Schönheit, Harmonie und positive Energien
Kunst im Krankenhaus: Gemälde voller Spiritualität
"Malerei aus Liebe zum göttlichen Licht" heißt die Ausstellung, die derzeit im Foyer des St. Vincenz-Krankenhauses zu sehen ist. Es sind Gemälde der Dornburger Künstlerin Carmen Maria Lippok. Gleißendes Licht, emporstrebende Kräfte, fließende Energien ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und wirken auf ihn.
Carmen Maria Lippok ist eine spirituelle Künstlerin. Ihre Motive entwickeln sich aus einer inneren Stille heraus. Die Künstlerin malt mit Acrylfarben sowohl abstrakt-symbolisch als auch gegenständlich. "Seit vielen Jahren male ich aus Liebe zum göttlichen Licht", sagt sie. "Die Quelle meiner spirituellen Gemälde sind eigene innere Visionen und innere Erfahrungen. Ich folge meiner inneren Führung in der Tiefe meines Herzens." Es macht ihr große Freude, wie sie sagt, mit lichtvollen Bildern, die Schönheit und Harmonie positiver Energien von inneren Welten auszudrücken - in enger Verbindung mit dem Rhythmus der universalen Bewegung. Mit ihren Bildern möchte sie den Menschen im Krankenhaus Freude und Inspiration geben. Dabei denkt sie an die stille unerschöpfliche Quelle im Jenseits und an ein Leben in der Einheit mit Gott im Hier und Jetzt.
Carmen Maria Lippok zeigt im St. Vincenz spirituelle Gemälde, in denen Schönheit und Harmonie positiver Energien von inneren Welten ausgedrückt werden.
Hans Joachim Krämer vom Förderverein Bildende Kunst Limburg stellte die Künstlerin und ihr Werk bei der Vernissage vor: "Sie malt mit Liebe zum göttlichen Licht, das sie innerlich selbst erfährt", so Hans Joachim Krämer. "Bei ihren Bildern entstehen Farben und Formen, die sich bewegen. Dabei kommen von allein bewusstseinserweiternde Gedanken, die verbunden mit dem inneren Antrieb, der Vision und der Erfahrung ein neues Bild entstehen lassen. Mit ihren Gemälden fordert die Künstlerin den Betrachter auf, in sich hinein zu fühlen und die eigene innere Stimme zu hören." Diese Stimme warte nur darauf, den Betrachter selbst mit ganz persönlichen Botschaften zu sensibilisieren und zu beglücken. "Mit ihren Bildern will die Künstlerin Gedanken frei setzen, die Menschen anregen, sich mit der Universalität zu befassen, sie zu akzeptieren und damit in jedem selbst positive Einstellungen zu erzeugen."
Bei der Vernissage gab Carmen Maria Lippok Einblick in ihren Schaffensprozess.
Künstlerisch ausgebildet wurde Carmen Maria Lippok in London, wo sie fünf Jahre an der Kunsthochschule freie Keramik, Textilkunst und Malerei studierte. Im Anschluss an ihre Ausbildung kehrte sie nach Deutschland zurück. Seit 1980 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, lebte zunächst in Osnabrück, wo sie neben ihrem künstlerischen Schaffen an der dortigen Universität Kunstwissenschaften und Musikwissenschaften studierte. Später betreute sie den Kunstausstellungsbereich des Kulturamtes Osnabrück. Seit nunmehr über 20 Jahren lebt die Künstlerin in Dornburg-Frickhofen im Westerwald.
André Kramm und Hans Joachim Krämer vom Förderkreis "Bildende Künste" im Gespräch mit der Künstlerin.
André Kramm hatte die Ausstellung als Vorsitzender des Förderkreises eröffnet. In seiner Rede gab er einen kurzen Abriss in die Geschichte der Ausstellungsreihe "Kunst im Krankenhaus", die vor 25 Jahren von Chefarzt Dr. Dieter Recken ins Leben gerufen wurde. Der seinerzeit am St. Vincenz tätige Gynäkologe war Gründungsvorsitzender des Förderkreises.
Die Ausstellung wird gemeinsam präsentiert vom Förderkreis Bildende Kunst Limburg und dem Verwaltungsrat des St. Vincenz Krankenhauses im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst im Krankenhaus. Sie ist noch bis zum 6. Mai im Foyer des St. Vincenz-Krankenhauses zu besichtigen. Weitere Informationen zur Künstlerin unter www.carmenlippok.de
Faszinierter Betrachter.
Gruppenbild mit Dame: v.l.n.r. Hans Joachim Krämer, Anna Maria Lippok, André Kramm und Dr. Udo A. Heuschen, Chefarzt der Abteilung Allgemein-, Gefaß- und Visceralchirurgie am St. Vincenz-Krankenhaus.



