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Gemeinsam gegen Nierenerkrankungen:
Drei medizinische Dienstleister arbeiten Hand in Hand

Nephrologische Gemeinschaftspraxis, St. Vincenz-krankenhaus und der gemeinnützige dialyseanbieter PHV kooperieren bei der Versorgung Nierenkranker in Limburg

Dialysezweigpraxis für ambulante Patienten am Krankenhaus eingerichtet

Die Versorgung nierenerkrankter und dialysepflichtiger Patienten aus dem Raum Limburg wird durch eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung noch weiter verbessert. Seit diesem Monat ergänzt der Chefarzt der Nephrologischen Abteilung des St. Vincenz-Krankenhauses, Dr. Stephan Walter, als neuer Partner das Ärzteteam der nephrologischen Gemeinschaftspraxis Drs. Thomas Klein, Stefan Hanneken und Uwe Haberstroh (Fachärzte für Innere Medizin und Nephrologie (Nierenerkrankungen)) in der Holzheimer Straße 61 in Limburg. Gemeinsam haben die Fachärzte am St. Vincenz-Krankenhaus eine ambulante Dialysezweigpraxis eingerichtet, die das bisherige Dialyseangebot des Krankenhauses mit stationärer und teilstationärer Behandlung komplettiert. Die bisherige gute kollegiale Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Allgemein- und Fachärzten wird selbstverständlich in gewohnter Weise fortgeführt.

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In Kooperation mit der gemeinnützigen Stiftung Patienten-Heimversorgung (PHV) versorgen die Ärzte an nunmehr vier Standorten rund um Limburg dialysepflichtige Patienten. Je nach Wohnort werden die Patienten in den Dialysezentren der PHV in der Holzheimer Straße, im St. Vincenz-Krankenhaus, an der Rehabilitationsklinik in Bad Camberg oder in Weilburg in der Hessenklinik betreut und behandelt. Die personelle wie auch räumliche Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung bietet für die Patienten große Vorteile. So ist stets eine ineinander greifende und aufeinander abgestimmte Betreuung und Behandlung nierenkranker Patienten aus einer Hand gewährleistet.

Dr. Stephan Walter ist auch weiterhin als Chefarzt in der Nephrologischen Abteilung des Krankenhauses tätig und betreut die Patienten während eines stationären Klinikaufenthaltes weiter. „Wir können unseren Patienten wohnortnah eine Kontinuität in der Behandlung bieten, die hinsichtlich der Komplexität ihrer chronischen Behandlung besonders wichtig ist“, erklären die vier Fachärzte der Gemeinschaftspraxis. „Ob sich die Patienten im ambulanten Dialysezentrum oder im Krankenhaus befinden, stets ist sichergestellt, dass sie weiterhin von den vertrauten Ärzten nephrologisch versorgt werden.“

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Derzeit plant die Stiftung den Bau eines neuen, modernen Dialysezentrums in den Klostergärten. Das neue Zentrum wird den alten Standort in der Holzheimer Straße ersetzen. Grund für den geplanten Neubau ist die stetige Zunahme an Patienten mit chronischem Nierenleiden und der damit verbundene, steigende Bedarf an Behandlungsplätzen. Hauptursachen für Nierenerkrankungen sind Diabetes und Bluthochdruck.

Mit dem Bau des neuen Zentrums oll voraussichtlich im Oktober dieses Jahres begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2011 geplant. Dann stehen 62 Behandlungsplätze für die Versorgung dialysepflichtiger Patienten zur Verfügung.