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Gute Noten für Zentralsterilisation des St. Vincenz -
Gesundheitsamt und Regierungspräsidium kontrollierten mit bestem Ergebnis

Sterilisation in Krankenhäusern ist in aller Munde. Von mangelhafter Instrumentenaufbereitung und fehlenden Kontrollen ist die Rede. Am St. Vincenz-Krankenhaus kann man sich in dieser Hinsicht ohne Bedenken auf den OP-Tisch legen: Der Zentralsterilisation im St. Vincenz-Krankenhaus wurde jetzt bei einer Kontrolle durch Karin Zimmer vom Dezernat für Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Gießen und Irmela Henrich vom Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg beste Qualität bei der Aufbereitung der Instrumente der Limburger Klinik bescheinigt.

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Insbesondere die Fachkunde der Mitarbeiter der Zentralsterilisation am St. Vincenz-Krankenhaus hat die Inspektorinnen des Regierungspräsidiums und des Gesundheitsamtes überzeugt. Hier im Bild Gerlinde Daum.

Ohne vorherige Ankündigung wurde ein OP-Besteck aus dem Zentral-OP angefordert, welches dann von den beiden Gesundheitsinspekteurinnen eingehend geprüft und untersucht wurde. Das Ergebnis war hygienisch einwandfrei. "Mir ist ganz wichtig: das gesamte Personal ist fachkundig, das heißt die Mitarbeiter haben alle die Fachkundeprüfung für Zentralsterilisation abgelegt. Das ist schon einmal ein enormer Bonus", konstatiert Karin Zimmer. Allein schon die Tatsache, dass die Zentralsterilisation in einer eigenen Abteilung untergebracht ist, gilt als Qualitätsfaktor.

Ein weiterer Pluspunkt für das St. Vincenz: hier fänden sich überwiegend Geräte, die nicht nur dem neuesten Stand der Technik entsprechen, sondern auch alle validiert, das heißt deren Funktionen regelmäßig kontrolliert werden. Auch wurde der Abteilung bescheinigt, über ein besonders gut ausgereiftes Kontrollsystem zu verfügen. "Die Abläufe sind computergesteuert, das gefällt mir besonders gut", konstatiert Karin Zimmer.

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Andreas Jablonski und Christiane Gul mit Karin Zimmer vom Regierungspräsidium Gießen beim Check up der Arbeitsprozesse in der Zentralsterilisation.

Dass die Prüfung der beiden externen Fachfrauen ein solch gutes Ergebnis hat freut natürlich nicht nur den Leiter der Abteilung, Andreas Jablonski, sondern auch Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik: "Die gute Arbeit in dieser Abteilung ist ein Kernstück unserer Sorgfaltspflicht gegenüber den Patienten."

Im St. Vincenz-Krankenhaus sind elf Mitarbeiter in der Zentralsterilisation tätig. Diverse Reinigungsprogramme garantieren ein kontrolliertes Ergebnis, das Infektionsschutzgesetz sowie die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes regeln die Standards. Zusätzlich ist in der Zentralsterilisation ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9000:2008 etabliert. die sich an den orientieren und durch regelmäßige Zertifizierungen garantiert werden. Mittels eines Barcodes lässt sich jeder Aufbereitungsprozeß der sterilisierten Instrument zurückverfolgen.

72 Siebe werden wöchentlich in der Vincenz-Sterilisation aufbereitet. Insgesamt bestehen sie aus mehreren hundert OP-Besteckteilen. Die Instrumente werden in einem speziellen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten gereinigt. Danach kontrollieren Fachkräfte die Instrumente auf etwaige Ablagerungen und Funktionstüchtigkeit. Im letzten Schritt werden die Instrumente für fünf Minuten 134° heißem Wasserdampf ausgesetzt.

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Frisch aus dem OP: Ohne vorherige Ankündigung wurde ein OP-Besteck aus dem Zentral-OP angefordert, welches dann von den beiden Inspekteurinnen eingehend geprüft und untersucht wurde. Das Ergebnis war hygienisch einwandfrei. Im Bild v.l.n.r.: Irmela Henrich vom Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg, Karin Zimmer vom Dezernat für Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Gießen und der Leiter der Zentralsterilisation des St. Vincenz, Andreas Jablonksi.