Abteilung Hämatologie/internistische Onkologie
In der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie werden Patienten mit Erkrankungen des Blutes, des blutbildenden Systems und mit bösartigen Tumoren behandelt. Nach einer umfassenden Diagnostik, in die im Bedarfsfall auch die anderen Abteilungen des Krankenhauses mit einbezogen werden, erhalten unsere Patientinnen und Patienten eine intensive Aufklärung und Beratung über die Erkrankung und die mögliche Behandlung. Neben den bekannten Chemotherapien, deren Nebenwirkungen dank moderner Begleitmedikamente deutlich geringer ausfallen als noch vor einigen Jahren, stehen inzwischen auch aktuelle Verfahren wie Antikörpergaben und so genannte zielgerichtete Therapien zur Verfügung. In Kooperation mit der Abteilung für Strahlentherapie führen wir kombinierte Strahlen- und Chemotherapien durch, und dank der Zusammenarbeit mit der Radiologischen Klinik können wir unseren Patienten darüber hinaus örtlich begrenzte (=regionale) Behandlungen z.B. der Leber anbieten. In den wöchentlichen Tumorkonferenzen, an denen auch die anderen medizinischen Disziplinen des Hauses teilnehmen, wird das konkrete therapeutische Vorgehen bei einzelnen Patienten besprochen, interdisziplinär abgestimmt und organisiert. Nach Abschluss der Behandlung sind zumeist Nachsorgeuntersuchungen notwendig, die ebenfalls bei uns wahrgenommen werden können.
Die Durchführung der Therapien kann in den meisten Fällen ambulant erfolgen. Dazu kommt der Patient in der Regel in unsere Ambulanz und erhält dort nach einer Laborkontrolle und einer kurzen Besprechung mit dem Arzt die Behandlung. In Einzelfällen ist es jedoch sinnvoll, die Therapie stationär durchführen zu lassen, beispielsweise weil sich die Behandlung über mehrere Tage erstreckt. Die onkologische Klinik verfügt hierzu über eine 28-Betten-Station, auf der unsere Patienten von onkologisch erfahrenen und geschulten Pflegekräften und Ärzten versorgt werden. Hier werden auch die Patienten behandelt, die aufgrund einer Komplikation der Tumorerkrankung oder -therapie aufgenommen werden müssen, sei es wegen eines Infektes, zur Schmerzeinstellung oder wegen anderer Beschwerden.
Darüber hinaus findet auf dieser Station auch eine qualifizierte und umfassende Versorgung und Betreuung derjenigen Patienten statt, deren Tumorerkrankung soweit fortgeschritten ist, dass eine spezielle Tumorbehandlung nicht mehr sinnvoll und deren Lebenserwartung daher begrenzt ist. Durch eine effektive Therapie der jeweiligen Beschwerden versuchen wir, Lebensqualität aufrecht zu erhalten, damit der Patient auch die letzten Wochen seines Lebens in Würde erleben kann.
In den zurückliegenden Jahren konnten sowohl die Wirksamkeit als auch die Verträglichkeit von Chemotherapien bei verschiedenen Tumorerkrankungen deutlich verbessert werden. Diese Fortschritte basieren nicht auf Zufällen, sondern sie sind vielmehr das Resultat logistisch und finanziell sehr aufwendiger klinischer Studien und des Mitwirkens vieler engagierter Menschen. Leider sind in vielen Bereichen noch zahlreiche Fragen zur Therapie bestimmter Tumore unbeantwortet. Um zum einen hier weitere Fortschritte zu erzielen, zum anderen aber auch um unseren Patienten neue Therapiekonzepte anbieten zu können, nehmen wir an einer Reihe nationaler und internationaler Studien teil, die alle aufwendige Prüfverfahren durchlaufen haben und ein Höchstmaß an Sicherheit für die Patienten gewährleisten. Es ist sehr erfreulich, dass nahezu alle Patienten auf unsere Anfrage der freiwilligen Teilnahme an Studien zustimmen. Daher möchten wir trotz des Aufwandes, der für uns mit solchen Studien einhergeht, unser Engagement in diesem Bereich im Sinne unserer Patienten in Zukunft ausweiten.
Onkologie ist immer Arbeit in einem Team. Neben den Ärzten, Schwestern, Pflegern, Medizinisch Technischen Assistentinnen, Arzthelferinnen, Dokumentarkräften und Sekretärinnen stehen unseren Patienten ein Psychoonkologe, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ernährungsberater und natürlich die Seelsorgerinnen und Seelsorger beider Konfessionen zur Verfügung. Nur so können wir gemäß dem Leitbild des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg eine ganzheitliche Betreuung unserer Patienten gewährleisten.
Chefarzt:
PD Dr. Thomas Neuhaus
Telefon: 06431/292-4331
E-Mail: t.neuhaus@st-vincenz.de
Oberärztinnen:
Dr. Christine Hoffmann
Telefon: 06431/292-4331
E-Mail: c.hoffmann@st-vincenz.de
Dr. Karin Hens
Telefon: 06431/292-4331
E-Mail: k.hens@st-vincenz.de
Psychologe:
Dipl.-Psych. Peter Behrla,
Telefon: 06431/292-4331
E-Mail: p.behrla@st-vincenz.de
Sekretariat
Katja Jung
Telefon: 06431/292-4331
E-Mail: k.jung@st-vincenz.de
Pflegerisches Team:
Station E/1-E/2
Telefon 06431/292-1031
Leitung: Kerstin Conradi
E-Mail: k.conradi@st-vincenz.de
Palliativbereich:
Telefon 06431/292-1038
Kerstin Conradi
E-Mail: k.conradi@st-vincenz.de
Weitere Fachkräfte:
Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Petra Gros, Gabriele Wagner
Telefon: 06431/292-4335
Hämatologisches Speziallabor:
(Spezielle hämatologisch-onkologische Labordiagnostik, Zellseparation):
Sandra Tirsch,
Telefon: 06431/292-4338
E-Mail: s.tirsch@st-vincenz.de
Tumordokumentation:
(Kontinuierliche Dokumentation der Tumordaten im Rahmen der Deutschen Tumor-Zentren und Onkologischen Schwerpunkten, Dokumentation im Rahmen der Therapieoptimierungsstudien):
Ismajana Purwa,
Telefon: 06431/292-4701
E-Mail: i.purwa@st-vincenz.de
Diätassistenz zur Ernährungsberatung und Optimierung,
Physiotherapeutin,
Sozialdienst,
Klinik-Seelsorge



