Besondere Einrichtungen / Medizinische Geräte
- eigene Apotheke mit Mitversorgung anderer Häuser
- Blutkonservendepot
- Dialyseplätze teilstationär
- Hubschrauberlandeplatz
- Sozialdienst
- Kernspintomographen
- Pathologisches Institut
- Zentrallabor: Nephelometer: Pilotprojekt mit der Firma
- Dade Behring zur Proteindiagnostik bei Mangelernährung
- FAC-SCAN: Immunzytometrie (BECTON-DICINSON)
Neue, schonende Behandlungsmethoden ermöglichen heute vielfach ambulante Eingriffe, wo früher ein längerer Krankenhausaufenthalt erforderlich war. Moderne Medizintechnik leistet einen wichtigen Beitrag; sie unterstützt die Ärzte bei der Diagnose und der erfolgreichen Behandlung von Erkrankungen. Wir können Ihnen hier aus Platzgründen
keinen vollständigen Überblick über die gesamte Medizintechnik unseres Hauses geben. Aber anhand einiger Beispiele möchten wir Ihnen zeigen, wie moderne Technik Ihrer Gesundheit dient.
Linearbeschleuniger
Mit diesem modernen Bestrahlungsgerät kann man gezielt alle Tumore am menschlichen Körper bestrahlen. Durch die Verwendung von komplexen Bestrahlungstechniken, die oft eine Vielzahl von einzelnen Bestrahlungsfeldern erfordern, kann eine vorgeschriebene Dosis perfekt im Zielvolumen appliziert werden; gesundes Gewebe wird geschont. Dieses Verfahren wurde durch die Aufrüstung mit einem Multileaf-Kollimator optimiert, unerwünschte Nebenwirkungen werden dabei auf ein Minimum reduziert.
Computertomographie (CT), Spiralcomputertomographie (SCT)
Diese Untersuchungen dienen der Erstellung von Querschnittsbildern des Kopfes, des Körperstamms sowie der oberen und unteren Gliedmaßen. Bei der Computertomographie werden Bildern aus fortlaufenden Einzelschichten errechnet, während bei der Spiralcomputertomographie ein kompletter Datensatz aus dem untersuchten Patientenvolumen gewonnen wird, mit dem dreidimensionale Bildrekonstruktionen möglich sind. So lassen sich auch kleinste Krankheitsherde erkennen und exakt lokalisieren. Mit Hilfe der Computertomographie sind dünne Kanülen oder Katheter millimetergenau in den Körper einführbar, beispielsweise zur Gewebeentnahme, zur Entfernung von krankhaften Flüssigkeiten oder zur Applikation von Schmerzmitteln und antientzündlichen Substanzen.
Kernspintomographie
Die Kernspintomographie ist eine der neuesten diagnostischen Methoden, die hochauflösende Bilder des menschlichen Körpers ohne Anwendung von Röntgenstrahlen liefert. Diese Bilder werden mit Hilfe eines großen Magneten und einer Antenne zum Senden und Empfangen von Radiowellen erzeugt. Es können Schnittbilder in allen Raumdimensionen angefertigt werden, ohne daß der Patient selbst bewegt wird.
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Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Dies ist eine spezielle Röntgenuntersuchung von Arterien und Venen mit Kontrastmitteln, die über englumige Katheter in Blutgefäße eingebracht werden. Aufnahmen mit und ohne Kontrastfüllung der Gefäße werden elektronisch voneinander subtrahiert, so daß ein Gefäßbild ohne störende Überlagerungen entsteht. Am häufigsten eingesetzt wird die Methode bei der Untersuchung der Kopf- und Halsgefäße, der Bauch- und Nierengefäße, der Becken-, Bein- und Armgefäße. Die genannten Untersuchungen dienen vorwiegend zur Diagnostik von arteriellen und venösen Gefäßeinengungen und -verschlüssen, von Gefäßanomalien, von krankhaften Gefäßen bei tumorösen und entzündlichen Erkrankungen, von Funktionsstörungen bei Hämodialyseshunts sowie zur Verlaufskontrolle nach operativen und interventionellen Behandlungen von Gefäßerkrankungen.
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Radiologische Interventionen
Hierbei handelt es sich um ultraschallassistierte oder röntgenologisch (Durchleuchtung, CT) gesteuerte, minimal invasive Eingriffe zur Erkennung und zur Behandlung von Erkrankungen in nahezu allen Körperregionen. Sie können häufig anstelle einer Operation vorgenommen werden oder günstigere Bedingungen für eine Operation schaffen und erfordern keine Vollnarkose. Von den über hundert verschiedenen Interventionen sind am bekanntesten die Behandlungen von Gefäßverengungen und -verschlüssen mit Ballonkathetern und Gefäßstützen, die Drainage von Abszessen und anderen krankhaften Flüssigkeitsansammlungen sowie regionale, gezielte (CT-gesteuerte) Schmerzbehandlungen, beispielsweise der Nervenwurzeln (periradikuläre Therapie), der Facettengelenke und der Kreuzdarmbeingelenke.
Szintigraphien, SPECT, PET
Bei diesen Untersuchungen werden geringste Mengen radioaktiv markierter Substanzen injiziert und gelangen über den Blutweg zu den Organen. Die zeitliche und räumliche Verteilung dieser Radiopharmazeutika kann mit Hilfe von Gammakameras aufgezeichnet und ausgewertet werden und läßt Aussagen über den Funktionszustand der untersuchten Regionen und Organe zu. Am häufigsten werden Szintigraphien des Knochens und der Gelenke, der Schilddrüse, des Gehirns, des Herzens, der Lunge, der Leber, der Nieren und Nebennieren sowie Blutungsquellennachweise durchgeführt. Diese Untersuchungen werden oft durch tomographische Verfahren (Singlephotonenemissionscomputertomographie SPECT) ergänzt, um eine exakte räumliche Darstellung mit dreidimensionalen Rekonstruktionen zu ermöglichen. Mit der aufwendigeren Positronenemissionstomographie ( PET) kann Tumorgewebe direkt dargestellt werden, weshalb diese Untersuchung besonders für die Diagnostik und Verlaufsbeurteilung von Tumorerkrankungen bedeutsam ist. Sie wird aber aauch angewandt in der Gehirn- und Herzdiagnostik. So lässt sie beispielsweise die sichere Unterscheidung von einerseits abgestorbenem narbigen und andererseits lebens- und funktionsfähigem Herzmuskelgewebe zu, was für Bypassoperationen von ausschlaggebender Bedeutung sein kann.
Sonographie (Ultraschall)
Die Sonographie ist eine für den Patienten unschädliche und schmerzfreie, bilderzeugende Methode zur Darstellung bestimmter Organstrukturen mittels Ultraschall. Zu den Einsatzbereichen der Sonographie zählen vor allem viele Bauchorgane, die Schilddrüse, Gelenke, die Muskulatur, die Brust und größere Blutgefäße. Einige Organe, z. B. die Gallenblase, lassen sich sonographisch sogar besser untersuchen als röntgenologisch. Die Sonographie eignet sich auch besonders zur Verlaufskontrolle.
Echokardiographie und Linksherzkathetermessplatz siehe Medizinische Klinik.



