordenssschwester zur Ärztin ausgebildet werden. Weil der Orden derzeit wirtschaftlich nicht in der Lage ist, dieses Medizinstudium komplett selbst zu finanzieren, werden schon seit einiger Zeit hierfür Spenden gesammelt. Diese Unterstützung ist deshalb so wichtig, weil auch am Krankenhaus in Adimali großer Ärztemangel herrscht: "Die meisten Ärzte bleiben nicht lange in dieser unterentwickelten Gegend", sagt Schwester Hilda Palakuzhayil, die seit Juli 2010 Oberin des Ordens in Limburg ist.

Wer die Projekte oder auch die Arbeit der Ordensschwestern in Indien unterstützen will, kann dies unter dem Konto der Limburger Domgemeinde tun:

Kath Kirchengemeinde St Georg
Stichwort: Nazareth-Schwestern
Commerzbank Limburg, BLZ 511 400 29
Kto.nr. 37 499 0000