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Zertifizierte Hausapotheke

Qualitätssicherung und ausgefeilte Logistik Erfolgreiche Zertifizierung der Zentralapotheke des St. Vincenz Krankenhauses Limburg

Über ein Jahr lang wurde in der Zentralapotheke des St. Vincenz-Krankenhauses ein Qualitäts-managementsystem auf Basis der DIN EN ISO 9001:2000 aufgebaut. Nach intensiver Erarbei-tung von Prozessbeschreibungen, Arbeitsanweisungen und vielfältigen Plänen, die eine deutliche Hilfestellung für die interne und externe Logistik darstellen, konnte jetzt ein erster Erfolg verzeichnet werden: die Zentralapotheke des St. Vincenz-Krankenhauses wurde nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

Abbildung Apotheke

Das besondere Augenmerk bei der Einführung der ISO-Normen liegt auf der Ermittlung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit sowie der ständigen Verbesserung der Dienstleistung. Die in diesem Zug durchgeführte Kundenbefragung brachte sehr gute Ergebnisse für die Apotheke diese wollen die Verantwortlichen weiterhin aufrechterhalten und verbessern. Ein wesentlicher Schwerpunkt der qualitätssichernden Maßnahmen lag auch auf der Optimierung der internen Prozesse, wie beispielsweise der Kommissionierung, die einen Hauptbestandteil der täglichen Arbeit der Mitarbeiter in der Apotheke ausmacht. Neben der Versorgung der Kunden mit industriell hergestellten Medikamenten stellt die Apotheke auch eigene Arzneimittel her. An die Herstellung von Arzneimitteln sind besonders hohe Auflagen geknüpft. So sind beispielsweise spezielle Labore und Gerätschaften sowie speziell ausgebildetes Personal für die Herstellung von Zytostatika (Substanzen zur chemotherapeutischen Behandlung) notwendig. Gerade im Bereich der Zytostatikaherstellung müssen die notwendigen Abläufe optimal aufein-ander abgestimmt sein, um so ein qualitativ hochwertiges Arzneimittel herzustellen und gleich-zeitig einen optimalen Schutz für das Personal zu gewährleisten.

Die Zentralapotheke versorgt neben den Betriebsstätten der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz 18 weitere Kunden mit Arzneimitteln, darunter Rehabilitationskliniken, Fachkliniken und Krankenhäuser. Gemeinsam mit 13 weiteren Krankenhausapotheken ist die Abteilung Mitglied in der Einkaufsgemeinschaft Medina und erzielt einen jährlichen Umsatz von zehn Millionen Euro.

Die Arzneimittelversorgung am St. Vincenz wird durch einen ausgefeilten Logistikprozess koordiniert, der im Zuge der qualitätssichernden Maßnahmen weiter optimiert wurde. Hierdurch sollen langfristig wesentliche Synergieeffekte zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit erzielt werden.

Unter der Leitung von Chefapotheker Klaus Schmidt sorgen derzeit 23 Mitarbeiter, darunter drei Apothekerinnen, sechs Pharmazeutisch- Technische Assistentinnen, sieben Pharmazeutisch-Kaufmännische Assistentinnen, zwei weitere Mitarbeiter sowie vier Auszubildende für einen sicheren und funktionellen Ablauf in der Versorgung und Herstellung von Medikamenten zum Wohle des Patienten.

Die Einführung des Qualitätsmanagementsystems sowie dessen Umsetzung erfolgte durch eine Projektteamgruppe unter der Leitung der QM-Referentin Martina Weich, in der alle oben genannten Berufsgruppen vertreten waren. Zusätzlich wurde eine Pharmazeutisch Technische Assistentin mit den Grundkenntnissen des Qualitätsmanagements besonders vertraut gemacht und zur ständigen Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter und die Projektleitung ernannt. Dass diese Prozesse auch funktionell und wirksam ablaufen und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Zentralapotheke ein eingespieltes Team sind, wurde durch die Firma NISCERT geprüft und bestätigt.

Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Herr Ehrhardt, dankte allen Beteiligten für ihr konstruktives Engagement!

Abbildung des Apothekenteams

Freude über das erfolgreiche Ergebnis qualitätssichernder Maßnahmen: Mitglieder des Teams der Zentralapotheke am St. Vincenz-Krankenhaus mit der Referentin für Qualitätsmanagement, Martina Weich (2. v. links).